Allgemein senken Steigerungen der Energieeffizienz oft die Kosten für Produkte oder Dienstleistungen. Das trifft auf sparsame Autos mit geringeren Benzinkosten genauso zu wie auf Haushaltsgeräte, die deutlich weniger Strom als früher verbrauchen. Das allerdings kann dazu führen, dass sich das Verhalten der Nutzer ändert: Sie nutzen das Auto öfter, weil es billiger ist, oder kaufen größere Haushaltsgeräte, die trotz höherer Energieffizienz wegen der Größe mehr Strom verbrauchen. So wird am Ende trotz der möglichen Einsparungen wieder mehr Energie verbraucht und die ursprünglichen Einsparungen werden teilweise wieder aufgehoben. Dieser Effekt wird Rebound genannt.
Rebound-Effekt bei der energetischen Sanierung
Auch bei der energetischen Sanierung ist der Rebound-Effekt bekannt und auch hier spielt das Verhalten der Bewohner in einer sanierten Immobilie eine entscheidende Rolle. Während bei unsanierten Altbauten die Bewohner das Heizkosten sparen verinnerlicht haben und wegen der oft hohen Heizkosten sehr auf Sparmöglichkeiten achten, leisten sich die Bewohner einer sanierten Immobilie oft einen höheren Komfort.
Höhe Heizkosten durch mehr Komfort, höhere Warmwasser-Kosten durch Badsanierung
In der Praxis zeigt sich oft, dass mit einer energetischen Sanierung auch die Komfortanforderungen der Bewohner steigen. Dann werden beispielsweise auch Räume beheizt, die zuvor nur wenig beheizt und genutzt wurden. In Zahlen gesprochen kann der direkte Rebound-Effekt für Raumwärme (also Heizkosten) zehn bis 30 Prozent erreichen.
Ebenso macht es sich auf der Heizkostenabrechnung bemerkbar, wenn bei einer Badsanierung eine größere Badewanne oder Wellness-Landschaften mit Regenwalddusche installiert werden. Der höhere Warmwasserverbrauch lässt die Energiekosten wieder steigen.
Rebound-Effekt bei Umstieg auf erneuerbare Energien: EE-Rebound / Solar-Rebound
Auch beim Umstieg auf umweltfreundliche Energieträger kann es zu diesem Nebeneffekt kommen: So steigt der Stromverbrauch von Haushalten mit Photovoltaik-Anlage im Schnitt an, denn viele achten weniger auf ihren Verbrauch, weil sie ein gutes Gewissen haben und kaum noch finanzielle Anreize zum Stromsparen sehen.
--> Kurz gesagt bedeutet der Rebound-Effekt: Bei geringeren Energiekosten leisten sich viele Nutzer gern einen höheren Komfort. Aus diesem Grund werden prognostizierte Energieeinsparungen in der Praxis häufig nicht erreicht.
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Nachträglich lassen sich die genehmigten Kosten leider nicht mehr nach oben korrigieren. Sind diese nicht Bestandteil der Förderung, können ...
Antwort lesen »Grundsätzlich ist es möglich, den alten Wechselrichter zu behalten. Technisch und wirtschaftlich lohnt sich das allerdings oft nicht. Zum ...
Antwort lesen »Eine pauschale Antwort auf diese Frage ist leider nicht möglich. Denn diese hängt immer vom Einsatzbereich bzw. von der Aufgabe ab. So ...
Antwort lesen »Für den Anschluss von außenstehenden Wärmepumpen an die Hausanlage bieten sich spezielle Wärmepumpenrohre an. Dabei handelt es sich um ein ...
Antwort lesen »Sie können den bestehenden Antrag stornieren, müssen bei der Neubeantragung dann allerdings eine Sperrfrist von 6 Monaten einhalten. Das ...
Antwort lesen »Die Förderung ist nicht übertragbar – der Antragsteller lässt sich damit nicht ändern. Sie müssten den bestehenden Antrag stornieren. Der ...
Antwort lesen »Jein. Grundsätzlich stellen Sie einen Antrag auf Förderung für den Anschluss an ein Wärmenetz für die gesamte Eigentümergemeinschaft. ...
Antwort lesen »In Ihrem Fall ist der Grenzwert aller Voraussicht nach an jedem Bauteil einzuhalten. Eine Ausnahme, bei der das flächengewichtete Mittel ...
