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18.02.2020
mehr zu Heizung
 

Klimafreundliche Heizung - diese Möglichkeiten haben Hausbesitzer

Auf BAFA-Zuschüsse für umweltfreundliche Heizungen achten

Die Lebensdauer einer Heizung beträgt rund 20 Jahre - wenn sich Eigentümer also jetzt für eine neue Heizung entscheiden, steht diese recht lang in ihrem Heizungskeller. Nun aber die Frage, die sich alle stellen und die nicht leicht zu beantworten ist: Was ist denn eine klimafreundliche Heizung, die umweltschonend die nächsten Jahre ihren Dienst tut? Auf welche Heiztechnik kann man guten Gewissens setzen? Tipps für die neue Heizung.

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Klimafreundliche Heizung gesucht? Eine Beratung klärt, welche Heiztechnik in den Heizungskeller passt und welche Förderung möglich istFoto: Intelligent heizen

Schauen wir auf die Wunschliste der Deutschen zum Thema Heizung: Auf die Frage, welche Heizenergie beziehungsweise Energieart sie wählen würden, wenn sie sich heute für einen Energieträger für ihr Haus entscheiden könnten, gaben 42,1 Prozent der Befragten einer BDEW-Umfrage Erdgas an. Es folgt mit weitem Abstand Heizöl mit 15,5 Prozent. Auf Rang drei landet die Kombination aus Erdgas und Solarthermie, auf Rang vier die Wärmepumpe. Immerhin 5,2 Prozent würden sich für eine Pelletheizung entscheiden. Verschiedene Varianten einer Hybridheizung erreichen zwischen einem und vier Prozent Zustimmung.

Natürlich kann auch die Gasheizung zusammen mit der vorhandenen Gasinfrastruktur eine Basis für Erneuerbare Energien bieten: Wo heute noch Erdgas fließt, könnten schon bald klimaneutrale Gase wie Wasserstoff oder Biomethan für Wärme sorgen. Mit der Betonung auf "könnte" - denn noch ist das Zukunftsmusik. Und auch diese Zahl macht stutzig: Eine Hybridheizung aus Erdgas und Solarthermie wünschen sich 9,7 Prozent der Deutschen. Noch vor einem Jahr gaben bei gleicher Fragestellung nur 4,1 Prozent dieser Heizungsvariante den Vorzug. Das ist zwar eine deutliche Steigerung, doch gemessen daran, dass die Kombination keineswegs neu, sondern vielmehr schon lange ein erprobter Klassiker ist, erscheint die Zustimmungsrate noch immer bedauerlich gering.

BAFA-Zuschüsse bieten gute Orientierung für klimafreundliche Heizung
Ist letztendlich dann doch die Gasheizung der Weisheit letzter Schluss? Auskunft gibt ein Blick auf die Zuschüsse des BAFA für klimafreundliche Heizungen. Da gibt es für Gasheizungen, die für den Einsatz erneuerbarer Energien vorbereitet sind, 20 Prozent Zuschuss. Schon üppiger ist die Zuschuss-Lage für Gas-Hybridheizungen - hier sind bis zu 30 Prozent Zuschuss drin. Ebenso 30 Prozent Zuschuss gibt es für Solarthermie. Die höchsten Zuschüsse gibt es für alle, die komplett mit erneuerbaren Energien heizen - wie mit einer Wärmepumpe, Pelletheizung oder Holzheizung: 35 Prozent Zuschuss sind hier möglich. Richtig attraktiv wird es für alle Eigentümer, die eine Ölheizung ausmustern: Sie erhalten auf diese Zuschüsse nochmal 10 Prozent Bonus!

Welche Schlüsse Eigentümer auf der Suche nach einer neuen Heizung daraus ziehen können? Zum Beispiel den, dass eine Kombination aus Gasheizung plus Solarthermie das absolute Minimum bei der klimafreundlichen Heizung ist, die noch Luft nach oben lässt in Sachen Umweltschutz. Hausbesitzer sollten sich vor dem Kauf der neuen Heizung unbedingt ausführlich informieren, welches Heizsystem zu ihrem Haus passt, wie sie erneuerbare Energien nutzen können und welche Förderung dafür möglich ist. Auch im Altbau gibt es viele Varianten, oft bietet sich hier eine Hybridheizung an. Was eine Hybridheizung ist und welche Kombinationsmöglichkeiten denkbar sind, haben wir hier zusammengestellt.

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Quelle: Energie-Fachberater.de / BDEW
 
 

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