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Expertenrat

Wie können wir an unserer Wohnanlage CO2 einsparen?

Frage von Hubert G. am 25.11.2021 

Mit welchen Maßnahmen können wir die CO2-Bilanz unserer Wohnanlage verbessern? Ist ein Termin am Objekt möglich?

Antwort von ENERGIE-FACHBERATER  

Möchten Sie CO2 einsparen, gibt es grundsätzlich zwei Ansätze, die Hand-in-Hand umsetzbar sind. Auf der einen Seite geht es darum, den Energiebedarf so weit wie möglich zu reduzieren. Dazu können Sie auf effiziente elektrische Geräte, moderne Beleuchtungsanlagen, Wärmedämmstoffe, neue Fenster und neue Türen setzen. Während Geräte und Beleuchtung den Strombedarf reduzieren, senken Sie mit den Dämmarbeiten am Haus den Wärmebedarf. Die Heizungsanlage muss dadurch weniger leisten. Sie verbraucht weniger und die CO2-Emissionen sinken.

Auf der anderen Seite geht es darum, Energie möglichst nachhaltig und klimafreundlich bereitzustellen. Das funktioniert zum Beispiel mit einer Photovoltaikanlage zur anteiligen Eigenstromversorgung. Im Heizungsbereich bietet sich hingegen die Umstellung auf erneuerbare Energien an. Abhängig vom Zustand der Gebäude eignen sich dabei Holzpelletheizungen, Wärmepumpen oder Gasbrennwert-Hybridheizungen. Die Anlagen kommen weitestgehend ohne fossile Brennstoffe aus und arbeiten CO2-frei oder zumindest CO2-neutral.

Darüber hinaus helfen auch einfache Tipps beim CO2-Sparen:


  • Solarthermieanlage nachrüsten
  • Wasch- sowie Spülmaschinen an Warmwasser anschließen
  • hydraulischen Abgleich der Heizung in Auftrag geben
  • optimale Raumtemperaturen wählen
  • Außenrollläden und Heizkörpernischen dämmen (falls vorhanden)
  • auf Ökostrom und Klimagas umstellen (falls möglich)

Wichtig zu wissen ist, dass Sie für die meisten Maßnahmen attraktive Fördermittel über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) bekommen. Zur Verfügung stehen hier Zuschüsse und Tilgungszuschüsse in Höhe von 20 bis 55 Prozent - je nach Maßnahme.

Welche Arbeiten infrage kommen, lässt sich aus der Ferne leider nicht beurteilen. Daher empfehlen wir Ihnen die Beratung durch einen Energieberater aus Ihrer Region. Dieser nimmt die Wohnanlage genau unter die Lupe und zeigt, mit welchen Maßnahmen Sie am meisten CO2 einsparen. Er informiert außerdem über Kosten, finanzielle Einsparungen und mögliche Fördermittel. Das Besondere daran: Der Staat vergibt eine Förderung für die Energieberatung in Höhe von 80 Prozent. Dafür zugelassen sind Berater der Energie-Effizienz-Experten-Liste des Bundes.

Laden Sie sich unsere Anleitung zur Förderung herunter - da werden in einem interaktiven eBook alle Förderalternativen beschrieben und Schritt für Schritt der Weg zur maximalen Förderung aufgezeigt.

Übrigens: Angebote von Handwerkern aus Ihrer Region bekommen Sie kostenfrei und unverbindlich über unser Online-Angebotstool für die Sanierung.

Bitte beachten Sie: Unser Expertenrat "aus der Ferne" kann den Vor-Ort-Termin mit einem Energieberater oder Sachverständigen nicht ersetzen. Wir beantworten alle Fragen nach bestem Wissen, aber nicht rechtlich verbindlich, und übernehmen keine Haftung. Die Experten liefern einen Anhaltspunkt, wie eine Lösung des jeweiligen Problems aussehen könnte und welche Fragen der Hausbesitzer dazu noch klären muss.
 
 
 
 

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