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27.04.2026
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Photovoltaik 2026: Das letzte Jahr mit Förderung?

Solaranlage auf Eigenheim jetzt noch mit Einspeisevergütung

Die Diskussion um die Abschaffung der Einspeisevergütung für private Solaranlagen verunsichert viele Eigentümer. Lohnt sich eine Photovoltaik-Anlage auf dem Eigenheim dann noch? In diesem Jahr musst du dir diese Frage zum Glück noch nicht stellen: Alle Anlagen, die noch 2026 in Betrieb gehen, sichern sich wie gehabt für 20 Jahre die Einspeisevergütung. Tipps und Infos für die PV-Anlage 2026.

PV auf Garagendach
Wer über eine eigene Solaranlage nachdenkt, sollte 2026 Nägel mit Köpfen machenFoto: energie-fachberater.de

Wer eine PV-Anlage auf dem Hausdach installieren möchte, sollte frühzeitig die baulichen Voraussetzungen, Fördermöglichkeiten und Finanzierungskonditionen prüfen. Denn eine Solaranlage ist auch eine Finanzentscheidung: Wer seine Dachfläche gut ausnutzt, senkt die Kosten pro Kilowatt Peak Leistung. Eine Anlage, die zum eigenen Stromverbrauch passt, steigert zudem die Wirtschaftlichkeit. Denn je höher der Eigenverbrauch des erzeugten Stroms ist, desto schneller amortisiert sich die Anlage.

→ Besonders wichtig: Angebote vergleichen und auf Qualität, Leistung sowie Vertragsbedingungen achten!

In 3 Schritten zur Photovoltaik-Anlage 2026

  • Schritt 1: Bauliche und technische Voraussetzungen prüfen: Im ersten Schritt ist zu klären, ob das Dach ausreichend Fläche hat, wenig verschattet ist und eine gute Ausrichtung besitzt – idealerweise südlich, aber auch Ost- oder Westdächer sind sinnvoll. Von Bedeutung ist auch, ob Dachneigung, Statik und Dachdeckung geeignet sind. Eigentümer:innen sollten dazu Angebote von Fachbetrieben einholen, die vor Ort eine Besichtigung durchführen und alle Komponenten (Solarmodule, Wechselrichter, Speicher) aufeinander abstimmen. Optimal ist es, wenn der PV-Installateur in der Nähe angesiedelt ist und Referenzen in der Region vorweisen kann.
  • Schritt 2: Angebote genau vergleichen: Nicht das erstbeste Angebot unterschreiben! Besser holen Eigentümer mehrere Angebote ein und vergleichen dabei nicht nur den Preis, sondern auch Leistung, Garantien, Montage und Anschlusskosten.
  • Schritt 3: Finanzierung und FörderungEine grundlegende Entscheidung ist, ob man die Anlage kaufen oder mieten/pachten will. Während beim Kauf die Investitionskosten anfänglich höher sind, sind Miet- oder Pachtmodelle oft weniger wirtschaftlich über die gesamte Laufzeit. Bei Mietverträgen sollten Hauseigentümer:innen auf die Laufzeiten, mögliche Kostensteigerungen, eingeschränkte Flexibilität (z. B. bei Hausverkauf) und Vertragsdetails wie Wartung und Versicherung achten. Bei Kaufangeboten sollte man Finanzierung und Zinsrisiken im Blick haben sowie Versicherungs- und Wartungskosten einkalkulieren.

--> Gut zu wissen: Vor Vertragsabschluss unbedingt prüfen, welche Förderprogramme, zinsgünstigen Kredite oder Zuschüsse zur Verfügung stehen – etwa die Angebote der KfW im Programm 270, teilweise gibt es auch Förderprogramme der Bundesländer und Kommunen. Die Fördermittel müssen oft vor der Vertragsunterzeichnung beantragt und bewilligt sein. Bei der Finanzierung sollten Eigentümer:innen auf Tilgungsplan, Laufzeit und Zinsniveau achten.

Was kostet eine Photovoltaik-Anlage? Hier kostenfrei und unverbindlich Vergleichsangebote einholen.

Kosten für eine Photovoltaik-Anlage 2026
Die Kosten für eine Photovoltaik-Anlage unterscheiden sich je nach Größe und Ausstattung. Für eine Anlage mit 4 kWp Leistung können Eigentümer mit circa 10.000 rechnen, 8kWp kosten rund 15.000 Euro. Je größer die Anlage, umso günstiger wird der Preis pro Quadratmeter. Preisbeispiel für ein durchschnittliches Einfamilienhaus: Eine 10 kWp PV-Anlage plus Stromspeicher mit 10 kWh Speicherkapazität kostet rund 25.000 Euro. --> So bleibt die Photovoltaik-Anlage im Eigenheim steuerfrei - 3 Tipps

Einspeisevergütung 2026
Für Photovoltaik-Anlagen, die bis 31. Juli 2026 in Betrieb gehen, gelten folgende Vergütungssätze:
Teileinspeisung (wenn ein Teil des Solarstroms selbst genutzt wird):
Die Vergütung für kleine Dachanlagen (bis 10 kW Leistung) --> 7,78 ct/kWh
Photovoltaik-Anlagen von 10 bis 40 kW Leistung --> 6,73 ct/kWh
Größere Dachanlagen bis 100 kW --> 5,50 ct/kWh
Volleinspeisung:
Die Vergütung für kleine Dachanlagen (bis 10 kW Leistung) --> 12,35 ct/kWh
Photovoltaik-Anlagen von 10 bis 40 kW Leistung --> 10,35 ct/kWh
Größere Dachanlagen bis 100 kW --> 10,35 ct/kWh

Überschüssigen Solarstrom an die Nachbarn verkaufen ab Juni 2026
Das Energiewirtschaftsgesetz erlaubt ab 1. Juni 2026 den unbürokratischen Verkauf von Solarstrom an die Nachbarn. Wer den Solarstrom im eigenen Quartier teilt, wird dann von vielen Pflichten klassischer Energielieferanten befreit. Die Neuregelung lohnt sich: In Spitzenzeiten kann ein Haushalt oft nicht den gesamten Solarstrom verbrauchen, dann bietet "Energy Sharing" eine neue Einnahmequelle.

Die besten Solarstromspeicher
Möglichst viel Soalrstrom selbst verbrauchen? Das klappt mit einem Solarstromspeicher! Mit Photovoltaik-Anlage und Batteriespeicher zeigen Eigentümer:innen steigenden Kosten in jeder Energiekrise die kalte Schulter. In ihrer jährlichen Stromspeicher-Inspektion hat die Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Berlin insgesamt zwölf Solarstromspeicher unter die Lupe genommen und die Testsieger 2026 gekürt. 

Mit wenig Budget: Balkonkraftwerke auch für Eigentümer interessant
Wer ohne großen Aufwand und mit wenig Budget an der Energiewende teilnehmen möchte, kann ein Balkonkraftwerk mit oder ohne Speicher installieren. Damit lässt sich auch ohne größere Überlegungen und Investitionen ein kleiner wirtschaftlicher Gewinn einfahren und sauberer Strom für den eigenen Bedarf erzeugen.

Was kostet eine Photovoltaik-Anlage mit Speicher? Hier kostenfrei und unverbindlich Vergleichsangebote einholen.

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Quelle: energie-fachberater.de / Verbraucherzentrale NRW
 
 

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