Der dena-Gebäudereport 2026 bringt die Zahlen auf den Tisch: Mehr als 5 Millionen Heizungen in Deutschland sind älter als 30 Jahre. Und Gasheizungen machen im Gebäudebestand mit über 50 Prozent noch immer den größten Anteil aus. Das erklärt, warum Sorgen um den Füllstand der Gasspeicher ein so großes Echo erzeugen. Den höchsten Anteil an fossilen Heizungen weisen mit 84 Prozent Gebäude auf, die von 1960 bis 1969 gebaut wurden. Ab dem Jahr 1990 bis zur heutigen Baualtersklasse ist der Anteil an Gebäuden mit Fernwärmeanschluss von 7 auf 11 Prozent gestiegen, genauso wie der Anteil der Gebäude mit Wärmepumpe, der im selben Zeitraum von 1 auf 36 Prozent angestiegen ist.
Wo bleibt das neue GEG?
Eigentlich sollten die Eckpunkte für das neue GEG / GMG schon seit Ende Januar vorliegen, doch der Zeitplan verschiebt sich wohl weiter nach hinten. Das führt zu Unsicherheit bei Eigentümern, denn solange die politischen Rahmenbedingungen unklar sind, werden Investitionen in neue Heizungen aufgeschoben. Der Bundesverband der deutschen Heizungsindustrie (BDH) macht darüber hinaus auch die unzureichende Kommunikation vieler Kommunen rund um die Wärmeplanung verantwortlich für die abwartende Haltung vieler Eigentümer: Zahlreiche Haushalte zögerten mit Entscheidungen, solange unklar bleibe, welche Optionen ihre Kommune für die künftige Wärmeversorgung vorsehe. Folge der abwartenden Haltung: Die Heizkosten können für viele Haushalte nicht sinken und es baut sich ein enormer Sanierungsstau auf.
--> Richtig ist aber auch: Das aktuelle GEG und die darin enthaltenen Vorgaben zum Heizungstausch sichern Eigentümern den Umstieg auf effiziente und umweltfreundliche Heizungen sowie Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern! Die Regelungen behalten in den kommenden Monaten ihre Gültigkeit. Außerdem ist die Wärmewende in vollem Gange: Im vergangenen Jahr wurden erstmals mehr Wärmepumpen als Gasheizungen verkauft. Gut für die Haushalte, die sich damit gegen steigende Preise für fossile Energieträger absichern!
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Förderung für die neue Heizung
Finanzielle Unterstützung beim Heizungstausch gefragt? Die KfW-Heizungsförderung steht nach wie vor voll bereit! Bis zu 70 Prozent Zuschuss sind drin. Ist der Antrag gestellt, haben Eigentümer:innen drei Jahre Zeit für die Umsetzung. Neu bei der KfW-Heizungsförderung 2026 ist lediglich, dass Luftwärmepumpen bessere Schallschutzwerte erfüllen müssen. Diese Anforderungen erfüllen aber so gut wie alle Geräte auf dem Markt.
Heizungsoptimierung: Sparen mit kleinen Maßnahmen
Die Heizsaison ist in vollem Gange und mit ihr ein bekanntes Problem: Viele Heizungsanlagen in Deutschland arbeiten ineffizient und verursachen damit unnötig hohe Heizkosten. Eine Heizungsoptimierung sorgt für einen reibungslosen und sparsamen Betrieb, die Kosten dafür machen sich schnell bezahlt.
Für Mehrfamilienhäuser sind auch digitale Lösungen zur Überwachung und Optimierung des Heizbetriebs verfügbar. Damit lassen sich 10 bis 20 Prozent Energie einsparen. Davon profitieren Mieter:innen (sinkende Heizkosten) genauso wie Vermieter:innen (vorausschauende Wartung, Erhebung von Datengrundlagen für die Planung passgenauer Sanierungsmaßnahmen, einfachere Erfüllung von Pflichten zur Heizungsprüfung und -optimierung) gleichermaßen.
Apropos Pflichten zur Heizungsprüfung und -optimierung: Die entsprechende GEG-Vorgabe greift für Mehrfamilienhäuser ab 6 Wohneinheiten. 2026 fallen erstmals auch Wärmepumpen unter die Optimierungspflicht. Nach einer vollständigen Heizperiode, spätestens zwei Jahre nach Inbetriebnahme, muss hier eine Betriebsprüfung vorgenommen werden. Das sichert einen effizienten Betrieb und verhindert zu hohe Stromkosten.
Austauschpflicht für alte Heizkessel
Die Austauschpflichten aus dem GEG für alte Öl- und Gaskessel betreffen nur noch sehr wenige Heizkessel. Aufmerksam sein sollten aber Käufer:innen von Immobilien mit großen Sanierungsstau oder langem Leerstand.
Darüber hinaus wichtig zu wissen im Heizungskeller:
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Ja, das ist grundsätzlich möglich. Zu beachten ist allerdings, dass Ihnen das Budget an förderbaren Kosten (aktuell 28.000 für eine ...
Antwort lesen »Sie benötigen die Bestätigung eines Fachhandwerkers oder eines Energieberaters. Mit dieser erklären die Experten gegenüber der KfW, dass ...
Antwort lesen »Wir gehen davon aus, dass das nicht möglich ist. Denn immer dann, wenn eine Maßnahme nicht durch ein Fachunternehmen durchgeführt wird, ...
