Alles neu in Sachen Förderung - BEG geht an den Start
Anfang des Jahres ist die Bundesförderung für energieeffiziente Gebäude (BEG) gestartet - zunächst einmal mit der Zuschuss-Förderung von Einzelmaßnahmen (BEG EM). Mitte des Jahres ziehen dann die Förderung für Effizienzhäuser (BEG WG) und die Kreditförderung für Einzelmaßnahmen (BEG EM Kredit) nach. Nach einer ersten Übergangsphase haben Eigentümer hoffentlich bald wieder den Überblick in Sachen Förderung! Aktuell wichtig zu wissen: Für einzelne Sanierungsmaßnahmen - egal ob Heizung, Dämmung oder neue Fenster/Haustür werden die Zuschüsse ab sofort beim BAFA beantragt, Kredite bei der KfW. Hier haben wir alle wichtigen Informationen für den Start zusammengestellt.
Schritt-für-Schritt-Anleitung zur maximalen Förderung: Jetzt interaktives eBook mit allen Förder-Infos auf aktuellem Stand holen und sofort loslegen!
KfW-Zuschüsse für Barrierefreiheit
Nach einem Förderstopp im Herbst können Eigentümer und Mieter jetzt wieder loslegen - die beliebten Zuschüsse der KfW für barrierefreie Umbauten sind wieder verfügbar und können beantragt werden. Die Fördermittel für 2021 wurden noch einmal aufgestockt - insgesamt stehen in diesem Jahr 130 Millionen Euro zur Verfügung.
CO2-Preis verteuert das Heizen mit fossilen Brennstoffen
Seit Anfang 2021 haben Eigentümer, die mit erneuerbaren Energien heizen, einen Kostenvorteil. Denn der CO2-Preis, der das Heizen mit fossilen Brennstoffen wie Ergdas, Flüssiggas und Heizöl verteuert, betrifft sie nicht. Was Eigentümer mit Gasheizung und Ölheizung jetzt wissen müssen, lesen Sie hier.
Austauschpflicht - diese Heizungen müssen 2021 raus
Auch mit dem neuen Gebäudeenergiegesetz (GEG) greift die Austauschpflicht für alte Heizkessel. Gasheizungen und Ölheizungen, die vor dem 1. Januar 1991 eingebaut oder aufgestellt worden sind, dürfen nicht mehr betrieben werden. Diese Austauschpflicht greift für Standardkessel und Konstanttemperaturkessel. Austauschpflicht - diese Heizungen müssen 2021 raus.
Neue Feinstaubregeln für Kamin- und Kachelöfen
Die Bundesimmissionsschutz-Verordnung schreibt seit 2021 strengere Feinstaubregeln vor. Das heißt: Öfen, die vor 1995 errichtet wurden, mussten zum 31. Dezember 2020 stillgelegt, mit Feinstaubabscheidern nachgerüstet oder ausgetauscht werden, wenn die geltenden Grenzwerte nicht eingehalten werden können. Die entsprechenden Öfen dürfen 2021 nicht weiter betrieben werden. Ausnahmen gibt es für historische Kamine und Kachelöfen, die vor dem 1. Januar 1950 errichtet wurden. Das müssen Kaminofen-Besitzer 2021 wissen.
Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG 2021)
Das EEG 2021 trat in weiten Teilen am 1. Januar 2021 in Kraft. Private Nutzer von Solarstrom und Eigentümer mit ausgeförderter Photovoltaik-Anlage profitieren davon: Wer eine Photovoltaik-Anlage mit einer Leistung von maximal 30kWp und einem jährlichen solaren Eigenverbrauch von maximal 30 Megawattstunden betreibt, muss keine EEG-Umlage für selbst verbrauchten Solarstrom mehr bezahlen - beste Voraussetzungen für die Nutzung von Solarstrom für Wärmepumpe und Elektroauto. Auch für Hausbesitzer mit Ü20-Solaranlagen, die Ende 2020 aus der Förderung gefallen sind, gibt es grünes Licht: Sie können den Strom übergangsweise weiter über den Netzbetreiber vermarkten und den Marktwert abzüglich der Vermarktungskosten erhalten. Das gilt bis zu einer Größe von 100 Kilowatt Leistung und bis Ende 2027. Diese vier Modelle sind jetzt für den Weiterbetrieb alter Photovoltaik-Anlagen möglich.
Photovoltaik 2021
Mit einem Mix aus Einspeisung und Eigenverbrauch lohnt sich eine Photovoltaik-Anlage auch 2021. Solarstromspeicher sind allerdings noch nicht wirtschaftlich.
