Wichtigster Tipp: Sanierung darf nicht zum Stückwerk werden – Abstimmung ist wichtig!
Die Kurzstudie macht deutlich: Schäden entstehen nicht nur durch handwerkliche Ausführungsfehler. Vor allem unvollständige Bestandsaufnahmen, nicht abgestimmte Einzelmaßnahmen oder Fehler im Umgang mit Förderbedingungen können für Eigentümer:innen teuer werden: Bei einer Sanierung greift man in ein funktionierendes System ein. Jede Maßnahme verändert bauphysikalische Zusammenhänge - etwa Feuchte, Wärmebrücken, Lüftung oder Heiztechnik. Ohne eine gründliche und zusammenhängende Planung drohen Probleme, durch die die gewünschten Verbesserungen am Ende nicht wie vorgesehen funktionieren.
--> Wichtigster Tipp deshalb zum Start: Eine Sanierung darf nicht zur Stückwerk-Lösung werden! Wer einzelne Maßnahmen ohne Gesamtblick auf Gebäude, Technik und genaue Anforderungen umsetzt, riskiert Folgeschäden und vermeidbare Mehrkosten.
Drei Beispiele aus der Studie zeigen typische Risiken
1. Kellerzustand vor Sanierung nicht ausreichend bewertet – rund 50.000 Euro Schadenbeseitigung
In einem untersuchten Fall wurde ein Mehrfamilienhaus gedämmt und die alte Heizung modernisiert. Danach zeigte sich im Keller massive Feuchtigkeit mit Putzabplatzungen und muffigem Geruch. Der Grund: Eine mangelhafte Kellerabdichtung war zuvor durch die Abwärme des alten Heizkessels und ungedämmter Leitungen verdeckt geblieben. Die Schadenbeseitigung kostete rund 50.000 Euro.
2. Änderung beim Dämmstoff nicht abgestimmt – 6.000 Euro weniger Förderung
Bei einer geförderten Sanierung wurde statt der geplanten Mineralwolldämmung eine Holzfaserdämmung mit schlechterem Dämmwert eingebaut, ohne die Energieberaterin einzubeziehen. Der geplante Effizienzhausstandard wurde nicht erreicht, der Zuschuss sank von 12.000 auf 6.000 Euro.
3. Keine sachverständige Baukontrolle – rund 38.000 Euro Folgekosten
Durchfeuchtete Mineralwolle-Dämmplatten wurden trotz Beschädigung eingebaut und verputzt. Erst eine spätere sachverständige Kontrolle deckte den Mangel auf. Große Teile des Wärmedämm-Verbundsystems mussten erneuert werden, Kostenpunkt rund 38.000 Euro.
Diese und weitere Mängel in der Studie zeigen: Schadenrisiken entstehen häufig dort, wo Planung, Ausführung und Kontrolle nicht ausreichend ineinandergreifen. Besonders kritisch wird es, wenn Mängel verdeckt werden und erst nach der Schlussabnahme sichtbar werden. Erstellt wurde die Untersuchung im Auftrag des Bauherren-Schutzbund e.V. (BSB) vom Institut für Bauforschung e. V. (IFB). Die vollständige Kurzstudie "Die 10 häufigsten Schadenrisiken bei der nachhaltigen Bestandssanierung" steht hier zum Download bereit.
5 wichtige Empfehlungen für private Eigentümer bei der Sanierung
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Wir gehen davon aus, dass das nicht möglich ist. Denn immer dann, wenn eine Maßnahme nicht durch ein Fachunternehmen durchgeführt wird, ...
Antwort lesen »Nein. Auch wenn Sie beide Wohnungen selbst bewohnen würden, bekämen Sie den Bonus immer nur für eine Wohnung. Das gilt zumindest dann, wenn ...
Antwort lesen »Wenn die Meldebescheinigung für nicht rechtmäßig erklärt wird, erfüllen Sie die Voraussetzungen zur Förderung nicht und erhalten die Mittel ...
Antwort lesen »Brauchwasser-Wärmepumpen werden selbst nicht gefördert. Fördermittel erhalten Sie für die Geräte allerdings als Umfeldmaßnahme beim Einbau ...
Antwort lesen »Ja, das ist möglich. Sie haben ein Budget förderbarer Kosten von aktuell noch 28.000 Euro. Dieses können Sie mit beliebig vielen Anträgen ...
Antwort lesen »Die Gipskartonplatten haben tatsächlich eine schützende Funktion. Nutzen Sie den nicht ausgebauten Raum regelmäßig, können Sie die Schicht ...
