Wie hoch ist der Wert Ihrer Immobilie?
Der Wert einer Immobilie wird oft vom Verkäufer ganz anders eingeschätzt als von Kaufinteressenten. Eigentümer neigen dazu, hohe Preise zu verlangen – gerade, wenn sich das Haus in einer begehrten Lage befindet. Kaufwillige hingegen zögern bei zu hohen Preisen und suchen nach Mängeln, damit sie den Preis noch etwas drücken können. So kommt es dazu, dass die Preisvorstellungen bei Verkäufern und Käufern stark auseinandergehen. Aus diesem Grund ist es ratsam, eine Immobilie vor dem Verkauf objektiv bewerten zu lassen. Hierbei spielen neben der Lage auch die Bausubstanz und die Ausstattung eine wichtige Rolle.
Grundsätzlich werden drei Verfahren für die Immobilienbewertung unterschieden:
Um den Immobilienwert zu ermitteln, reicht eine reine Online-Bewertung mit Vergleichswerten oftmals nicht aus. In vielen Fällen ist es sinnvoll, einen qualifizierten Gutachter mit der Immobilienbewertung zu beauftragen.
Immobilienwert steigern: Welche Maßnahmen helfen?
Eigentümer:innen haben verschiedene Möglichkeiten, um den Wert ihres Objekts zu steigern. Die folgenden Maßnahmen beeinflussen unter anderen den Immobilienwert positiv:
1. Energetisch sanieren
Mit einer Energieberatung lässt sich herausfinden, an welcher Stelle des Gebäudes unnötig viel Energie verbraucht wird. Hier können Eigentümer ansetzen und eine energetische Sanierung durchführen. Eine neue Heizung, dichtere Fenster und erneuerbare Energien tragen zur unmittelbaren Wertsteigerung bei.
2. Garage bauen
Viele Kaufinteressenten schließen Häuser ohne Garage direkt aus. Falls das Grundstück dafür Platz bietet, ist es daher eine gute Idee, eine Garage zu bauen. Sie bietet für Immobilienbesitzer zahlreiche Vorteile:
Kein Wunder also, dass eine Garage den Immobilienwert deutlich steigert.
3. Fassade instand setzen
Die Fassade ist das Aushängeschild der Immobilie. Bröckelt der Putz bereits von den Wänden, mindert das den Gesamteindruck und somit den Objektwert erheblich. Mitunter genügt es, der Fassade einen neuen Anstrich zu verpassen. In einigen Fällen ist es aber auch sinnvoll, gleich das komplette Haus dämmen zu lassen, um den Energieverlust zu reduzieren.
4. Barrierearm umbauen
Viele Kaufinteressenten denken bereits beim Hauskauf an die Zukunft und die körperlichen Einschränkungen, die häufig mit dem Alter verbunden sind. Denn: Sie wollen so lange wie möglich im Eigenheim wohnen bleiben. Das ist schwierig, wenn das Haus nicht barrierefrei ist. Deshalb sollten die Barrieren im Haus beseitigt werden:
Barrierefreie Immobilien sind selten und deshalb sehr gefragt. Sie haben dementsprechend einen höheren Wert.
Gibt es Fördermöglichkeiten für die Immobilienwertsteigerung?
Wird eine Immobilie altersgerecht umgebaut oder energetisch saniert, stehen diverse Möglichkeiten der Förderung zur Verfügung. BAFA und KfW sind dafür gute Anlaufstellen, aber auch die Bundesländer und viele Kommunen bieten Zuschüsse und günstige Kredite an. Wer Sanierungsmaßnahmen umsetzt, kann also vielfältige Möglichkeiten der Förderung nutzen. Wichtig ist es, frühzeitig Informationen zu sammeln, denn fast alle Förderungen müssen vor Beginn der Sanierung beantragt werden.
Eine Förderung für die Fußbodenheizung bekommen Sie im Zuge einer Heizungsoptimierung. Gefördert wird dabei die Optimierung von ...
Antwort lesen »Grundsätzlich ist es möglich, die Förderangebote zu kombinieren. Sie müssen dann aber darauf achten, dass sich die Kosten nicht ...
Antwort lesen »Nach Punkt 8.6 der BEG-EM-Richtlinie ist eine Kombination der Förderangebote leider ausgeschlossen. Konkret heißt es dort: "Ebenso ist eine ...
Antwort lesen »Ja, die Förderung für die Wärmepumpe bekommen Sie auch, wenn die Ölheizung im Haus bleibt. In diesem Fall fällt lediglich der ...
Antwort lesen »Auf die Förderung wirken sich die Änderungen nicht aus, da sich das Ergebnis der Heizlastberechnung insgesamt nicht ändert. Durch die ...
