Nachrichten zu steigenden Energiekosten - sie treffen Senioren ganz besonders. Denn zum Einen steht ihnen monatlich deutlich weniger Geld zur Verfügung, zum Anderen verbringen sie viel Zeit in den eigenen vier Wänden und haben höhere Anforderungen an den Wärmekomfort. Für eine energetische Sanierung haben wiederum viele nicht ausreichend Eigenkapital. Eine ausweglose Situation? Nicht, wenn günstige Sanierungsmaßnahmen und Fördermittel gut kombiniert werden!
Kellerdecke und Dachboden dämmen lohnt sich immer / Einblasdämmung ist vergleichsweise günstig
Wer den Wärmeschutz des Hauses verbessert, räumt gleich mehrere Probleme auf einmal aus dem Weg: die Heizkosten sinken, der Komfort im Haus wird besser und sogar ein späterer Heizungstausch wird günstiger und unkomplizierter, weil der Umstieg auf erneuerbare Energien bei geringerem Wärmebedarf einfacher möglich ist.
Zwei günstige Maßnahmen, die sich immer lohnen, sind die Dämmung der Kellerdecke und die Dachbodendämmung, wenn der Dachboden unbeheizt ist. Beide Dämmungen können auch von Heimwerkern umgesetzt werden - zum Beispiel als Gemeinschaftsprojekt mit Kindern und Enkeln. Vorteil beider Dämmungen ist zudem, dass die Arbeiten kaum Lärm und Schmutz in den bewohnten Bereich bringen. Sollen dagegen das Dach oder die Fassade gedämmt werden, lohnt sich ein Blick auf die Einblasdämmung. Diese kann oft vergleichsweise schnell und günstig umgesetzt werden.
Auch der Austausch alter Fenster kann eine sinnvolle Sanierungsmaßnahme sein, die Energiekosten spart und Zugluft beseitigt. Ist das Budget begrenzt, lässt sich der Fenstertausch auch nur im Erdgeschoss umsetzen - das ist zum Beispiel dann eine gute Option, wenn Senioren nur noch einen Teil des Hauses bewohnen und beheizen.
Neue Heizung trotz wenig Rente?
Eine unzuverlässige Heizung und hohe Heizkosten sind für Senioren eine besondere Belastung. Gleichzeitig schrecken sie aber vor einem Heizungstausch oft zurück, aus Angst vor hohen Kosten für moderne Heiztechnik und den oft komplexen gesetzlichen Vorgaben. Eine gute Möglichkeit für Senioren ist in diesem Fall eine unabhängige Beratung, wie sie die Verbraucherzentrale vor Ort oft kostenlos oder günstig anbietet. Die Kosten für eine neue Heizung werden darüber hinaus mit der KfW-Heizungsförderung bezahlbar, denn Haushalte mit wenig Einkommen erhalten bis zu 70 Prozent Förderung.
Ist die Heizung dagegen noch gut in Schuss, spart eine Heizungsoptimierung Kosten im laufenden Betrieb.
Eigenheim zusammen mit Kindern und Enkeln zukunftsfähig sanieren
Steht schon fest, dass Kinder oder Enkel das Eigenheim später selbst bewohnen wollen, können alle Generationen gemeinsam eine zukunftsfähige Sanierung planen und umsetzen. Denn dann rechnet sich unter Umständen sogar eine Komplettsanierung zum Effizienzhaus.
Ein guter Startpunkt dafür ist eine Energieberatung mit individuellem Sanierungsfahrplan (iSFP), der Eigentümern nicht nur eine gute Planung, sondern auch mehr Förderung sichert. Mit den Kindern und Enkeln zusammen lassen sich auch Planungs- und Finanzierungshürden leichter nehmen. Damit eine langwierige Sanierung nicht zur Belastung für die Senioren wird, ist unter Umständen auch ein Sanierungssprint eine gute Option.
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Hier gibt es elektrische sowie wasserführende Systeme. Beide bringen Wärme in den Boden ein, um diesen frost- bzw. eisfrei zu halten. ...
Antwort lesen »Die Dämmung unter der Fußbodenheizung ist nicht förderrelevant. Für ein technisch funktionierendes System sollten Sie aber den Vorgaben der ...
Antwort lesen »Nein, das ist nicht korrekt. Eine Förderung der Fenster ist möglich, wenn diese die technischen Mindestvoraussetzungen erfüllen. Sie müssen ...
Antwort lesen »Das funktioniert in aller Regel nicht, da der Strom auch nicht eindeutig zuordenbar ist. Sie können bei Ihrem Anbieter um einen Rabatt oder ...
Antwort lesen »Allein auf Grundlage der Bauteile sollte das funktionieren. Hier kommt es darauf an, dass die Fenster das energetisch schlechteste Bauteil ...
