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Produkt-Tipp

Mit mineralischer Innendämmung zum Effizienzhaus 40 EE

Historisches Fabrikgebäude denkmalgerecht und wohngesund saniert

Ein denkmalgeschütztes Fabrikgebäude wird energetisch fit für die Zukunft: Dank mineralischer Innendämmung gelingt die Sanierung einer historischen Fabrik in Solingen zum Effizienzhaus 40 EE – ohne Eingriff in die Fassade. Das Projekt zeigt, wie sich Denkmalschutz, Energieeffizienz und wohngesundes Raumklima in Einklang bringen lassen. Dabei schafft ein diffusionsoffenes Innendämmsystem günstige Voraussetzungen zur Vermeidung von Schimmelbildung.
 
Verarbeitungsvideo: Multipor Innendämmsystem Video: Multipor / Xella Deutschland GmbH 

Mineralische Innendämmsysteme bieten eine diffusionsoffene Lösung für die energetische Sanierung von Innenwänden, ganz ohne Dampfsperre. Gerade in denkmalgeschützten Altbauten lassen sich Innenräume so gezielt ertüchtigen und die Voraussetzungen zur Reduzierung des Schimmelrisikos deutlich verbessern. So wurde dieses historische Solinger Fabrikgebäude dank Sanierung mit einem kapillaraktiven Mineraldämmsystem zum Effizienzhaus 40 EE.

Denkmalgeschützter Industriebau mit Geschichte neu gedacht
Das ehemalige Verwaltungsgebäude der Schneidwarenfabrik "P. D. Rasspe Söhne" von 1916 in Solingen steht exemplarisch für die Sanierung und Umnutzung historischer Industriearchitektur – in diesem Fall zu Verwaltungs-/Bürogebäuden plus Gastronomie. Nach jahrzehntelanger Nutzung wurde das Areal reaktiviert und die Bestandsgebäude umfassend saniert. Ziel ist eine zukunftsfähige Nutzung bei gleichzeitigem Erhalt der historischen Bausubstanz. Gerade bei denkmalgeschützten Gebäuden sind Eingriffe in die Außenfassade meist ausgeschlossen. Entsprechend kommt der Innendämmung eine zentrale Rolle zu, um energetische Anforderungen zu erfüllen. Hierfür kam das mineralische Innendämmsystem Multipor WI ohne Dampfsperre zum Einsatz. Die kapillaraktive Struktur der Dämmplatten unterstützt den Feuchtetransport und trägt dazu bei, Feuchteanreicherungen zu reduzieren sowie die Voraussetzungen zur Vermeidung von Schimmelbildung zu verbessern. Darüber hinaus sind die Mineraldämmplatten schadstoffgeprüft und zertifiziert durch natureplus, eco-INSTITUT und Sentinel Holding Institut.

Das Gebäude wurde teilweise zurückgebaut – vor allem aber soll das Haus energetisch höchste Standards erfüllen. "Wir erhalten KfW-Förderung, denn wir erreichen den Standard eines Effizienzhaus 40 EE. Um die zum Teil über 100 Jahre alte, detailreich gestaltete Industriefassade erhalten zu können, haben wir uns für die Innenwanddämmung entschieden. Und dazu verwenden wir Multipor Mineraldämmplatten“, so Sven Heyden, Geschäftsführer der BAUCONZEPT Real Estate GmbH, der für den Investor BCRE Grundbesitz III GbR die Entwicklung des Industriegebäudes managt.

Effizienzhaus 40 EE trotz Denkmalschutz
Im Zuge der energetischen Sanierung des denkmalgeschützten Fabrikgebäudes wurde ein sehr hoher energetischer Standard angestrebt: Effizienzhaus 40 EE. Dieser verlangt eine deutliche Reduzierung des Energiebedarfs und den Einsatz erneuerbarer Energien. Die Herausforderung bestand darin, diese energetischen Ziele ohne Veränderung der historischen Gebäudehülle zu erreichen. Die Lösung liegt in dem abgestimmten Multipor Innendämmsystem, das bauphysikalische sowie denkmalpflegerische Anforderungen miteinander verbindet.

Zentrale Sanierungsmaßnahme ist eine mineralische Innendämmung auf Basis von Kalk, Sand, Wasser, Zement sowie einem Porenbildner. Diese zeichnet sich durch eine niedrige Wärmeleitfähigkeit (0,042 W/(mK)) aus und ermöglicht eine deutliche Verbesserung der energetischen Qualität der Außenwände des Altbaus. Zudem bietet das Innendämmsystem entscheidende bauphysikalische Vorteile:

  • diffusionsoffen und kapillaraktiv
  • keine Dampfsperre erforderlich
  • Reduzierung von Wärmebrücken
  • Unterstützung eines ausgeglichenen Feuchtehaushalts

Diese Eigenschaften sind insbesondere bei der Sanierung von Bestandsbauten und denkmalgeschützten Gebäuden von großer Bedeutung.