Antwort lesen »Sofern Sie die technischen Mindestanforderungen erfüllen, bekommen Sie die Förderung der Heizung für beide Anlagen. Wie Sie die Mittel ...
Antwort lesen »Hier ist zu differenzieren. Bei der Heizungsförderung zählt der Zustand nach der Sanierung. Hier beantragen Sie die Mittel also für ein ...
Antwort lesen »Fachgerecht durchgeführt, führt der Wanddurchbruch nicht zu einer wesentlichen Verschlechterung der Energieeffizienz. Die Klimaanlage ...
Antwort lesen »Grundsätzlich gibt es hier keine Altersgrenze. Da Ihre Hausbank oder ein anderes Finanzierungsinstitut den Ergänzungskredit vergibt, kann ...
Antwort lesen »Die 1. BImSchV gibt hier drei grundlegende Vorgaben:Der Schornstein ist so auszuführen, dass die Austrittsöffnung des Schornsteins firstnah ...
Antwort lesen »Nein, das ist leider nicht möglich. Der Grund dafür liegt in der beantragten EE-Klasse, die es zur Förderung der Heizung gibt. Würden Sie ...
Antwort lesen »Die Kombination ist grundsätzlich sehr gut geeignet, um einen optimalen Wärme- und Hitzeschutz zu gewährleisten. Auf der obersten ...
Antwort lesen »Pauschale Preisangaben sind hier leider schwierig. Aktuell kosten neue Anlagen inkl. Einbau etwa 10.000 bis 23.000 Euro. Geht es allein um ...
Antwort lesen »Die BEG-EM-Förderung gibt es für Wohngebäude. Nach BEG-EM-Richtlinie Punkt 3. V handelt es sich dabei um Gebäude "nach § 3 Absatz 1 Nummer ...
Antwort lesen »Das Alter der Heizung spielt bei der Förderung der neuen Heizung erst einmal keine Rolle. Sie können die Anlage austauschen und ...
Antwort lesen »In diesem Fall bekommen Sie keine Zuschuss-Förderung für die neue Heizung. Sie können im selbstgenutzten Haus allerdings den Steuerbonus ...
Antwort lesen »Die steuerliche Förderung kommt nur für selbstgenutzte Gebäude infrage. Sie können diese daher für die Kosten der Heizung im selbst ...
Antwort lesen »Energieberater ist leider keine geschützte Berufsbezeichnung. Die Qualität der Fachleute kann dadurch stark schwanken. Während einige nur ...
Antwort lesen »Wir empfehlen in diesem Fall, einen Sachverständigen hinzuzuziehen. Der Experte prüft die Ausführung und stellt fest, ob ein Mangel ...
Antwort lesen »Ist die Kommune Fördergeber, darf sie mit dem Programm nach eigenem Ermessen verfahren. Entscheidend ist die jeweilige Richtlinie. Beachten ...
Antwort lesen »Wenn die Styropordämmung fest und tragfähig ist, lässt sich die bestehende Fassadendämmung mit Steinwolle aufdoppeln. Durch die ...
Antwort lesen »Nach Rücksprache mit der KfW ist die Betonkernaktivierung selbst mit förderbar. Das gilt allerdings nicht für die Sanierung der ...
Antwort lesen »Das hängt vom Gebäude ab. Kann die Wärmepumpe dieses allein effizient mit Wärme versorgen, benötigen Sie den alten Gaskessel nicht mehr. ...
Antwort lesen »Für die Anmeldung können Sie sich an Ihren Netzbetreiber wenden. Welcher das ist, erfahren Sie auf der Seite VNBdigital. Den Nachweis über ...
Antwort lesen »Sie benötigen hier eine Bestätigung von Ihrem Fachunternehmen bzw. vom Energieeffizienz-Experten sowie eine Rechnung bzw. einen ...
Antwort lesen »Die 70 Prozent beziehen sich auf das gesamte Projekt. Bei einem Zweifamilienhaus, von dem Sie beide Wohneinheiten selbst bewohnen, können ...
Antwort lesen »Förderbar sind hier alle Arbeiten, die direkt mit der Maßnahme verbunden sind. Das gilt für den Durchbruch, den Sturz sowie notwendige ...
Antwort lesen »Hier ist kein Energieberater erforderlich. Um Fördermittel für die neue Wärmepumpe beantragen zu können, benötigen Sie aber einen ...
Antwort lesen »Nach Rücksprache mit der KfW ist es tatsächlich so, dass der Fördergeber die anteilig förderbaren Kosten automatisch aus den förderfähigen ...
Antwort lesen »PV-Module halten in der Regel 25 bis 30 Jahre oder länger. Sie verlieren mit der Zeit aber an Effizienz. Ob sich ein Austausch lohnt, hängt ...
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