Hauskauf oder -verkauf geplant? Jetzt gelten geteilte Maklerkosten!
Seit dem 23. Dezember 2020 ist das "Gesetz über die Verteilung der Maklerkosten bei der Vermittlung von Kaufverträgen über Wohnungen und Einfamilienhäuser" in Kraft. Es gilt für Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen. Für Immobilienkäufer und -verkäufer bedeutet das geteilte Maklerkosten, der Käufer muss maximal 50 Prozent der Maklergebühren übernehmen.
Wohnungseigentumsgesetz (WEG) vereinfacht Umbau und Sanierung
Das neue Wohnungseigentumsgesetz vereinfacht die Beschlussfassung über bauliche Veränderungen der Wohnanlage. Eigentumswohnungen können jetzt einfacher barrierefrei oder einbruchsicher umgebaut, Lademöglichkeiten für Elektrofahrzeuge oder ein Glasfaseranschluss gelegt werden. Weitere Sanierungsmaßnahmen können jetzt mit einfacher Mehrheit beschlossen werden. Die Kosten tragen die Eigentümer, die der Maßnahme zugestimmt haben. Stimmen mehr als zwei Drittel zu, tragen alle Eigentümer die Sanierungskosten.
Steuerbonus für Sanierung kann erstmals geltend gemacht werden
Der Steuerbonus für energetische Sanierungen ist eine gute Alternative für alle, die keine Förderung beantragen wollen oder den Zeitpunkt für die Antragstellung verpasst haben. Er kann 2021 erstmals in der Steuererklärung für 2020 geltend gemacht werden. Alle Details zum Steuerbonus für energetische Sanierungen.
Frist zum Eintrag ins Marktstammdatenregister bis Ende Januar 2021
Wer schon länger eine Photovoltaik-Anlage, einen Batteriespeicher oder ein Blockheizkraftwerk betreibt, kann diese Anlage nur noch bis Ende Januar 2021 im Marktstammdatenregister nachmelden. Dazu sind alle Betreiber verpflichtet, deren Anlage mit dem allgemeinen Stromnetz verbunden ist. Diese Pflicht gilt auch dann, wenn die Anlage schon lange läuft und vor Einführung des Marktstammdatenregisters 2019 bereits im vorherigen Anlagenregister bei der Bundesnetzagentur eingetragen war. Grundsätzlich gilt: Alle neuen Photovoltaik-Anlagen und Batteriespeicher müssen ebenfalls ins Marktstammdatenregister eingetragen werden–innerhalb einer Frist von einem Monat ab Inbetriebnahme.
Energielabel für Haushaltsgeräte - neue Effizienzklassen ab März
Ab März 2021 gelten für einige Elektrogeräte neue Energielabel. Geschirrspüler, Waschmaschinen, kombinierte Waschtrockner, Kühl- und Gefriergeräte sowie Fernseher und Monitore erhalten dann nur noch Klassifizierungen von A bis G. Klassen wie A+++ oder A++ fallen weg. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an die Sparsamkeit und die Klassen sind feiner abgestuft – das stärkt die Aussagekraft des Energielabels.
Hier entscheiden die Regelungen der Fördergeber. Aktuell gibt es keine bundesweite Förderung. Bietet Ihre Stadt oder Ihre Gemeinde eine ...
Antwort lesen »Sie bekommen Fördermittel für den Austausch der Fenster über das BAFA. Voraussetzung ist, dass die neuen Fenster einen U-Wert von 0,95 ...
Antwort lesen »Wenn Ihr Sohn als Eigentümer im Haus mit erstem oder alleinigem Wohnsitz gemeldet ist, kann er auch den Einkommens- und den ...
Antwort lesen »In § 51 GEG heißt es in Bezug auf Wohngebäude: "Bei der Erweiterung und dem Ausbau eines Gebäudes um beheizte oder gekühlte Räume darf ...
Antwort lesen »Gehen Sie wie geplant vor, können Sie die Angebote leider nicht kombinieren. Denn die EE-Klasse entspricht einer Förderung der Heizung. ...
Antwort lesen »Ja, als eingetragene Eigentümerin bekommt sie die Basisförderung in Höhe von 30 Prozent und den Effizienzbonus in Höhe von 5 Prozent. ...
Antwort lesen »Wenn Ihr Haus baurechtlich zwei Wohneinheiten hat, müssen Sie auch die Förderung der Heizung entsprechend beantragen. Das wirkt sich wie ...