Antwort lesen »Nein. Auch wenn Sie beide Wohnungen selbst bewohnen würden, bekämen Sie den Bonus immer nur für eine Wohnung. Das gilt zumindest dann, wenn ...
Antwort lesen »Wenn die Meldebescheinigung für nicht rechtmäßig erklärt wird, erfüllen Sie die Voraussetzungen zur Förderung nicht und erhalten die Mittel ...
Antwort lesen »Brauchwasser-Wärmepumpen werden selbst nicht gefördert. Fördermittel erhalten Sie für die Geräte allerdings als Umfeldmaßnahme beim Einbau ...
Antwort lesen »Ja, das ist möglich. Sie haben ein Budget förderbarer Kosten von aktuell noch 28.000 Euro. Dieses können Sie mit beliebig vielen Anträgen ...
Antwort lesen »Die Gipskartonplatten haben tatsächlich eine schützende Funktion. Nutzen Sie den nicht ausgebauten Raum regelmäßig, können Sie die Schicht ...
Antwort lesen »Wenn Sie Nießbrauch für ein Haus oder eine Wohnung haben und vertraglich geregelt alle Kosten übernehmen, können Sie Ausgaben für die ...
Antwort lesen »Geht es um den Einkommensbonus bei der Förderung der Heizung, entscheidet immer das zu versteuernde Haushaltseinkommen eines Jahres. ...
Antwort lesen »Das ist nach wie vor möglich. Ihre Kinder können die Förderung der Heizung als Eigentümer der Immobilie beantragen. Das gilt jedoch nur für ...
Antwort lesen »Die Höhe des Ergänzungskredits richtet sich nach der Summe der anrechenbaren Kosten, die Sie in der Heizungsförderung angegeben haben, und ...
Antwort lesen »Hier geht es immer um das gesamte Gebäude. Das heißt: Tauschen Sie mehr als 1/3 der Fensterfläche im Mehrfamilienhaus aus, ist ein ...
Antwort lesen »Brauchwasser-Wärmepumpen sind allein nicht förderbar. Finanzielle Unterstützung bekommen Sie hier nur, wenn Sie diese in Kombination mit ...
Antwort lesen »Die Information findet sich im Merkblatt zum KfW-Programm 261. Hier heißt es: "Die Beantragung einer Förderung über die BEG EM ist ...
Antwort lesen »Auch wenn die Kumulierung nach alter KfW-261- bzw. BEG-WG-Förderung möglich war, gilt für die Heizungsförderung die neue BEG-EM-Richtlinie. ...
Antwort lesen »Mit der neuen BEG-EM-Richtlinie zur Förderung von Einzelmaßnahmen haben sich die Voraussetzungen hier geändert. Dabei gilt: Die versorgten ...
Antwort lesen »Die technische Projektbeschreibung (TPB) zur Förderung der neuen Rollläden erhalten Sie von einem Energie-Effizienz-Experten aus Ihrer ...
Antwort lesen »Für das Haushaltsjahreseinkommen wird der Durchschnitt aus den zu versteuernden Einkommen des zweiten und dritten Jahres vor Antragseingang ...
Antwort lesen »Ohne Hinterlüftung kann eventuell durch Undichtigkeiten in die Wand eingedrungene Feuchte im Zwischenraum kondensieren und schimmeln. Damit ...
Antwort lesen »Das GEG bzw. das GModG regelt, wer Energieausweise ausstellen darf. Hierfür sind zwei Voraussetzungen zu erfüllen. Voraussetzung 1: ...
Antwort lesen »Eine Förderung für neue Rollläden gibt es über die BEG-EM-Förderung. Hier bekommen Sie einen Zuschuss in Höhe von 15 Prozent über den ...
Antwort lesen »Was hier zu beachten ist, hängt von der geplanten Maßnahme ab. Möglich und technisch sinnvoll ist es beispielsweise, die Beheizung sowie ...
Antwort lesen »Auf die Gesetzgebung haben wir leider keinen Einfluss. Grundsätzlich ist es aber so, dass bei Einstrangsystemen das Risiko von ...
Antwort lesen »Nach Rücksprache mit der KfW kann die Heizungsförderung ohne Sperrfrist beantragt werden, wenn die BAFA-Förderung vollständig nach dem ...
Antwort lesen »Hier gibt es keine Ausnahmen von § 19 der BImSchV. Denn diese könnten die Gesundheit gefährden. Bei Heizungen mit bis zu 50 kW muss der ...
Antwort lesen »Entscheidend ist hier das Datum, an dem die Bestätigung zum Antrag ausgestellt wurde. War das spätestens am 8. Juli 2026, können Sie die ...
Antwort lesen »Polypropylen-Rohre (PP-C) aus dem Baujahr 1986 sind in der Regel nicht sauerstoffdiffusionsdicht. Anzeichen dafür wären Hinweise auf die ...
Antwort lesen »Der U-Wert ist durch die Poroton-Ziegel bereits verhältnismäßig gut. Eine Dämmung würde die Verluste zwar reduzieren, bei den zu ...
Antwort lesen »Ja, Sie können in diesem Fall die Basisförderung der Wärmepumpe in Höhe von 30 Prozent beantragen (Achtung: Ab 2027 nur 15 Prozent, wenn ...
Antwort lesen »Finden Sie Energieberater, Handwerker und Sachverständige vor Ort