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06.02.2026
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Neue Heizung 2026: Tipps, Trends, Förderung

Nicht abwarten sondern auf erneuerbare Energien umsteigen

Ist das Thema Gasknappheit doch nicht abgehakt? Bei Schlagzeilen wie "Gasspeicher-Schock, Gasspeicher so leer wie nie, Im Krisenfall nicht vorbereitet" könnte man den Eindruck gewinnen, dabei besteht aktuell kein Grund zur Sorge. Und dennoch macht sich Unruhe breit, die Unsicherheit in Sachen Heizung sitzt offenbar tief. Dazu kommt, dass sich der Entwurf für die GEG-Novelle weiter verzögert, auch das schürt Unsicherheit. Ein Blick auf die Situation im Heizungskeller und Tipps für den Heizungstausch 2026.

Heizungskeller: vorher Ölheizung, nachher Wärmepumpe
Die GEG-Regelungen zum Heizungstausch sichern Eigentümern den Umstieg auf effiziente und umweltfreundliche Heizungen sowie Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern. Hier vorher Ölheizung, nachher WärmepumpeFoto: privat

Der dena-Gebäudereport 2026 bringt die Zahlen auf den Tisch: Mehr als 5 Millionen Heizungen in Deutschland sind älter als 30 Jahre. Und Gasheizungen machen im Gebäudebestand mit über 50 Prozent noch immer den größten Anteil aus. Das erklärt, warum Sorgen um den Füllstand der Gasspeicher ein so großes Echo erzeugen. Den höchsten Anteil an fossilen Heizungen weisen mit 84 Prozent Gebäude auf, die von 1960 bis 1969 gebaut wurden. Ab dem Jahr 1990 bis zur heutigen Baualtersklasse ist der Anteil an Gebäuden mit Fernwärmeanschluss von 7 auf 11 Prozent gestiegen, genauso wie der Anteil der Gebäude mit Wärmepumpe, der im selben Zeitraum von 1 auf 36 Prozent angestiegen ist.

Wo bleibt das neue GEG?
Eigentlich sollten die Eckpunkte für das neue GEG / GMG schon seit Ende Januar vorliegen, doch der Zeitplan verschiebt sich wohl weiter nach hinten. Das führt zu Unsicherheit bei Eigentümern, denn solange die politischen Rahmenbedingungen unklar sind, werden Investitionen in neue Heizungen aufgeschoben. Der Bundesverband der deutschen Heizungsindustrie (BDH) macht darüber hinaus auch die unzureichende Kommunikation vieler Kommunen rund um die Wärmeplanung verantwortlich für die abwartende Haltung vieler Eigentümer: Zahlreiche Haushalte zögerten mit Entscheidungen, solange unklar bleibe, welche Optionen ihre Kommune für die künftige Wärmeversorgung vorsehe. Folge der abwartenden Haltung: Die Heizkosten können für viele Haushalte nicht sinken und es baut sich ein enormer Sanierungsstau auf.

--> Richtig ist aber auch: Das aktuelle GEG und die darin enthaltenen Vorgaben zum Heizungstausch sichern Eigentümern den Umstieg auf effiziente und umweltfreundliche Heizungen sowie Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern! Die Regelungen behalten in den kommenden Monaten ihre Gültigkeit. Außerdem ist die Wärmewende in vollem Gange: Im vergangenen Jahr wurden erstmals mehr Wärmepumpen als Gasheizungen verkauft. Gut für die Haushalte, die sich damit gegen steigende Preise für fossile Energieträger absichern!

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Förderung für die neue Heizung
Finanzielle Unterstützung beim Heizungstausch gefragt? Die KfW-Heizungsförderung steht nach wie vor voll bereit! Bis zu 70 Prozent Zuschuss sind drin. Ist der Antrag gestellt, haben Eigentümer:innen drei Jahre Zeit für die Umsetzung. Neu bei der KfW-Heizungsförderung 2026 ist lediglich, dass Luftwärmepumpen bessere Schallschutzwerte erfüllen müssen. Diese Anforderungen erfüllen aber so gut wie alle Geräte auf dem Markt.

Heizungsoptimierung: Sparen mit kleinen Maßnahmen
Die Heizsaison ist in vollem Gange und mit ihr ein bekanntes Problem: Viele Heizungsanlagen in Deutschland arbeiten ineffizient und verursachen damit unnötig hohe Heizkosten. Eine Heizungsoptimierung sorgt für einen reibungslosen und sparsamen Betrieb, die Kosten dafür machen sich schnell bezahlt.
Für Mehrfamilienhäuser sind auch digitale Lösungen zur Überwachung und Optimierung des Heizbetriebs verfügbar. Damit lassen sich 10 bis 20 Prozent Energie einsparen. Davon profitieren Mieter:innen (sinkende Heizkosten) genauso wie Vermieter:innen (vorausschauende Wartung, Erhebung von Datengrundlagen für die Planung passgenauer Sanierungsmaßnahmen, einfachere Erfüllung von Pflichten zur Heizungsprüfung und -optimierung) gleichermaßen.

Apropos Pflichten zur Heizungsprüfung und -optimierung: Die entsprechende GEG-Vorgabe greift für Mehrfamilienhäuser ab 6 Wohneinheiten. 2026 fallen erstmals auch Wärmepumpen unter die Optimierungspflicht. Nach einer vollständigen Heizperiode, spätestens zwei Jahre nach Inbetriebnahme, muss hier eine Betriebsprüfung vorgenommen werden. Das sichert einen effizienten Betrieb und verhindert zu hohe Stromkosten.

Austauschpflicht für alte Heizkessel
Die Austauschpflichten aus dem GEG für alte Öl- und Gaskessel betreffen nur noch sehr wenige Heizkessel. Aufmerksam sein sollten aber Käufer:innen von Immobilien mit großen Sanierungsstau oder langem Leerstand.

Darüber hinaus wichtig zu wissen im Heizungskeller:

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Quelle: energie-fachberater.de / dena / BDH
 
 

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