2017 hat eine für Einfamilienhäuser typische neue Photovoltaik-Anlage mit einer Nennleistung von 5 Kilowatt im Bundesdurchschnitt mehr als 4.700 kWh Solarstrom erzeugen können. Dieser Ertrag deckt rechnerisch den durchschnittlichen jährlichen Stromverbrauch eines 4-Personen-Haushalts. Die durchschnittlichen Anschaffungskosten einer Photovoltaik-Anlage dieser Leistungsklasse liegen inzwischen unter 10.000 Euro und betragen oft nur noch ein Drittel dessen, was für die Installation einer schlüsselfertigen Solarstromanlage gleicher Leistung noch vor zehn Jahren verlangt wurde.
Sinkende Preise und stabile Einspeisevergütung
Solarstrom lohnt sich nach wie vor und sichert heute zusätzlich gegen steigende Strompreise ab. Das liegt an den deutlich gesunkenen Preise für Photovoltaik-Anlagen, die den drastischen Einbruch bei der Einspeisevergütung kompensieren. Zumal die Einspeisevergütung derzeit stabil ist, die Strompreise aber steigen. Und wer seinen Strom selbst verbraucht, der hat aufgrund der gesunkenen Investitionskosten und der teilweise gestiegenen Strompreise noch mehr Gewinn als im vorigen Jahr: Bei derzeit rund 9 bis 11 Cent Stromgestehungskosten pro Kilowattstunde für Anlagen zwischen 2 und 10 Kilowatt installierter Leistung (kWp) lässt sich bereits mit der Einspeisung in das Netz ein Gewinn von rund 1 bis 3 Cent pro Kilowattstunde erzielen. Wer eigenen Strom selbst verbraucht und dafür keinen Netzstrom kaufen muss, steigert den Gewinn für diesen Stromanteil sogar auf rund 14 Cent pro Kilowattstunde.
Wer Platz hat, für den ist auch größere Solarstromanlage wirtschaftlich
Da bei neuen Photovoltaik-Anlagen der Eigenverbrauch wirtschaftlich lukrativer ist als die Einspeisung, haben Hausbesitzer in den vergangenen zwei bis drei Jahren versucht, den Eigenverbrauch dadurch zu steigern, indem sie ihre Solarstromanlage bewusst klein dimensioniert haben. So können sie möglichst viel des selbst erzeugten Stroms ohne großen Aufwand selbst verbrauchen. Doch das heißt nicht, dass größere Photovoltaik-Anlagen unwirtschaftlich sind! "Zwar steigt mit kleineren Anlagen die Eigenverbrauchsquote am erzeugten Strom. Durch den höheren Systempreis pro installiertem Kilowatt Leistung ist die Rendite jedoch ungefähr gleich hoch wie bei größeren", erklären Photovoltaik-Spezialisten vom Solar Cluster Baden-Württemberg. Denn große Anlagen sind pro kWp günstiger, da viele Kostenanteile für die Installation und den späteren Betrieb unabhängig von der Anlagengröße sind. Ein Beispiel zeigt: Derzeit kosten schlüsselfertige Aufdachanlagen bis 10 kWp im Durchschnitt noch um die 1.300 Euro pro kWp. Kleine 2-Kilowatt-Anlagen sind teurer und liegen bei rund 1.550 Euro. Wer dagegen eine fünf Mal größere Anlage baut, verringert zwar den prozentualen Anteil des selbst verbrauchten Stroms, erhält aber durch die gesunkenen Anlagenkosten mehr Rendite aus der Einspeisung. Das Fazit: Die Gesamtrendite mit Eigenverbrauch ist in diesem Segment weitgehend unabhängig von der installierten Leistung.
Wer über eine Photovoltaik-Anlage und einen Solarstromspeicher nachdenkt, sollte sich von einem spezialisierten Handwerksbetrieb ausführlich über die Dimensionierung der Solarstromanlage beraten lassen. So ist ein guter Ertrag und eine Absicherung gegenüber steigenden Strompreisen möglich.
Pauschale Preisangaben sind hier leider schwierig. Aktuell kosten neue Anlagen inkl. Einbau etwa 10.000 bis 23.000 Euro. Geht es allein um ...
Antwort lesen »Die BEG-EM-Förderung gibt es für Wohngebäude. Nach BEG-EM-Richtlinie Punkt 3. V handelt es sich dabei um Gebäude "nach § 3 Absatz 1 Nummer ...
Antwort lesen »Das Alter der Heizung spielt bei der Förderung der neuen Heizung erst einmal keine Rolle. Sie können die Anlage austauschen und ...
Antwort lesen »In diesem Fall bekommen Sie keine Zuschuss-Förderung für die neue Heizung. Sie können im selbstgenutzten Haus allerdings den Steuerbonus ...
Antwort lesen »Die steuerliche Förderung kommt nur für selbstgenutzte Gebäude infrage. Sie können diese daher für die Kosten der Heizung im selbst ...