Antwort lesen »Wenn Sie Nießbrauch für ein Haus oder eine Wohnung haben und vertraglich geregelt alle Kosten übernehmen, können Sie Ausgaben für die ...
Antwort lesen »Geht es um den Einkommensbonus bei der Förderung der Heizung, entscheidet immer das zu versteuernde Haushaltseinkommen eines Jahres. ...
Antwort lesen »Das ist nach wie vor möglich. Ihre Kinder können die Förderung der Heizung als Eigentümer der Immobilie beantragen. Das gilt jedoch nur für ...
Antwort lesen »Die Höhe des Ergänzungskredits richtet sich nach der Summe der anrechenbaren Kosten, die Sie in der Heizungsförderung angegeben haben, und ...
Antwort lesen »Hier geht es immer um das gesamte Gebäude. Das heißt: Tauschen Sie mehr als 1/3 der Fensterfläche im Mehrfamilienhaus aus, ist ein ...
Antwort lesen »Brauchwasser-Wärmepumpen sind allein nicht förderbar. Finanzielle Unterstützung bekommen Sie hier nur, wenn Sie diese in Kombination mit ...
Antwort lesen »Die Information findet sich im Merkblatt zum KfW-Programm 261. Hier heißt es: "Die Beantragung einer Förderung über die BEG EM ist ...
Antwort lesen »Auch wenn die Kumulierung nach alter KfW-261- bzw. BEG-WG-Förderung möglich war, gilt für die Heizungsförderung die neue BEG-EM-Richtlinie. ...
Antwort lesen »Mit der neuen BEG-EM-Richtlinie zur Förderung von Einzelmaßnahmen haben sich die Voraussetzungen hier geändert. Dabei gilt: Die versorgten ...
Antwort lesen »Die technische Projektbeschreibung (TPB) zur Förderung der neuen Rollläden erhalten Sie von einem Energie-Effizienz-Experten aus Ihrer ...
Antwort lesen »Für das Haushaltsjahreseinkommen wird der Durchschnitt aus den zu versteuernden Einkommen des zweiten und dritten Jahres vor Antragseingang ...
Antwort lesen »Ohne Hinterlüftung kann eventuell durch Undichtigkeiten in die Wand eingedrungene Feuchte im Zwischenraum kondensieren und schimmeln. Damit ...
Antwort lesen »Das GEG bzw. das GModG regelt, wer Energieausweise ausstellen darf. Hierfür sind zwei Voraussetzungen zu erfüllen. Voraussetzung 1: ...
Antwort lesen »Eine Förderung für neue Rollläden gibt es über die BEG-EM-Förderung. Hier bekommen Sie einen Zuschuss in Höhe von 15 Prozent über den ...
Antwort lesen »Was hier zu beachten ist, hängt von der geplanten Maßnahme ab. Möglich und technisch sinnvoll ist es beispielsweise, die Beheizung sowie ...
Antwort lesen »Auf die Gesetzgebung haben wir leider keinen Einfluss. Grundsätzlich ist es aber so, dass bei Einstrangsystemen das Risiko von ...
Antwort lesen »Nach Rücksprache mit der KfW kann die Heizungsförderung ohne Sperrfrist beantragt werden, wenn die BAFA-Förderung vollständig nach dem ...
Antwort lesen »Hier gibt es keine Ausnahmen von § 19 der BImSchV. Denn diese könnten die Gesundheit gefährden. Bei Heizungen mit bis zu 50 kW muss der ...
Antwort lesen »Entscheidend ist hier das Datum, an dem die Bestätigung zum Antrag ausgestellt wurde. War das spätestens am 8. Juli 2026, können Sie die ...
Antwort lesen »Polypropylen-Rohre (PP-C) aus dem Baujahr 1986 sind in der Regel nicht sauerstoffdiffusionsdicht. Anzeichen dafür wären Hinweise auf die ...
Antwort lesen »Der U-Wert ist durch die Poroton-Ziegel bereits verhältnismäßig gut. Eine Dämmung würde die Verluste zwar reduzieren, bei den zu ...
Antwort lesen »Ja, Sie können in diesem Fall die Basisförderung der Wärmepumpe in Höhe von 30 Prozent beantragen (Achtung: Ab 2027 nur 15 Prozent, wenn ...
Antwort lesen »Nachträglich lassen sich die genehmigten Kosten leider nicht mehr nach oben korrigieren. Sind diese nicht Bestandteil der Förderung, können ...
Antwort lesen »Grundsätzlich ist es möglich, den alten Wechselrichter zu behalten. Technisch und wirtschaftlich lohnt sich das allerdings oft nicht. Zum ...
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