Je nach Bundesland sind die Unterlagen und Pläne, die das Bauamt
für eine Baugenehmigung einfordert, unterschiedlich umfangreich.
Und natürlich kostet eine Baugenehmigung für Wintergarten, Garage
oder Dachaufstockung auch Gebühren. Doch die sollten sich Eigentümer:innen keinesfall sparen!
Ohne Baugenehmigung droht im schlimmsten Fall Abriss
Einen kleinen
Anbau oder eine Dachaufstockung "schwarz" errichten? Keine gute Idee! Denn Schwarzbauten sind illegal und die
Behörden gehen entsprechend konsequent dagegen vor. Auf der Suche
nach solchen "schwarz" gebauten Erweiterungen helfen den Ämtern die
eigenen Kontrolleure, aber auch Dienste wie Google Maps und Google
Street View. Eine weitere Methode zum Aufspüren von Schwarzbauten sind
Luftbildaufnahmen. Dafür lässt das Bauamt das Land im Herbst und
Winter überfliegen, wenn die Bäume kahl sind. Die digitalisierten
Luftbilder erlauben den schnellen Abgleich mit den vorliegenden,
ebenfalls digitalisierten Baugenehmigungen.
Entdeckt die Behörde
einen illegalen Anbau oder Umbau, bekommt der Eigentümer das
Luftbild zugeschickt zusammen mit der Aufforderung den Schwarzbau
nachgenehmigen zu lassen oder "rückzubauen", sprich abzureißen. Das
kostet Zeit, Geld und macht Ärger. Deshalb sollten sich
Eigentümer lieber im Vorfeld erkundigen, ob ihre Pläne für Anbau, Umbau oder Dachaufstockung
genehmigt werden müssen, und gleich die Baugenehmigung dafür
einholen.
--> Wichtig zu wissen: Sind viele detaillierte Fragen zu klären, zum Beispiel zu Baufluchtlinien und Abstandsregelungen, kann es auch sinnvoll sein, eine Bauvoranfrage zu stellen. Damit wird auch die Frage beantwortet, ob und unter welchen Auflagen eine Baugenehmigung erteilt werden kann.
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Antwort lesen »Nach § 48 GEG gelten die Vorgaben nur für Außenbauteile, die an beheizte oder gekühlte Bereiche grenzen. So heißt es: "Soweit bei beheizten ...
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