Studien und Umfragen haben in der letzten Zeit gezeigt, dass viele Menschen die Kosten für Wärmepumpe, Solaranlage und Speicher überschätzen und auf der anderen Seite unterschätzen, wie schnell sich Energielösungen finanziell rechnen. Zudem wissen viele Eigentümer:innen noch nicht gut Bescheid über neue Energielösungen wie Wärmepumpe, Photovoltaik-Anlage und Batteriespeicher. Die Studienergebnisse zur Wirtschaftlichkeit sind ein Hoffnungsschimmer für kostengeplagte Eigentümer und auch ein Zeichen, sich unbedingt mit diesen Techniken auseinanderzusetzen.
Wer sein Haus von fossilen Energieträgern auf eine nachhaltige Energiezukunft umstellt, muss entsprechende Anfangsinvestitionen tätigen – die Studie unterstreicht, wie wichtig die Nutzung der Förderung für eine zügige finanzielle Rentabilität ist! Untersucht wurde der Einsatz von Wärmepumpe, Wärmepume + Photovoltaik sowie Wärmepumpe + Photovoltaik + Batteriespeicher in Häusern verschiedener Baujahre sowie für eine Haushaltsgröße von jeweils 2 und 4 Personen. Vergleichen wurden die Kosten für Kauf und Betrieb dann mit einer Gasheizung. Um unterschiedliche Verbrauchsprofile und Wetterdaten abzubilden, wurden exemplarisch die Orte München und Essen herausgegriffen.
Energiekosten mit neuer Technik lassen Gasheizung alt aussehen
In der Studie wurde für verschiedene Konstellationen untersucht, nach welcher Zeit die Kosten für Kauf und Betrieb von modernen Energielösungen im Vergleich zu einer neuen Gasheizung niedriger liegen („Break-even“). Außerdem machen die Ergebnisse auch die Einsparungen bei den Betriebskosten konkret: So lässt sich die jährliche Energierechnung für Strom und Wärme in einem beispielhaften unsanierten Reihenhaus von 1990 durch Wärmepumpe, Solaranlage und Batteriespeicher im Vergleich zur Gasheizung von durchschnittlich 2.870 auf 904 Euro im Jahr 2024 reduzieren (minus 69 Prozent). In einem Einfamilienhaus von 2005 sinken die Kosten von durchschnittlich 2.947 auf 815 Euro jährlich – das entspricht einer Reduktion um 72 Prozent. Ein Home Energy Management System (HEMS) bietet weiteres Einsparpotenzial und kann den Zeitpunkt des Break-even bis zu ein Jahr vorziehen. Im Schnitt dauert es 11 bis 14 Jahre, bis sich das Duo aus Wärmepumpe und Photovoltaik-Anlage in den verschiedenen Haustypen rentiert.
Auch kleine Maßnahmen wie Balkonkraftwerke haben Sparpotenzial
Natürlich findet die Energiewende überall statt – in Haus, Wohnung und auf der Straße. Deshalb wurde über den Fokus Eigenheim hinaus analysiert, wie schnell sich auch kleinere Investitionen in den Klimaschutz lohnen.
Alle Ergebnisse, wann sich Wärmepumpe, Photovoltaikanlage und Batteriespeicher für ein Einfamilienhaus von 1980, ein Reihenhaus von 1990 und sowie ein Einfamilienhaus von 2005 rentieren, finden Sie in der gemeinsamen Studie von E.ON und der RWTH Aachen zur finanziellen Rentabilität von Energielösungen.
Möchten Sie die Sanierung über einen längeren Zeitraum strecken, richtet sich das nach dem Zustand der Bauteile und der Dringlichkeit der ...
Antwort lesen »Ist Ihre Tochter die Eigentümerin, kann sie Fördermittel für die Sanierung beantragen (bei Maßnahmen am Haus könnten das auch die Mieter ...
Antwort lesen »Hier unterscheiden sich Bau- und Energierecht in der Regel. Sind keine Fördermittel zu beantragen, handelt es sich hier um eine Erweiterung ...
Antwort lesen »Die Last im Netz ist in der Mittagszeit meist am geringsten. Aus Netzsicht wäre das also ein günstiger Zeitpunkt. Haben Sie keinen ...
Antwort lesen »Ja, das ist korrekt. Denn den Geschwindigkeitsbonus gibt es nur für die tatsächlich selbst genutzte Wohneinheit. Die KfW geht dabei davon ...
Antwort lesen »Betondecken gelten als luftdicht und diffusionshemmend. Eine zusätzliche Dampfbremse ist daher in der Regel nicht erforderlich. Das gilt ...
