Kurz erklärt bedeutet serielles Sanieren, dass
vorgefertigte Bauelemente für die Sanierung genutzt werden, zum
Beispiel für Dach und Fassade oder auch Teile der Anlagentechnik wie zum Beispiel Wärmepumpenmodule. Vergleichen kann man das Prinzip mit der Herstellung eines Fertighauses, nur dass die Produktion bei der Sanierung flexibler sein muss. Geeignet ist die serielle Sanierung vor allem für architektonisch einfache und typenähnliche Gebäude wie zum Beispiel Reihenhäuser.
Der Förder-Bonus für die serielle Sanierung im KfW-Programm "Wohngebäude – Kredit, 261" wird bei der Förderung BEG WG - also bei der Effizienzhaus-Sanierung - gewährt. Bis zu 15 Prozent Extra-Tilgungszuschuss sind so möglich. Gefördert werden diese Effizienzhaus-Varianten:
--> Wichtig zu wissen: Der Bonus für die serielle Sanierung (SerSan) kann auch mit dem sogenannten WPB-Bonus (Worst Performing Buildings) kombiniert werden. Der Gesamtbonus wird dann allerdings auf insgesamt 20 Prozent gedeckelt.
Wann liegt eine serielle Sanierung im Sinne der BEG-Förderung vor?
Im KfW-Infoblatt zur Antragstellung heißt es dazu "Eine 'serielle Sanierung' liegt vor, wenn die energetische Sanierung von bestehenden Gebäuden unter Verwendung abseits der Baustelle vorgefertigter Fassaden- bzw. Dachelemente sowie deren Montage an bestehenden Gebäuden durchgeführt wird. Die abseits der Baustelle vorgefertigten Elemente weisen dabei einen so hohen Vorfertigungsgrad auf, dass sich im Vergleich zur herkömmlichen Sanierung der handwerkliche Aufwand vor Ort deutlich reduziert."
Was sind förderfähige Maßnahmen bei der seriellen Sanierung?
Mindestvoraussetzung für den Förderbonus "Serielle Sanierung" ist die Sanierung der Fassade mit seriell vorgefertigten Fassadenelementen. Darüber hinaus ist der Bonus an die Erfüllung aller folgenden Bedingungen geknüpft:
Welche Vorteile hat eine serielle Sanierung?
Aktuell sind viele Altbauten in einem schlechten energetischen Zustand und müssen saniert werden. Durch eine aufwendige Planung, hohe Kosten und fehlende Kapazitäten bei den Handwerksbetrieben werden viele Sanierungsvorhaben allerdings ausgebremst. Die serielle Sanierung soll für mehr Schnelligkeit und sinkende Kosten sorgen. Ziel ist, dass aus einem individuellen Sanierungsprojekt mit vielen Einzelleistungen eine schlüsselfertige Paketlösung wird. Erste Auswertungen zeigen, dass die Sanierungskosten so um 10 bis 30 Prozent sinken können. Allerdings eignen sich nicht alle Gebäude dafür.
An wen kann ich mich für eine serielle Sanierung wenden?
Bisher gibt es erst wenige Anbieter für eine serielle Sanierung, oft sind es größere Bau- oder Holzbau-Unternehmen, die hier Erfahrungen haben. Ein guter Ausgangspunkt für die Suche nach einem Betrieb in der Nähe kann diese dena-Übersicht sein.
Ist die serielle Sanierung auch was für mein Einfamilienhaus und was kostet das?
Bisher wurden gute Erfahrungen mit der seriellen Sanierung von Mehrfamilienhäusern gemacht. Im Bereich der Einfamilienhäuser ist diese Methode noch recht neu, so dass aktuell die Kosten auch noch etwas höher sind, als bei der klasssischen Sanierung. Nach Angaben der Deutschen Energie-Agentur (dena) liegen die Kosten für eine serielle Komplettsanierung derzeit bei etwa 1.500 bis 2.000 Euro je Quadratmeter Wohnfläche für die energetisch relevanten Maßnahmen (Fassaden inkl. neue Fenster, Dach und Heizungstechnik). Für eine wirtschaftliche Sanierung ist deshalb die Förderung entscheidend - bis zu 45 Prozent Tilgungszuschuss sind aktuell möglich. Wichtige Informationen zur seriellen Sanierung von Einfamilienhäusern finden Sie hier bei der dena.
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Den Steuerbonus zur Optimierung der Heizung bekommen Sie nur, wenn die Heizung älter als zwei Jahre ist (siehe Anlage 8 ESanMV). Erfüllen ...
Antwort lesen »Durch den Estrich kommt viel Feuchtigkeit in den Raum, die zunächst in der Luft verbleibt. Probleme mit Kondensation entstehen in der Regel ...
Antwort lesen »Die DIN 1946 Teil 6 fordert das Lüftungskonzept bei dem Austausch von mehr als einem Drittel der Fensterflächen. Das ist gesetzlich zwar ...
Antwort lesen »Für die BAFA-Förderung und den iSFP-Bonus gelten die Vorgaben aus der BEG-EM-Richtlinie. Das gilt auch dann, wenn im individuellen ...