Antwort lesen »Nach den FAQ zur BEG-Förderung sind relevante Haushaltsmitglieder, alle zum Zeitpunkt der Antragstellung in einer Wohneinheit mit Haupt- ...
Antwort lesen »In dieser Einbausituation wird es schwer werden, Wärmepumpen mit R32 als Kältemittel zu finden. Hintergrund ist die F-Gase-Verordnung, die ...
Antwort lesen »Hier ist eine pauschale Antwort leider nicht möglich. Grundsätzlich sind Umfeldmaßnahmen förderbar, wenn sie im Zuge einer förderbaren ...
Antwort lesen »In der Regel ist das nicht erforderlich. Das GEG schreibt die Dämmung vor, wenn Sie mehr als 10 Prozent der Fläche einer Bauteilgruppe (zum ...
Antwort lesen »Beantragen Sie Fördermittel für die Wärmepumpe, können Sie einen Zuschuss für drei Wohneinheiten beantragen. Dabei lassen sich Kosten von ...
Antwort lesen »Fördermittel für eine neue Heizung können nur Eigentümer eines Gebäudes beantragen. Nun gibt es zwei Möglichkeiten: Variante 1 - Die GmbH ...
Antwort lesen »In diesem Fall gelten die Vorgaben des GEG nicht und Sie müssen nicht dämmen. Die Dämmpflicht greift nur dann, wenn Sie Maßnahmen an den ...
Antwort lesen »Ja, auch in diesem Fall bekommen Sie Fördermittel für die neue Heizung. Wichtig ist, dass die neue Anlage den Vorgaben des Fördergebers ...
Antwort lesen »Für den Austausch des Wärmeerzeugers in einem bestehenden Gebäudenetz ist der Umbau eines Gebäudenetzes zu beantragen. Den Antrag richten ...
Antwort lesen »Das ist möglich, wenn Sie die Maßnahmen eindeutig trennen. Beantragen Sie 2026 zum Beispiel Fördermittel für den Fenstertausch im EG und ...
Antwort lesen »In vielen Fällen ist das möglich, da durch den Wegfall der Gasheizung die Grundlage der Belieferung entfällt. Eine pauschale Antwort können ...
Antwort lesen »Die Einblasdämmung am Mansarddach kann eine gute Lösung sein, um die Energieeffizienz und den Wärmeschutz zu verbessern. Wichtig ist aber ...
Antwort lesen »Das ist korrekt. Sie müssen einen geförderten iSFP in Auftrag geben. Auf dieser Basis können Sie dann den iSFP-Bonus bei der ...
Antwort lesen »Ja, das ist so möglich. Für den BAFA-Zuschuss werden die förderfähigen Kosten natürlich gekürzt, aber für den KfW-Ergänzungskredit ist es ...
Antwort lesen »Mit der Auslegung einer Wärmepumpe ist ein gewisser Aufwand verbunden. Holen Sie mehrere Angebote ein und lassen die Anlage jedes Mal neu ...
Antwort lesen »In einem nicht beheizten Treppenhaus bekommen Sie keine Förderung für die neue Haustür. Diese erhalten Sie nur, wenn die Haustür Teil der ...
Antwort lesen »Da Sie die Förderung 2023 beantragt haben, gelten die Vorgaben der damals gültigen Richtlinien. In der BEG-EM-Richtlinie von 09. Dezember ...
Antwort lesen »Hier ist nach wie vor kein Energieausweis erforderlich. Nachlesen können Sie das in §79 GEG Abs. 4. Hier heißt es: Auf ein Baudenkmal ist § ...
Antwort lesen »Sinnvoll ist es hier, eine durchgehende Dämmebene zu schaffen. Denn auf diese Weise vermeiden Sie Wärmebrücken und sind bauphysikalisch auf ...
Antwort lesen »Das ist eine besondere Situation, in der üblicherweise nur Speziallösungen zur Anwendung kommen. Ein konventionelles WDVS lässt sich aller ...
Antwort lesen »Auf der sicheren Seite sind Sie, wenn Sie die Heizungsoptimierung erst abschließen und danach die Förderung der Wärmepumpe beantragen. ...
Antwort lesen »Das kommt darauf an, welche Maßnahme Sie fördern lassen möchten. Geht es allein um die Förderung der Fassadendämmung, ist das Dach ...
Antwort lesen »Die förderbaren Maßnahmen sind nicht zu 100 Prozent identisch. Für den erstmaligen Einbau der Dachfenster können Sie die steuerliche ...
Antwort lesen »Finden Sie Energieberater, Handwerker und Sachverständige vor Ort