Antwort lesen »Die DIN 1946 Teil 6 regelt die Erstellung eines Lüftungskonzeptes. Dieses ist dabei immer dann erforderlich, wenn Sie mehr als ein Drittel ...
Antwort lesen »Grundsätzlich ist die Antragstellung nur Eigentümern vorbehalten. Im Falle eines Verkaufs genügt dabei eine Auflassungsvormerkung im ...
Antwort lesen »Die Förderung der Wärmepumpe können Sie nur als Eigentümer beantragen. Bei Antragstellung genügt dabei eine Auflassungsvormerkung. Mit ...
Antwort lesen »Wenn Sie eine Außen- und eine Außen- und Innendämmung im Keller wie geplant kombinieren, kommt es zu einer Wärmebrücke. Wärme geht dabei ...
Antwort lesen »Das ist ein bekanntes Problem. Wir empfehlen hier den Kontakt zu einem unabhängigen Finanzierungs-Experten. Dieser weiß, welche Banken den ...
Antwort lesen »Erfüllt das Dach bereits die Vorgaben der WSchV von 1984, müssen Sie nichts weiter unternehmen. Denn in diesem Fall gilt eine Ausnahme von ...
Antwort lesen »Ob hier eine Klimamembran an den Innenwänden nötig ist, hängt vom geplanten Aufbau der Wände ab. Um den KfW-55-Standard zu erreichen, ...
Antwort lesen »Wir gehen davon aus, dass hier nach aktuell gültigem GEG keine Nachrüstpflichten anstehen. Diese würden im Wesentlichen die Heizung, Rohre ...
Antwort lesen »Nach Punkt 3 t der BEG-WG-Richtlinie genügt es, die Versorgungsanschlüsse bereitzustellen. Eine Küche müssen Sie nicht einbauen. Konkret ...
Antwort lesen »Die 10 Prozent beziehen sich auf die gesamte Dachfläche. Sie sorgen allerdings nur dafür, dass die Vorgaben des GEG greifen. Diese gelten ...
Antwort lesen »Das ist leider nicht möglich. Denn die Förderung der Heizung ist immer vor Maßnahmenbeginn zu beantragen. In Ihrem Fall ist die Maßnahme ...
Antwort lesen »Anrechenbar sind hier alle Aufwendungen, die Ihnen als Sanierer mit der förderbaren Maßnahme entstanden sind. Das schließt die Umsatzsteuer ...
Antwort lesen »Die entsprechende Information geht aus dem Merkblatt zum Förderprogramm der KfW hervor. Hier heißt es im Punkt "Wer darf Anträge stellen" - ...
Antwort lesen »Förderung für das Dach bekommen Sie unserer Auffassung nach, wenn Sie das Dach gemäß den Fördervorgaben ausführen. Das setzt einen U-Wert ...
Antwort lesen »Nein, das stimmt so leider nicht. Im Video werden ein paar Punkte vermischt und falsch wiedergegeben. Die Fördersätze sind in der ...
Antwort lesen »In diesem Fall können wir Ihnen leider keinen konkreten Produkttipp geben. Möglich ist es grundsätzlich auch, Fördermittel für eine ...
Antwort lesen »Bei Eigenleistung fördert das BAFA nur Materialkosten, die sich der geförderten Maßnahme direkt zuordnen lassen. Nach Rücksprache mit den ...
Antwort lesen »In Nummer 1.5 des Infoblatts zu förderbaren Kosten und Maßnahmen heißt es: "Bei Eigenleistung nicht förderfähig sind Materialien zur ...
Antwort lesen »Grundsätzlich lassen sich bei einer Sanierung nur Wohneinheiten berücksichtigen, die in vormals beheizten Bereichen entstehen. Entstehen ...
Antwort lesen »Nach Rücksprache mit den Experten des BAFA ist eine Bodenklappe nur bei einer energetischen Sanierung von Decken und Wänden gegen ...
Antwort lesen »Die beschriebene Lösung ist aus technischer Sicht zu empfehlen. Mit dem Versetzen der Rollläden vermeiden Sie eine Wärmebrücke. Die ...
Antwort lesen »Die Art der Finanzierung spielt hier keine Rolle, solange Sie die technischen Mindestanforderungen erfüllen und die Überweisung nachweisbar ...
Antwort lesen »WLS steht für Wärmeleitstufe, WLG für Wärmeleitgruppe. Beide Begriffe meinen heute das Gleiche und können analog verwendet werden. Für ...
Antwort lesen »Grundsätzlich ist das möglich, wenn der Aufbau die Dämmung aufnehmen kann und ausreichend trag- sowie luftdicht ist. Bei der beschriebenen ...
Antwort lesen »Finden Sie Energieberater, Handwerker und Sachverständige vor Ort