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13.11.2025
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Neue Grundsteuer 2025 - viele Eigentümer zahlen jetzt mehr

Hohe Kosten in Baden-Württemberg / Beträge teils verdoppelt

Die zum 1. Januar 2025 in Kraft getretene Reform der Grundsteuer sollte vereinfachen, gerechter machen und aufkommensneutral sein. Bei einer Überprüfung der 100 größten Städte zeigt sich jetzt: Viele Städte und Gemeinden haben die Reform für satte Steuererhöhungen genutzt. Es wurde nicht einfacher und gerechter, sondern für viele teurer. Spitzenreiter bei den Kosten sind die Großstädte in Baden-Württemberg.

Grundsteuer-Ranking 2025
Grundsteuer-Ranking 2025:Viele Städte und Gemeinden haben die Grundsteuerreform für Steuererhöhungen genutzt. Damit war die Reform für viele Eigentümer alles andere als aufkommensneutral - sie zahlen jetzt deutlich mehrFoto: Haus & Grund

Geprüft wurde die neue Grundsteuer von IW Consult im Auftrag von Haus & Grund Deutschland.

Zentrale Ergebnisse des Grundsteuer-Rankings 2025:

  • Großstädte im Vergleich: Zwickau (Sachsen) liegt mit 258 Euro pro Jahr an der Spitze der günstigsten Großstädte. Am Ende des Feldes stehen Tübingen, Mannheim, Heidelberg, Stuttgart und Karlsruhe (alle in Baden-Württemberg). In Tübingen werden 1.377 Euro pro Jahr fällig – rund 434 Prozent mehr als in Zwickau für eine vergleichbar große Immobilie.
  • Große Länderunterschiede: In den betrachteten Städten Sachsen-Anhalts zahlen Eigentümer eines Einfamilienhauses durchschnittlich 305 Euro pro Jahr, in Berlin hingegen durchschnittlich 850 Euro – der höchste Durchschnittswert im Bundesländervergleich.
  • Deutliche Auswirkungen der unterschiedlichen Steuermodelle: Die einfachen Modelle in Niedersachsen und Bayern führen auch zu fairen Steuern. Das wertorientierte Modell in Baden-Württemberg hingegen hat dem Bundesland einen beispiellosen Abstieg im Ranking beschert.
  • Das Bundesmodell hat ebenfalls zahlreiche Steuersteigerungen ermöglicht und ist wegen seiner Komplexität und Intransparenz Spitzenreiter bei der Unzufriedenheit der Bürger: Hier gab es 2,8 Millionen Einsprüche!

--> Fazit: Die Reform der Grundsteuer sollte Gleichbehandlung gewährleisten. Tatsächlich bestimmen die Modellwahl der Länder und die Hebesatzpolitik der Städte die Höhe der Grundsteuer stärker denn je. Für Eigentümer:innen entsteht dadurch keine verlässliche, gerechte Belastung, sondern ein Flickenteppich aus teils massiv voneinander abweichenden Jahresbeträgen.

Das vollständige Grundsteuer-Ranking 2025 finden Sie hier.

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Quelle: Haus & Grund
 
 

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