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21.04.2026
mehr zu Strom sparen
 

Erster Stromspiegel für Haushalte mit Photovoltaik-Anlage

Vergleichswerte nach Haushaltsgröße, E-Auto und Wärmepumpe

Wie hoch ist der Stromverbrauch in Haushalten mit eigener Photovoltaik-Anlage wirklich – mit und ohne E-Auto oder Wärmepumpe? Für diese Frage gab es bisher kaum verlässliche Daten. Der neue "Stromspiegel Photovoltaik" von co2online schließt diese Lücke: Die Vergleichswerte im Stromspiegel basieren auf realen Verbrauchsdaten aus der Praxis und ermöglichen erstmals eine transparente Einordnung des tatsächlichen Stromverbrauchs von PV-Haushalten.

Stromspiegel PV
Der Stromspiegel Photovoltaik richtet sich an Haushalte in Ein- und Zweifamilienhäusern mit einer PV-Anlage auf dem DachFoto: co2online gGmbH

Warum brauchen Haushalte mit Photovoltaik einen eigenen Stromspiegel?
Der klassische Stromspiegel bewertet den Stromverbrauch anhand der Stromrechnung. Für Haushalte mit Photovoltaik-Anlage greift dieses Prinzip jedoch zu kurz: Ihr Stromverbrauch setzt sich aus Netzstrom und selbst erzeugtem Solarstrom abzüglich der Einspeisung zusammen. Hinzu kommen neue Großverbraucher wie Wärmepumpen oder Elektroautos, die den Strombedarf deutlich erhöhen. Ein Vergleich mit Haushalten ohne diese Technik ist daher nicht sinnvoll.

Transparenz als erster Schritt zum Stromsparen: Der Stromspiegel Photovoltaik richtet sich an Hauseigentümer, die ihren Stromverbrauch besser verstehen und optimieren möchten. Wer weiß, ob der eigene Verbrauch gering, mittel oder hoch ist, kann gezielt nach Stromfressern suchen oder den Eigenverbrauch effizienter gestalten.

Reale Daten für Haushalte mit Photovoltaik, Wärmepumpe und E-Auto

Für den neuen PV-Stromspiegel wurden reale Stromverbrauchsdaten von Prosumer-Haushalten analysiert - also von Haushalten, die Strom selbst erzeugen und verbrauchen. Berücksichtigt werden dabei auch unterschiedliche Ausstattungen mit Wärmepumpen und E-Auto. Zudem wird nach Haushaltsgröße differenziert:

  • So liegt der mittlere Stromverbrauch eines 3- bis 4-Personen-Haushalts mit Photovoltaik-Anlage bei 3.700 Kilowattstunden pro Jahr.
  • Verfügt derselbe Haushalt zusätzlich über eine Wärmepumpe, beträgt der mittlere Verbrauch 6.800 Kilowattstunden.
  • Mit PV-Anlage, Wärmepumpe und E-Auto sind es bereits 9.000 Kilowattstunden jährlich.

Um den eigenen Stromverbrauch einzuordnen, wird der Strom aus der Stromrechnung mit dem selbst erzeugten Solarstrom zusammengerechnet und die eingespeiste Strommenge abgezogen. Der so ermittelte Jahresverbrauch kann anschließend mit Haushalten ähnlicher Größe und Ausstattung verglichen werden. --> zu den Vergleichswerten im Stromspiegel

Rebound-Effekt: Solarstrom kann auch zu Mehrverbrauch führen
Die Auswertung zeigt: Eigener Solarstrom verändert das Verbrauchsverhalten. Die ständige Verfügbarkeit von selbst erzeugtem Strom kann dazu führen, dass Haushalte insgesamt mehr Strom verbrauchen – ein Phänomen, das Fachleute als Rebound-Effekt bezeichnen. Diesen Effekt sollten Eigentümer:innen kennen und ihren Energieverbrauch überprüfen, denn auch sauber erzeugter Strom sollte sparsam genutzt werden. Der Stromspiegel Photovoltaik hilft dabei, den eigenen Verbrauch realistisch einzuordnen und versteckte Mehrverbräuche zu erkennen.

Was kostet eine Photovoltaik-Anlage? Hier kostenfrei und unverbindlich Vergleichsangebote einholen.

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Quelle: co2online / energie-fachberater.de
 
 

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