Was bedeutet eigentlich Repowering von Photovoltaik-Anlagen?
Unter Repowering versteht man den Austausch bestehender Module und weiterer Systemkomponenten (wie z.B. Wechselrichter) einer Photovoltaik-Anlage durch neue Elemente. Das Hauptziel besteht darin, die Effizienz und Leistungsfähigkeit der PV-Anlage zu verbessern, um die Energieausbeute zu maximieren. Sinnvoll ist das für Anlagen, die länger als 20 Jahre in Betrieb sind.
Wann ist Repowering alter PV-Anlagen wirtschaftlich oder sinnvoll?
Die Leistung einer Photovoltaik-Anlage lässt sich mit Repowering mindestens verdoppeln – bei älteren Anlagen sogar vervierfachen. Um zu ermitteln, ob Repowering die wirtschaftlichste Option ist, werden Einnahmen und Kosten gegenübergestellt. Anschauliche Grafiken im Faktenblatt "Repowering von Photovoltaik-Anlagen" helfen Eigentümer:innen dabei, systematisch abzuwägen und keinen Posten zu vergessen.
Und nicht zuletzt können neben einer höheren Wirtschaftlichkeit auch noch weitere Faktoren für eine Modernisierung der Photovoltaik-Anlage sprechen: Moderne Komponenten vermeiden Ausfall- und Stillstandzeiten, Reparaturmaßnahmen werden reduziert. Außerdem haben neu eingesetzte Komponenten eine neue Garantie.
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Szenario 1: Die PV-Anlage ist aus der EEG-Förderung gefallen
Repowering lohnt sich beispielsweise bei PV-Anlagen, die nach 20 Jahren ausgefördert sind - also aus der Erneuerbare- Energien-Gesetz-Förderung (EEG-Förderung) fallen. Das bedeutet, dass für diese Anlagen der EEG-Vergütungsanspruch erloschen ist. Laut EEG 2023 liegt die Vergütung für Anlagen bis zehn Kilowattpeak Stand April 2025 bei 12,60 Cent pro Kilowattstunde bei Volleinspeisung. Bei Überschusseinspeisung sind es noch 7,94 Cent pro Kilowattstunde. Werden alte Ü20-Anlagen modernisiert, sind sie mit Neuanlagen gleichgesetzt und haben erneut 20 Jahre lang Anspruch auf diese Vergütung.
Szenario 2: Das Dach wird saniert
Repowering kann sich auch lohnen, wenn ohnehin eine Dachsanierung ansteht. Wer das plant, sollte vorab einen Blick auf die bestehende Photovoltaik-Anlage werfen. Denn das Austauschen von Modulen kann im Zuge der Dacharbeiten parallel durchgeführt werden. Das vermindert den Aufwand und die Kosten.
--> Wichtig zu wissen: Wer sein Dach grundlegend saniert, muss inzwischen in vielen Bundesländern die für Solarenergie geeigneten Dachfläche mit Photovoltaik-Modulen ausstatten = Photovoltaik-Pflicht.
Szenario 3: Vor-Ort-Stromverbrauch hat sich erhöht
Ein dritter Anwendungsfall für Repowering sind erhöhte Stromverbräuche: Im Laufe der Jahre kann der Strombedarf gestiegen sein, zum Beispiel durch die Anschaffung einer Wärmepumpe oder eines Elektroautos. Werden dann alte Module durch neue ausgetauscht, kann sich die Leistung im besten Fall vervierfachen. So lässt sich auch ein erhöhter Stromverbrauch mit erneuerbarem Strom decken.
Das zwölf Seiten umfassende Faktenblatt "Repowering von Photovoltaik-Anlagen" ist kostenlos auf der Webseite vom Photovoltaik-Netzwerks Baden-Württemberg verfügbar. Es zeigt anhand vieler verschiedener Szenarien und Praxisbeispiele, in welchen Fällen sich Repowering lohnt.
Wohin mit den alten Photovoltaik-Modulen?
Sind die alten Solarmodule noch funktionsfähig, können sie zusätzlich zu den neuen an einer anderen Stelle des Hauses angebracht und weitergenutzt werden - zum Beispiel an der Fassade. Dabei kann möglicherweise sogar der neue Wechselrichter genutzt werden. Diese Weiternutzung in Richtung Süden oder auch in West- und Ostausrichtung sorgt für mehr Ertrag: eine günstige Art, eine Photovoltaik-Anlage zu erweitern.
Wer keine Möglichkeit hat die Module weiterzunutzen, kann diese an Nachbarn verschenken oder über den örtlichen Wertstoffhof entsorgen. Privatpersonen entstehen dafür keine Kosten. Nach der Abgabe zur Entsorgung müssen laut EU-Richtlinie WEEE (Waste of Electrical and Electronic Equipment) mindestens 80 Prozent eines Moduls, bezogen auf das Modulgewicht, recycelt werden.
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