Antwort lesen »Energieberater ist leider keine geschützte Berufsbezeichnung. Die Qualität der Fachleute kann dadurch stark schwanken. Während einige nur ...
Antwort lesen »Wir empfehlen in diesem Fall, einen Sachverständigen hinzuzuziehen. Der Experte prüft die Ausführung und stellt fest, ob ein Mangel ...
Antwort lesen »Ist die Kommune Fördergeber, darf sie mit dem Programm nach eigenem Ermessen verfahren. Entscheidend ist die jeweilige Richtlinie. Beachten ...
Antwort lesen »Wenn die Styropordämmung fest und tragfähig ist, lässt sich die bestehende Fassadendämmung mit Steinwolle aufdoppeln. Durch die ...
Antwort lesen »Das hängt vom Gebäude ab. Kann die Wärmepumpe dieses allein effizient mit Wärme versorgen, benötigen Sie den alten Gaskessel nicht mehr. ...
Antwort lesen »Für die Anmeldung können Sie sich an Ihren Netzbetreiber wenden. Welcher das ist, erfahren Sie auf der Seite VNBdigital. Den Nachweis über ...
Antwort lesen »Sie benötigen hier eine Bestätigung von Ihrem Fachunternehmen bzw. vom Energieeffizienz-Experten sowie eine Rechnung bzw. einen ...
Antwort lesen »Die 70 Prozent beziehen sich auf das gesamte Projekt. Bei einem Zweifamilienhaus, von dem Sie beide Wohneinheiten selbst bewohnen, können ...
Antwort lesen »Förderbar sind hier alle Arbeiten, die direkt mit der Maßnahme verbunden sind. Das gilt für den Durchbruch, den Sturz sowie notwendige ...
Antwort lesen »Hier ist kein Energieberater erforderlich. Um Fördermittel für die neue Wärmepumpe beantragen zu können, benötigen Sie aber einen ...
Antwort lesen »PV-Module halten in der Regel 25 bis 30 Jahre oder länger. Sie verlieren mit der Zeit aber an Effizienz. Ob sich ein Austausch lohnt, hängt ...
Antwort lesen »Laut TFAQ Punkt 1.03 können Sie die Bauteile auch bei einer Erweiterung fördern lassen, wenn Sie keine Neubauförderung in Anspruch nehmen. ...
Antwort lesen »Das hängt von der Regelung der Anlage und dem Anschluss der Photovoltaik ab. Grundsätzlich ist es möglich, die Heizung auch am Tage mit ...
Antwort lesen »In dem Fall können Sie eine Basisförderung in Höhe von 30 Prozent beantragen. Hinzu kommen folgende Boni: Effizienzbonus in Höhe von 5 ...
Antwort lesen »Sie können die Ölheizung weiter betreiben. Die Entsorgung ist nur dann Pflicht, wenn Sie auch den Geschwindigkeitsbonus in Anspruch nehmen ...
Antwort lesen »Bei einem Gebäude mit zwei Wohneinheiten können Sie 45.000 Euro an Kosten geltend machen. Für den Geschwindigkeitsbonus sind die ...
Antwort lesen »Das ist möglich. Es gibt allerdings weitere Ausnahmen, die den Nachweis unter Umständen überflüssig machen. So gilt nach Anlage 7 Punkt 5 ...
Antwort lesen »Nach § 48 GEG gelten die Vorgaben nur für Außenbauteile, die an beheizte oder gekühlte Bereiche grenzen. So heißt es: "Soweit bei beheizten ...
Antwort lesen »Eine pauschale Angabe zum Bivalenzpunkt ist leider nicht möglich. Das hängt immer vom Gebäude und von der Wärmepumpe ab. Üblich sind Werte ...
Antwort lesen »Geht es um die Bestätigung nach dem Einbau der Wärmepumpe, müssen Sie eine Bestätigung nach Durchführung (BnD) erstellen. Möglich ist das ...
Antwort lesen »Wenn die Kommune ein Wärmenetz errichtet, können Sie Fördermittel für den Anschluss an dieses über die KfW beantragen. Die Höhe der ...
Antwort lesen »Eine Änderung des Antrags ist in der Regel nicht mehr möglich. Stornieren Sie diesen und stellen Sie ihn direkt erneut, kommt es bei ...
Antwort lesen »Ja, das ist möglich. Im Merkblatt zum KfW-Wohneigentumsprogramm Jung kauft Alt (308) heißt es dazu: "Für die in diesem Produkt geforderte ...
Antwort lesen »Nein, für die Elektroheizung bekommen Sie keine Förderung. Ist/wird das Gebäude nicht mit einem sehr guten Wärmeschutz ausgestattet, kann ...
Antwort lesen »Nach Rücksprache mit der KfW ist für den Förderantrag die Anzahl der Wohneinheiten maßgeblich, die nach Abschluss des Vorhabens für die ...
Antwort lesen »Finden Sie Energieberater, Handwerker und Sachverständige vor Ort