Gaspreise steigen aktuell / Unsicherheit bei Verbrauchern wächst
Wer mit Gas heizt, sollte den eigenen Gasvertrag überprüfen. Wichtig sind dabei Preisniveau, Vertragslaufzeit und, sofern vorhanden, die Preisgarantie. Sie legt fest, wie lange der aktuelle Preis stabil bleibt. Läuft sie bald aus, kann der Anbieter den Preis erhöhen, indem er ein Preiserhöhungsschreiben verschickt. Haushalte sollten deshalb prüfen, wann die Preisgarantie endet. Wenn sie bald ausläuft, sollten sich Kund:innen bei ihrem aktuellen Anbieter nach Verlängerungsoptionen mit Preisgarantie erkundigen. Ein neuer Vertrag mit längerer Preisgarantie schafft Planungssicherheit für den nächsten Winter. Bietet der bisherige Anbieter keine attraktiven Tarife an, ist ein Anbieterwechsel sinnvoll. Die günstigsten Tarife beginnen aktuelll bei etwa zehn Cent pro Kilowattstunde, Anfang März waren es noch acht Cent. Um günstige Tarife zu finden, sollten die Filter in Vergleichsportalen genutzt werden, aber insbesondere den Bonus und die "direkte Wechselmöglichkeit" herausnehmen.
Strom und Fernwärme mittelfristig betroffen, allerdings wohl geringer als bei Gas
Die gestiegenen Gaspreise machen sich nun auch bei den Strompreisen bemerkbar. Seit Ausbruch des Konflikts sind Stromtarife für Neukunden um rund 16 Prozent teurer geworden. Das aktuelle Preisniveau entspricht dem von Oktober 2025, kurz bevor die Strompreise durch einen milliardenschweren Bundeszuschuss zu sinken begannen. So lässt der Irankrieg den Milliardenzuschuss des Staates verpuffen. Ein Drei-Personen-Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 4.000 Kilowattstunden (kWh) bezahlte im Februar 2026 im bundesweiten Durchschnitt im günstigsten Stromtarif mit zwölfmonatiger Preisgarantie rund 24,2 Cent pro kWh. Aktuell liegt das günstigste Angebot im Bundesschnitt bei rund 28 Cent/kWh. Das entspricht laut dem Vergleichsportal Verivox einem Preisanstieg von rund 15,7 Prozent.
Auch die Fernwärmepreise sind in den meisten Netzen eng an die Entwicklung des Gaspreises geknüpft: Teilweise replizieren die Preisformeln der Anbieter direkt die Großhandelspreise für Gas. Die komplexen Preisformeln führen in der Fernwärme zu einer automatischen Preisanpassung, wobei die Entwicklung der Großhandelspreise häufig erst mit einem Verzug von einem Jahr berücksichtigt werden. Die Preise vieler Fernwärmekunden werden daher oftmals vorerst stabil bleiben, die Preiserhöhung käme dann mit einer Verzögerung von etwa einem Jahr. Bei vielen Mieter:innen dürften sich höhere Preise sogar erst in zwei Jahren mit der Nebenkostenabrechnung bemerkbar machen.
Ölheizung: Kosten für Heizöl direkt gestiegen / Warnung vor Fakeshops!
Die Heizölpreise sind rasant gestiegen, und sie schwanken besonders stark. Bei einer Bestellung von 3.000 Litern kostet Heizöl aktuell etwa 145 Euro pro 100 Liter. Preise in dieser Größenordnung gab es letztmalig in der Energiekrise im Herbst 2022. Haushalte, deren Tanks noch bis zum Ende der aktuellen Heizsaison ausreichend gefüllt sind, können mit der Bestellung warten. Wer einen Tank hat, der weniger als 15 Prozent gefüllt ist, sollte bald bestellen. Eine kleinere Bestellmenge ist dann sinnvoll. Wichtig ist außerdem ein Preisvergleich.
Fake-Shops locken mit günstigem Heizöl: Durch die steigenden Energiepreise suchen viele Haushalte aktuell nach günstigen Angeboten für Heizöl. Kriminelle nutzen diese Situation aus: Obwohl die Saison für den Heizölkauf im Frühjahr in der Regel vorbei ist, nehmen die Fakeshops, die Brennstoffe anbieten, derzeit zu, hat die Verbraucherzentrale Niedersachsen beobachtet. Die Seiten sind professionell gestaltet, teilweise sogar mit gefälschten "Trusted Shops Siegeln" oder einem nachgeahmten Impressum. Die Verbraucherzentrale rät dazu, bei unbekannten Anbietern besonders vorsichtig zu sein. Mit dem Fakeshop-Finder der Verbraucherzentrale können Verbraucher:innen prüfen, ob ein Onlineshop seriös ist.
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Was können Verbraucher aktuell tun?
Immer sinnvoll und die kurzfristigste Möglichkeit, Preissteigerungen zu umgehen, ist das Einsparen von Energie. Dies gilt an der Zapfsäule genauso wie für Warmwasser, Strom und Heizung. Doch auch mittelfristig können sich Verbraucher vor Preissteigerungen schützen:
Langfristige Unabhängigkeit durch erneuerbare Energien
Auch wenn Gaskraftwerke weiterhin einen Teil der Stromerzeugung übernehmen - der wachsende Anteil erneuerbarer Energien im Strommix sorgt dafür, dass Deutschland in diesem Bereich zunehmend unabhängiger von Energieimporten wird. Auch private Eigentümer:innen können diese Strategie für sich nutzen, um weniger anfällig für schwankende Öl- und Gaspreise zu sein:
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Nein, das ist in aller Regel nicht möglich. Wenn der Förderantrag gestellt und zugesagt wurde, bleibt der Antragsteller dafür ...