Antwort lesen »Nein, das ist leider nicht möglich. Voraussetzung für den Klimageschwindigkeits-Bonus ist der Austausch von funktionstüchtigen Öl-, Kohle-, ...
Antwort lesen »Grundsätzlich lassen sich die Arbeiten unabhängig voneinander durchführen. Planen Sie beide in zeitlich engerem Zusammenhang, spielt es ...
Antwort lesen »Förderbar sind hier Maßnahmen zum sommerlichen Wärmeschutz. Voraussetzung ist, dass diese parallel zum Fenster eingebaut werden. Außerdem ...
Antwort lesen »Die Anforderungen aus § 47 GEG beziehen sich nur auf die oberste Geschossdecke. Dabei handelt es sich nach § 3 GEG um "die zugängliche ...
Antwort lesen »Wenn Sie den Gasanschluss nicht mehr benötigen, ist das üblich. Sie können den Anschluss auch behalten, müssten dann aller Voraussicht nach ...
Antwort lesen »Zu berücksichtigen sind hier nur die zum Zeitpunkt der Antragstellung in einer Wohneinheit mit Haupt- oder alleinigem Wohnsitz gemeldeten ...
Antwort lesen »Wenn Sie in Zukunft auf Fernwärme umrüsten möchten, können Sie jetzt jede Heizung einbauen. Infrage kommt unter anderem eine neue ...
Antwort lesen »Nein, das ist leider nicht möglich. Sie können eine Nieder- oder Brennwertheizung einbauen (abhängig von der vorhandenen Installation) oder ...
Antwort lesen »Grundsätzlich ist es möglich, hier eine Zwischensparrendämmung anzubringen. Variante eins wäre dabei eine hinterlüftete Konstruktion. Dabei ...
Antwort lesen »Geht es Ihnen um die Förderung, kommen hier nur Neubauanforderungen infrage. Eine Ausnahme gilt bei Gebäuden unter Denkmalschutz, wie Sie ...
Antwort lesen »Fensterfalzlüfter arbeiten in der Regel nach dem Prinzip der Querlüftung. Gibt es keine andere Lüftungsöffnung, kommt daher kein ...
Antwort lesen »Ja, hier bekommen Sie die Heizungsförderung erneut. Denn 2022 konnten Sie das Budget pro Kalenderjahr ausreizen. Erst seit 2024 sind die ...
Antwort lesen »In diesem Fall können Sie die Basis-Förderung (30 Prozent) und den Effizienzbonus (5 Prozent) für die Förderung der Wärmepumpe(n) nutzen. ...
Antwort lesen »Sie können in der aktuellen Konstellation die Grundförderung und den Effizienz-Bonus zur Förderung der Pelletheizung beantragen. Bewohnt ...
Antwort lesen »Nein, das ist leider nicht möglich. Sie können Rechnungen von ausländischen Firmen einreichen, wenn diese in deutscher Sprache ausgefertigt ...
Antwort lesen »Geht es um den Anschluss an ein Fernwärmenetz, bekommen Sie einen Zuschuss in Höhe von 30 Prozent. Diesen beantragen Sie einmal komplett ...
Antwort lesen »Es ist möglich, den Beratungsbericht bzw. den individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) in korrigierter oder überarbeiteter Form ...
Antwort lesen »Fördertechnisch ist hier nichts zu beachten. Sie können den Heizungsbauer wie auch das Fabrikat der geförderten Heizung einfach ändern. ...
Antwort lesen »Eine Änderung des ausführenden Betriebes ist kein Problem. Sofern der neue Betrieb die Bestätigung nach Durchführung ausstellt, ist bei der ...
Antwort lesen »Hier sind keine Probleme zu befürchten. Sofern die Maßnahme den Vorgaben der BEG-EM entspricht, können Sie Fördermittel für die ...
Antwort lesen »Das ist kein Problem. Sie dürfen die Fördervorgaben übererfüllen, ohne Nachteile in Bezug auf die Förderung befürchten zu müssen. Im FAQ ...
Antwort lesen »Fördermittel gibt es hier nur für wasserführende Pelletöfen und Pelletkessel als Zentralheizung. Reine Pelletkaminöfen fördert das BEG ...
Antwort lesen »Ein Lüftungskonzept (zum Beispiel nach DIN 1946 Teil 6) ist in den beschriebenen Fällen Pflicht. Geht es um eine Förderung, fordern ...
Antwort lesen »Beantragen Sie nur die Basisförderung bzw. die Basisförderung und den Effizienzbonus, ist hier nichts weiter zu beachten. Sie können den ...
Antwort lesen »Für Biomasseheizungen wie einen Pelletkessel bekommen Sie den Klimageschwindigkeitsbonus, wenn Sie etwa eine Anlage zur Erzeugung von Strom ...
Antwort lesen »Nach Punkt 2.3 der FAQ zum BEG gilt hier die Anzahl der Wohneinheiten nach Fertigstellung der Sanierung. Konkret heißt es hier: "Die ...
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