Mineralische Innendämmung und Wohngesundheit
Neben der Energieeffizienz spielt die Wohngesundheit bei der Sanierung eine immer zentralere Rolle. Der eingesetzte mineralische Dämmstoff ist schadstoffgeprüft. Zudem ist er nicht brennbar (Baustoffklasse A1) und erfüllt damit hohe Anforderungen an den Brandschutz. Die kapillaraktive Struktur unterstützt den Feuchtetransport innerhalb der Konstruktion. Dadurch können Feuchteanreicherungen reduziert und die Voraussetzungen zur Verringerung des Schimmelrisikos verbessert werden.

Fazit: Denkmalgeschützte Fassade erhalten, Effizienzhaus-Niveau erreichen
Das Projekt zeigt, wie sich historische Bausubstanz und anspruchsvolle energetische Standards verbinden lassen. Durch den Einsatz des mineralischen Innendämmsystems von Multipor kann ein denkmalgeschütztes Fabrikgebäude nicht nur erhalten, sondern auch auf Effizienzhaus-Niveau gebracht und zum Effizienzhaus 40 EE werden.

Damit wird deutlich: Die mineralische Innendämmung ist eine leistungsfähige und wohngesunde Dämmlösung für die energetische Sanierung im Bestand – insbesondere dort, wo eine Außendämmung aufgrund denkmalpflegerischer Anforderungen nicht möglich ist.

Ausführliche Informationen zur wohngesunden Innendämmung von Multipor enthält die Broschüre "Multipor Innendämmsystem WI".

 
 
 
Quelle: Multipor / Xella Deutschland GmbH
Schneidwarenfabrik "P. D. Rasspe Söhne" in Solingen - Außenansicht vor der SanierungBild größer anzeigen
Das alte, denkmalgeschützte Fabrikgebäude wurde im Zuge der Sanierung energetisch auf Effizienzhaus-40-EE-Niveau gebracht. Die historische Fassade blieb erhalten, während die energetische Ertüchtigung über eine Innendämmung erfolgteFoto: Multipor / Xella Deutschland GmbH
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Schneidwarenfabrik "P. D. Rasspe Söhne" in Solingen - Außenansicht nach der SanierungBild größer anzeigen
Die Sanierung des alten Fabrikbaus zeigt, wie sich Denkmalschutz und hohe energetische Anforderungen mit Wohngesundheit erfolgreich kombinieren lassenFoto: Multipor / Xella Deutschland GmbH
Schneidwarenfabrik "P. D. Rasspe Söhne" in Solingen - Innenansicht während der SanierungBild größer anzeigen
Die kapillaraktiven Dämmplatten von Multipor unterstützen den Feuchteausgleich und tragen zu einem gesunden Raumklima bei. Selbst bei schwierigen Details sorgt die Innendämmung für eine wärmebrückenreduzierte AusführungFoto: Multipor / Xella Deutschland GmbH
Schneidwarenfabrik "P. D. Rasspe Söhne" in Solingen - Zuschnitt Innendämmplatte WI von MultiporBild größer anzeigen
Effizienzhaus 40 EE dank mineralischer Innendämmung: Auf circa 700 Quadratmetern Wandfläche wurden 120 Millimeter starke Multipor Dämmplatten sowie umlaufend auf 400 Quadratmetern Fläche an allen Decken und Betonträgern 60 Millimeter dicke Platten zur Flanken- und Anschlussdämmung verlegtFoto: Multipor / Xella Deutschland GmbH
Schneidwarenfabrik "P. D. Rasspe Söhne" in Solingen - Montage Dämmplatten Innendämmsystem WI von Multipor Bild größer anzeigen
Die Mineraldämmplatten lassen sich leicht anbringen. Darüber hinaus umfasste das Multipor Paket 400 Quadratmeter Laibungsplatten Multipor Reveal, 9,0 Tonnen Multipor Leichtmörtel (FIX X710) – zur Verklebung und Gewebespachtelung von Dämmplatten, Multipor Armierungsgewebe, Schienen, Profile sowie Multipor Hanf-Filz-Dämmstreifen für die Entkoppelung angrenzender, nicht massiver BauteileFoto: Multipor / Xella Deutschland GmbH
 
 

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