Antwort lesen »Um Fördermittel für die neue Heizung beantragen zu können, benötigen Sie zunächst ein Angebot von einem Fachhandwerker. Auf dieser Basis ...
Antwort lesen »Nachträglich ist das in aller Regel nicht möglich, denn für viele Förderangebote müssen Sie vor Maßnahmenbeginn einen Antrag stellen. ...
Antwort lesen »Grundsätzlich sollte das möglich sein. Denn viele Förderangebote, darunter auch die BEG-Förderung für Maßnahmen an Haus und Heizung, zielen ...
Antwort lesen »Hier entscheiden die Regelungen der Fördergeber. Aktuell gibt es keine bundesweite Förderung. Bietet Ihre Stadt oder Ihre Gemeinde eine ...
Antwort lesen »Sie bekommen Fördermittel für den Austausch der Fenster über das BAFA. Voraussetzung ist, dass die neuen Fenster einen U-Wert von 0,95 ...
Antwort lesen »Wenn Ihr Sohn als Eigentümer im Haus mit erstem oder alleinigem Wohnsitz gemeldet ist, kann er auch den Einkommens- und den ...
Antwort lesen »In § 51 GEG heißt es in Bezug auf Wohngebäude: "Bei der Erweiterung und dem Ausbau eines Gebäudes um beheizte oder gekühlte Räume darf ...
Antwort lesen »Gehen Sie wie geplant vor, können Sie die Angebote leider nicht kombinieren. Denn die EE-Klasse entspricht einer Förderung der Heizung. ...
Antwort lesen »Ja, als eingetragene Eigentümerin bekommt sie die Basisförderung in Höhe von 30 Prozent und den Effizienzbonus in Höhe von 5 Prozent. ...
Antwort lesen »Wenn Ihr Haus baurechtlich zwei Wohneinheiten hat, müssen Sie auch die Förderung der Heizung entsprechend beantragen. Das wirkt sich wie ...
Antwort lesen »Nach den FAQ zur BEG-Förderung sind relevante Haushaltsmitglieder, alle zum Zeitpunkt der Antragstellung in einer Wohneinheit mit Haupt- ...
Antwort lesen »In dieser Einbausituation wird es schwer werden, Wärmepumpen mit R32 als Kältemittel zu finden. Hintergrund ist die F-Gase-Verordnung, die ...
Antwort lesen »Hier ist eine pauschale Antwort leider nicht möglich. Grundsätzlich sind Umfeldmaßnahmen förderbar, wenn sie im Zuge einer förderbaren ...
Antwort lesen »In der Regel ist das nicht erforderlich. Das GEG schreibt die Dämmung vor, wenn Sie mehr als 10 Prozent der Fläche einer Bauteilgruppe (zum ...
Antwort lesen »Beantragen Sie Fördermittel für die Wärmepumpe, können Sie einen Zuschuss für drei Wohneinheiten beantragen. Dabei lassen sich Kosten von ...
Antwort lesen »Fördermittel für eine neue Heizung können nur Eigentümer eines Gebäudes beantragen. Nun gibt es zwei Möglichkeiten: Variante 1 - Die GmbH ...
Antwort lesen »In diesem Fall gelten die Vorgaben des GEG nicht und Sie müssen nicht dämmen. Die Dämmpflicht greift nur dann, wenn Sie Maßnahmen an den ...
Antwort lesen »Ja, auch in diesem Fall bekommen Sie Fördermittel für die neue Heizung. Wichtig ist, dass die neue Anlage den Vorgaben des Fördergebers ...
Antwort lesen »Für den Austausch des Wärmeerzeugers in einem bestehenden Gebäudenetz ist der Umbau eines Gebäudenetzes zu beantragen. Den Antrag richten ...
Antwort lesen »Das ist möglich, wenn Sie die Maßnahmen eindeutig trennen. Beantragen Sie 2026 zum Beispiel Fördermittel für den Fenstertausch im EG und ...
Antwort lesen »In vielen Fällen ist das möglich, da durch den Wegfall der Gasheizung die Grundlage der Belieferung entfällt. Eine pauschale Antwort können ...
Antwort lesen »Die Einblasdämmung am Mansarddach kann eine gute Lösung sein, um die Energieeffizienz und den Wärmeschutz zu verbessern. Wichtig ist aber ...
Antwort lesen »Das ist korrekt. Sie müssen einen geförderten iSFP in Auftrag geben. Auf dieser Basis können Sie dann den iSFP-Bonus bei der ...
Antwort lesen »Ja, das ist so möglich. Für den BAFA-Zuschuss werden die förderfähigen Kosten natürlich gekürzt, aber für den KfW-Ergänzungskredit ist es ...
Antwort lesen »Mit der Auslegung einer Wärmepumpe ist ein gewisser Aufwand verbunden. Holen Sie mehrere Angebote ein und lassen die Anlage jedes Mal neu ...
Antwort lesen »In einem nicht beheizten Treppenhaus bekommen Sie keine Förderung für die neue Haustür. Diese erhalten Sie nur, wenn die Haustür Teil der ...
Antwort lesen »Da Sie die Förderung 2023 beantragt haben, gelten die Vorgaben der damals gültigen Richtlinien. In der BEG-EM-Richtlinie von 09. Dezember ...
Antwort lesen »Hier ist nach wie vor kein Energieausweis erforderlich. Nachlesen können Sie das in §79 GEG Abs. 4. Hier heißt es: Auf ein Baudenkmal ist § ...
Antwort lesen »Sinnvoll ist es hier, eine durchgehende Dämmebene zu schaffen. Denn auf diese Weise vermeiden Sie Wärmebrücken und sind bauphysikalisch auf ...
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