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Foto: BMI Steildach GmbH / Braas

Photovoltaik

Mit einer Photovoltaik-Anlage auf dem Dach werden Hausbesitzer von Stromverbrauchern zu Stromproduzenten.

Der umweltfreundliche Solarstrom spart bei Eigenverbrauch Stromkosten. Optimal dafür ist ein Solarstromspeicher.

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Photovoltaik
 
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Durch eine Aufständerung der Solarmodule kann eine Photovoltaik-Anlage auch auf dem Flachdach optimal ausgerichtet werden
Durch eine Aufständerung der Solarmodule kann eine Photovoltaik-Anlage auch auf dem Flachdach optimal ausgerichtet werdenFoto: Paul Bauder GmbH & Co. KG
Mit einem Solarstromspeicher lässt sich der Eigenverbrauch von Solarstrom maximieren. Die Batteriesysteme speichern den Strom aus der Photovoltaik-Anlage, bis die Bewohner ihn abrufen
Mit einem Solarstromspeicher lässt sich der Eigenverbrauch von Solarstrom maximieren. Die Batteriesysteme speichern den Strom aus der Photovoltaik-Anlage, bis die Bewohner ihn abrufenFoto: BSW-Solar/Maurer

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Aktuelles

Photovoltaik: Mit der Sonne Strom erzeugen
Eine Photovoltaik-Anlage nutzt das kostenlose Sonnenlicht zur Stromerzeugung - nachhaltiger und umweltfreundlicher lässt sich Strom kaum gewinnen. Die Solarzellen in den Photovoltaik-Modulen wandeln die Lichtenergie der Sonne in elektrische Energie um. Je mehr Licht auf ein Modul fällt, desto mehr Solarstrom wird erzeugt. Zum Einsatz kommen monokristalline (schwarze bis bläuliche Farbe) und polykristalline Photovoltaik-Module (blaue Oberfläche, typische Kristallstruktur) sowie Dünnschichtmodule. Letztere haben aber einen geringen Wirkungsgrad und lohnen sich derzeit nur für große Dachanlagen. Photovoltaik-Module aus monokristallinen Solarzellen sind teurer als polykristalline, aber durch ihre etwas höhere Leistungsfähigkeit auch für kleine Dachflächen geeignet. Polykristalline Module sind wegen des besten Preis-Leistungs-Verhältnisses die derzeit am häufigsten installierten Photovoltaik-Module.

Gebäudeintegrierte Photovoltaik liegt im Trend
Polykristalline Photovoltaik-Module gibt es inzwischen auch in unterschiedlichen Farbtönen zum Beispiel in Grau, Grün oder Gold. Das kommt einem Trend entgegen: Photovoltaik wird nicht mehr nur auf dem Dach eingesetzt, aktuell sieht man auch schon großflächige Lösungen, die in die Gebäudearchitektur integriert werden wie Solarfassaden. Aber Achtung: Je heller die Farbe, desto geringer fällt die Ausbeute beim Solarstrom aus. Für die Installation auf dem Dach stehen Indach- oder Aufdach-Systeme zur Verfügung. Beide Lösungen eignen sich gleichermaßen für die Sanierung.

Mix aus Einspeisung und Eigenverbrauch - Solarstrom macht Hausbesitzer unabhängig
Bei optimalem Lichteinfall und schattenfreier Aufstellung kann eine Photovoltaik-Anlage sehr gute Solarstrom-Erträge bringen. Grundsätzlich müssen Photovoltaik-Systeme den Vorgaben des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG 2021) gerecht werden und am Einspeisemanagement teilnehmen. Das heißt, alle Anlagen müssen über eine Art Fernsteuerung verfügen, über die der Netzbetreiber die Einspeiseleistung zeitweise reduzieren kann, um eine Überlastung der Netze zu verhindern. Anlagen bis 30 kW Leistung können alternativ ihre maximale Wirkleistungseinspeisung ins Netz von vornherein auf 70 Prozent begrenzen und möglichst viel Solarstrom selbst verbrauchen. Mit einem Mix aus Einspeisevergütung und Eigenverbrauch ist die Installation einer Photovoltaik-Anlage auch 2021 wirtschaftlich.

Im EEG ist auch festgelegt, welche Einspeisevergütung Eigentümer:innen für ihren Solarstrom 20 Jahre lang garantiert erhalten. Diese Vergütung ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gesunken. Deshalb und in Anbetracht steigender Strompreise ist der Eigenverbrauch von Solarstrom deutlich interessanter. Egal ob der Strom eingespeist oder selbst verbraucht wird - die Photovoltaik-Anlage (und der Solarstromspeicher soweit vorhanden) muss im Marktstammdatenregister (MaStR) der Bundesnetzagentur eingetragen werden.

Alte Photovoltaik-Anlagen wirtschaftlich weiterbetreiben
Seit Anfang 2021 erhalten die ersten alten Photovoltaik-Anlagen nach 20 Jahren am Netz keine Einspeisevergütung mehr. Aber auch diese ausgeförderten Ü20-Anlagen können wirtschaftlich weiterbetrieben werden - hier stellen wir vier Modelle mit Vor- und Nachteilen vor.

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Solarstromspeicher maximiert Eigenverbrauch aus Photovoltaik-Anlage

Eine Hürde gilt es beim Eigenverbrauch von Solarstrom allerdings zu überwinden: Die Sonne scheint nicht immer dann, wenn die Bewohner den meisten Strom benötigen. Im Gegenteil: Während die Photovoltaik-Anlage mittags den meisten Solarstrom produziert, laufen die Haushaltsgeräte abends auf Hochtouren. Die Lösung ist ein Solarstromspeicher. Diese Batteriespeicher speichern den erzeugten Solarstrom, so dass eine spätere Entnahme möglich ist. Mit einem Solarstromspeicher lässt sich der Eigenverbrauch aus der Photovoltaik-Anlage mehr als verdoppeln, im Gegenzug muss deutlich weniger Strom vom Versorger bezogen werden. Damit machen sich Hausbesitzer unabhängig von den steigenden Strompreisen und die Photovoltaik-Anlage rechnet sich trotz sinkender Einspeisevergütung.

Eine weitere Variante des Eigenverbrauchs von Solarstrom ist die Kopplung der Photovoltaik-Anlage mit der Wärmepumpe. Dann kann der Antriebsstrom für die Wärmepumpe emissionsfrei erzeugt werden.

Kosten und Förderung für eine Photovoltaik-Anlage
Die Kosten für Photovoltaik-Module sind in den vergangenen Jahren stark gesunken. Eine bundesweite Förderung gibt es deshalb nicht mehr. Die KfW stellt aber günstige Förderkredite zur Finanzierung von Solarstromanlagen zur Verfügung. Zusätzlich sollten Eigentümer:innen unbedingt auf Förderangebote der Bundesländer und Kommmunen achten. Wichtiger Steuertipp: Erträge aus kleinen Photovoltaik-Anlagen bis 10 kWp müssen bei der Steuererklärung nicht mehr angegeben werden.

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Quelle: energie-fachberater.de
Anleitung zur Beantragung von Fördermitteln für die Photovoltaikanlage
 
 

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