Antwort lesen »Grundsätzlich besteht bei der Förderung einer Heizung eine mindestens 10-jährige Nutzungspflicht. Setzen Sie die Anlage früher außer ...
Antwort lesen »Nachträglich erfolgt hier in der Regel keine Prüfung der JAZ. Die "jahreszeitbedingte Raumheizungs-Energieeffizienz“ ƞs ist im Zuge der ...
Antwort lesen »Die Dampfsperre gehört immer auf die warme Seite der Konstruktion – in diesem Fall also unter die Dämmung aus Mineralwolle. Diese sollten ...
Antwort lesen »Wie Sie die Förderung für eine Klimaanlage richtig beantragen, erklären wir im Beitrag "KfW-Heizungsförderung richtig beantragen - so ...
Antwort lesen »Sofern es sich um unterschiedliche Maßnahmen handelt, ist eine Kombination problemlos möglich. Wichtig ist, dass Sie Kosten strikt teilen ...
Antwort lesen »Hier haben Sie leider keine Möglichkeit. Die Heizungsförderung darf nur der im Grundbuch eingetragene Eigentümer beantragen. Den ...
Antwort lesen »Ja, das sollte kein Problem darstellen. Wichtig ist, dass Sie nachweisen können, dass Sie bzw. Ihr Kunde zum Zeitpunkt der Antragstellung ...
Antwort lesen »Das ist kein Problem. Sie können die Förderung problemlos und ohne Folgekosten stornieren. Zu beachten ist allerdings Folgendes: Möchten ...
Antwort lesen »In diesem Fall können wir Ihnen aus der Ferne leider keine fundierte Antwort geben. Denn diese hängt vom aktuellen Zustand ab. ...
Antwort lesen »Nach Rücksprache mit der KfW ist eine freie Verschiebung der Kosten zwischen BAFA- und KfW-Maßnahmen nicht möglich. Maßgeblich sind ...
Antwort lesen »Handelt es sich um ein Kaltdach über einem unbeheizten Dachboden, sollte die Dämmung in oder auf der obersten Geschossdecke erfolgen. Sie ...
Antwort lesen »Eine Entscheidung ist hier immer individuell zu treffen. Entscheidend sind dabei unter anderem folgende Punkte: die selbständige ...
Antwort lesen »In diesem Fall eignet sich zum Beispiel hydrophobierte Mineralwolle (Einblaswolle/-granulat). Denn diese ist wasserabweisend, ...
Antwort lesen »Bei Nahwärme ist das in aller Regel nicht erforderlich. Möglich ist es, einen Trinkwasserspeicher zu installieren, um immer warmes Wasser ...
Antwort lesen »Bei AEG gelten Geräte ab 1977 als asbestfrei. Wir haben die aufgeführten Öfen in gängigen Asbest-Listen leider nicht gefunden und können ...
Antwort lesen »Das ist in aller Regel so möglich. Sie können hier Fördermittel für die Einblasdämmung von zweischaligem Mauerwerk und Fördermittel für die ...
Antwort lesen »Möchten Sie die Sanierung über einen längeren Zeitraum strecken, richtet sich das nach dem Zustand der Bauteile und der Dringlichkeit der ...
Antwort lesen »Ist Ihre Tochter die Eigentümerin, kann sie Fördermittel für die Sanierung beantragen (bei Maßnahmen am Haus könnten das auch die Mieter ...
Antwort lesen »Hier unterscheiden sich Bau- und Energierecht in der Regel. Sind keine Fördermittel zu beantragen, handelt es sich hier um eine Erweiterung ...
Antwort lesen »Wichtig ist, dass Sie die Kosten eindeutig der geförderten Maßnahme zuordnen und keine anderen Kosten mit anrechnen. Nach Aussagen des BAFA ...
Antwort lesen »Die Last im Netz ist in der Mittagszeit meist am geringsten. Aus Netzsicht wäre das also ein günstiger Zeitpunkt. Haben Sie keinen ...
Antwort lesen »Ja, das ist korrekt. Denn den Geschwindigkeitsbonus gibt es nur für die tatsächlich selbst genutzte Wohneinheit. Die KfW geht dabei davon ...
Antwort lesen »Betondecken gelten als luftdicht und diffusionshemmend. Eine zusätzliche Dampfbremse ist daher in der Regel nicht erforderlich. Das gilt ...
Antwort lesen »Die DIN 1946 Teil 6 regelt die Erstellung eines Lüftungskonzeptes. Dieses ist dabei immer dann erforderlich, wenn Sie mehr als ein Drittel ...
Antwort lesen »Grundsätzlich ist die Antragstellung nur Eigentümern vorbehalten. Im Falle eines Verkaufs genügt dabei eine Auflassungsvormerkung im ...
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