Antwort lesen »Die Erdwärmepumpe ist eine effiziente Heizung, da sie ganzjährig auf ein hohes Quell-Temperaturniveau zugreifen kann. Sie verbraucht ...
Antwort lesen »Grundsätzlich können Sie die Förderung ohne Sperrfrist neu beantragen, wenn die BAFA-Förderung vollständig nach dem Bewilligungszeitraum ...
Antwort lesen »Da die Firma Tyczka Eigentümerin der Tankanlage ist, kann sie auch die Herausgabe bzw. die Demontage verlangen, wenn der Vertrag ausläuft. ...
Antwort lesen »In diesem Fall bekommen Sie 35 Prozent Wärmepumpen-Förderung auf die gesamten Kosten (15.155 Euro für Basis-Förderung und ...
Antwort lesen »Den Anteil bekommen Sie auf die gesamten Kosten. Dabei beantragen Sie zunächst die Basis-Förderung zusammen mit dem Wärmepumpen- bzw. ...
Antwort lesen »Das ist soweit korrekt. Wichtig ist, dass die Summe aus Krediten, Zuschüssen oder Zulagen die Summe der förderfähigen Kosten nicht ...
Antwort lesen »Das ist korrekt. Theoretisch könnte auch der Heizungsbauer BzA und BnD für den Heizungstausch erstellen. Die Erweiterung "Denkmal" ...
Antwort lesen »In diesem Fall empfehlen wir Ihnen den Kontakt zu Ihrem Energieberater. Wichtig ist, dass der Förder- und Einreichungszeitraum (in der ...
Antwort lesen »Sie können die Förderung der Klimaanlage als Förderung der Wärmepumpe bei der KfW beantragen. Dazu benötigen Sie keinen Energieberater. ...
Antwort lesen »Eine Förderung für die Fußbodenheizung bekommen Sie im Zuge einer Heizungsoptimierung. Gefördert wird dabei die Optimierung von ...
Antwort lesen »Grundsätzlich ist es möglich, die Förderangebote zu kombinieren. Sie müssen dann aber darauf achten, dass sich die Kosten nicht ...
Antwort lesen »Nach Punkt 8.6 der BEG-EM-Richtlinie ist eine Kombination der Förderangebote leider ausgeschlossen. Konkret heißt es dort: "Ebenso ist eine ...
Antwort lesen »Ja, die Förderung für die Wärmepumpe bekommen Sie auch, wenn die Ölheizung im Haus bleibt. In diesem Fall fällt lediglich der ...
Antwort lesen »Auf die Förderung wirken sich die Änderungen nicht aus, da sich das Ergebnis der Heizlastberechnung insgesamt nicht ändert. Durch die ...
Antwort lesen »Sofern Sie die technischen Mindestanforderungen erfüllen, bekommen Sie die Förderung der Heizung für beide Anlagen. Wie Sie die Mittel ...
Antwort lesen »Hier ist zu differenzieren. Bei der Heizungsförderung zählt der Zustand nach der Sanierung. Hier beantragen Sie die Mittel also für ein ...
Antwort lesen »Fachgerecht durchgeführt, führt der Wanddurchbruch nicht zu einer wesentlichen Verschlechterung der Energieeffizienz. Die Klimaanlage ...
Antwort lesen »Grundsätzlich gibt es hier keine Altersgrenze. Da Ihre Hausbank oder ein anderes Finanzierungsinstitut den Ergänzungskredit vergibt, kann ...
Antwort lesen »Die 1. BImSchV gibt hier drei grundlegende Vorgaben:Der Schornstein ist so auszuführen, dass die Austrittsöffnung des Schornsteins firstnah ...
Antwort lesen »Nein, das ist leider nicht möglich. Der Grund dafür liegt in der beantragten EE-Klasse, die es zur Förderung der Heizung gibt. Würden Sie ...
Antwort lesen »Die Kombination ist grundsätzlich sehr gut geeignet, um einen optimalen Wärme- und Hitzeschutz zu gewährleisten. Auf der obersten ...
Antwort lesen »Pauschale Preisangaben sind hier leider schwierig. Aktuell kosten neue Anlagen inkl. Einbau etwa 10.000 bis 23.000 Euro. Geht es allein um ...
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