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Expertenrat

Wie erreiche ich die Anforderungen der Effizienzhaus-Stufe 55 mit der Zwischensparrendämmung im Dach?

Frage von Thomas H. am 11.10.2021 

Ich möchte mein Dach nach den Forderungen des KFW 55 Effizienzhauses dämmen lassen. Aus wirtschaftlichen Gründen kommt eine Aufsparrendämmung nicht infrage. Ich habe mich deswegen für eine Zwischensparrendämmung entschieden. Jetzt ist der Dachgiebel jedoch nicht ausgesprochen geräumig, sodass ich eine möglichst schmale Dämmstoffdicke bevorzugen würde.

Daher meine Frage, ob es ein Material gibt, das innerhalb der Sparrentiefe von 160 mm eine ausreichende Dämmung erreichen würde, dass den Kriterien der Förderung entspräche. Oder was wäre eine minimale Materialstärke, die - bei einem ansonsten ungedämmten und lediglich mit Spanplatten verkleideten Dach - eingesetzt werden müsste?

Antwort von ENERGIE-FACHBERATER  

Geht es um eine Zwischensparrendämmung, kommen in der Regel klemmfähige Matten zum Einsatz. Effiziente Zwischensparrendämmung aus Mineralwolle erreicht hier die Wärmeleitgruppe 032 - womit der bestmögliche U-Wert in Ihrem Fall bei etwa 0,27 W/m²K liegen dürfte. Zum Vergleich: Das Gebäudeenergiegesetz fordert einen Wert von 0,24 W/m²K lässt bei der Zwischensparrendämmung allerdings Ausnahmen zu.

Ob Sie damit die Effizienzhaus-Stufe 55 erreichen, hängt auch vom übrigen Wärmeschutz ab. Ist der sehr gut, erreichen Sie die Förderstufe unter Umständen und profitieren von sehr guten Konditionen.

Ohne das Gebäude zu kennen, ist eine verbindliche Aussage aus der Ferne leider nicht möglich. Diese erhalten Sie von einem Energieberater oder Fachhandwerker aus Ihrer Region. Möchten Sie Fördermittel beantragen, benötigen Sie die Experten der Energie-Effizienz-Experten-Liste ohnehin, um die Bestätigung zum Antrag auszufüllen.


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Bitte beachten Sie: Unser Expertenrat "aus der Ferne" kann den Vor-Ort-Termin mit einem Energieberater oder Sachverständigen nicht ersetzen. Wir beantworten alle Fragen nach bestem Wissen, aber nicht rechtlich verbindlich, und übernehmen keine Haftung. Die Experten liefern einen Anhaltspunkt, wie eine Lösung des jeweiligen Problems aussehen könnte und welche Fragen der Hausbesitzer dazu noch klären muss.
 
 
 
 

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