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01.10.2021
mehr zu Heizung
 

Klimafreundliche Heizung - diese Möglichkeiten haben Sie

Auf Förderung für umweltfreundliche Heizungen achten

Die Lebensdauer einer Heizung beträgt rund 20 Jahre - wenn sich Eigentümer:innen also jetzt für eine neue Heizung entscheiden, steht diese recht lang in ihrem Heizungskeller. Nun aber die Frage, die sich alle stellen: Was ist denn eine klimafreundliche Heizung, die umweltschonend die nächsten Jahre ihren Dienst tut? Auf welche Heiztechnik kann man guten Gewissens setzen? Tipps für die neue Heizung in Zeiten steigender Kosten für fossile Brennstoffe.

Beratung Heizungsinstallateur
Klimafreundliche Heizung gesucht? Eine Beratung klärt, welche Heiztechnik in den Heizungskeller passt und welche Förderung möglich istFoto: Intelligent heizen

Schauen wir auf die Wunschliste der Deutschen zum Thema Heizung: Auf die Frage, welche Heizenergie beziehungsweise Energieart sie wählen würden, wenn sie sich für einen Energieträger für ihr Haus entscheiden könnten, gaben im letzten Jahr 42,1 Prozent der Befragten einer BDEW-Umfrage Erdgas an. Es folgt mit weitem Abstand Heizöl mit 15,5 Prozent. Auf Rang drei landet die Kombination aus Erdgas und Solarthermie, auf Rang vier die Wärmepumpe. Immerhin 5,2 Prozent würden sich für eine Pelletheizung entscheiden. Verschiedene Varianten einer Hybridheizung erreichen zwischen einem und vier Prozent Zustimmung.

Natürlich kann auch die Gasheizung zusammen mit der vorhandenen Gasinfrastruktur eine Basis für Erneuerbare Energien bieten: Wo heute noch Erdgas fließt, könnten schon bald klimaneutrale Gase wie Wasserstoff oder Biomethan für Wärme sorgen. Mit der Betonung auf "könnte" - denn noch ist das Zukunftsmusik. Und auch diese Zahl macht stutzig: Eine Hybridheizung aus Erdgas und Solarthermie wünschen sich nur 9,7 Prozent der Deutschen. Gemessen daran, dass die Kombination keineswegs neu, sondern vielmehr schon lange ein erprobter Klassiker ist, erscheint die Zustimmungsrate noch immer bedauerlich gering.


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Gasheizung dominiert bei Heizung im Bestand
Im Gebäudebestand dominieren wie auch in den vergangen Jahren Gasheizungen. So wird jede zweite Bestandswohnung in Deutschland mit Gas beheizt. In einem Viertel der Wohnungen kommt Heizöl zum Einsatz, in 14 Prozent Fernwärme. Wärmepumpen spielen hier mit 2,6 Prozent noch eine untergeordnete Rolle. Was also tun beim Heizungstausch?

Förderung bietet gute Orientierung für klimafreundliche Heizung
Ist letztendlich die Gasheizung der Weisheit letzter Schluss? Hoffentlich nicht! Denn zu Beginn der Heizsaison 2021/22 zeigen sich auch die Risiken fossiler Energieträger: Für die beginnende Heizsaison werden stark steigende Heizkosten prognostiziert - verursacht einerseits durch hohe Preise für Gas und Öl, die durch den CO2-Preis in den kommenden Jahren immer weiter steigen werden. Das macht eine Heizung auf Basis erneuerbarer Energien zunehmend wirtschaftlich.

Orientierung bei der Auswahl der neuen Heizung bietet die Förderung von BAFA und KfW:

  • Da gibt es für Gasheizungen, die für den Einsatz erneuerbarer Energien vorbereitet sind, 20 Prozent Zuschuss/Tilgungszuschuss.
  • Schon üppiger ist die Zuschuss-Lage für Gas-Hybridheizungen - hier sind zwischen 30 und 40 Prozent Zuschuss/Tilgungszuschuss drin.
  • 30 bis 35 Prozent Zuschuss/Tilgungszuschuss gibt es für Solarthermie.
  • Die höchsten Zuschüsse gibt es für alle, die komplett mit erneuerbaren Energien heizen - wie mit einer Wärmepumpe, Pelletheizung oder Holzheizung: 35 bis 50 bzw. 55 Prozent Zuschuss/Tilgungszuschuss sind hier möglich.

Welche Schlüsse Eigentümer:innen auf der Suche nach einer neuen Heizung daraus ziehen können? Zum Beispiel den, dass eine Kombination aus Gasheizung plus Solarthermie das absolute Minimum bei der klimafreundlichen Heizung ist, die noch Luft nach oben lässt in Sachen Umweltschutz. Deshalb sollten sich alle vor dem Kauf der neuen Heizung unbedingt ausführlich informieren und beraten lassen, welches Heizsystem zu ihrem Haus passt, wie sie erneuerbare Energien nutzen können und welche Förderung dafür möglich ist. Auch im Altbau gibt es viele Varianten, oft bietet sich hier eine Hybridheizung an. Was eine Hybridheizung ist und welche Kombinationsmöglichkeiten denkbar sind, haben wir hier zusammengestellt. Und auch eine Wärmepumpe arbeitet im Altbau effizient und wirtschaftlich.

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Quelle: energie-fachberater.de / BDEW
 
 

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