Geräusche, die beim Laufen, Gehen oder Springen entstehen, wandern in der Regel in Form von Körperschall über fest verbundene Bauteile. Um das zu verhindern, sind weiche Materialien nötig. Diese schlucken die Schallwellen und sorgen für Ruhe in Räumen unter der Lärmquelle. Während dicke Teppichböden oft selbst einen hohen Trittschallschutz bieten, ist die Dämmung gegen Trittschall unter harten Bodenbelägen wie Fliesen, Parkett, Laminat oder Vinyl besonders wichtig. Eingebaut werden kann die Trittschalldämmung an verschiedenen Orten:
Ein Überblick über die Möglichkeiten und Kosten*:
1. Kosten einer Trittschalldämmung unter dem Estrich
Die beste Wirkung erzielt die Schalldämmung unter dem Estrich. Diese Variante eignet sich immer dann, wenn zum Beispiel bei einem Dachausbau ein neuer Boden eingebracht oder ein bestehender saniert werden soll. Bei der so genannten schwimmenden Verlegung wird ein umlaufender Randdämmstreifen verlegt sowie eine 2 bis 3 Zentimeter starke Dämmschicht auf dem Rohfußboden. Die Materialien entkoppeln den Körperschall vom schwimmend verlegten Estrich und sorgen für einen besonders hohen Schutz.
Für die Trittschalldämmung selbst sind die Kosten je nach Dämmstoff mit rund 5 bis 20 Euro pro Quadratmeter überschaubar, allerdings verursachen auch die nachfolgenden Arbeiten Kosten. Dazu gehören Estrich und Arbeiten an Türen und Treppenabsätzen, die durch den höheren Bodenaufbau nötig werden können. Der neue Estrich kostet rund 25 bis 80 Euro pro Quadratmeter. Wird auch der alte Estrich entfernt, müssen Eigentümer:innen bei einer Fläche von 20 Quadratmetern ne nach Estrich mit Gesamtkosten von 1.000 bis 2.500 Euro rechnen.
2. Kosten einer Trittschalldämmung unter dem Bodenbelag
Soll der bestehende Boden nicht erneuert werden, kommt eine Schallisolierung unter einem neuen Bodenbelag in Frage. Diese besteht in der Regel aus dünnen Platten oder Folien, die direkt auf dem Estrich verlegt werden. Zur Auswahl stehen Trittschalldämmungen aus PE-Schaum oder Polystyrol, Kork-, Holzfaser oder Hanffilz. Die Kosten der Trittschalldämmung unter dem Bodenbelag liegen dabei zwischen 3 bis 15 Euro pro Quadratmeter. Für eine Fläche von 20 Quadratmetern kommen dann Gesamtkosten zwischen 60 und 300 Euro zusammen.
--> Wichtig zu wissen: Befindet sich im vorhandenen Estrich eine Fußbodenheizung, eignet sich nicht jedes Material für die Trittschalldämmung! Zum Einsatz kommen dann vor allem dünne PE-Schäume mit einem niedrigen Wärmedurchlasswiderstand. Bei einer Trittschalldämmung mit Fußbodenheizung also unbedingt auf die Angaben des Herstellers achten!
3. Kosten einer abgehängten Decke zur Schallisolierung
Haben die Bewohner:innen keinen Einfluss auf die Ausstattung der Wohnräume im oberen Geschoss, können sie den Schall auch durch eine abgehängte Decke reduzieren. Dabei wird mit so genannten schalldämmenden Abhängern eine Trockenbaukonstruktion erstellt, die dann zum Beispiel mit Gipskartonplatten verkleidet wird. Während eine darauf liegende Dämmschicht auch den Luftschall (Geräusche vom Sprechen, Fernsehen oder Radio hören) reduziert, darf die neue Decke keine feste Verbindung zum Bauwerk haben. Möglich ist das zum Beispiel durch spezielle Füllmassen zwischen Wand und Gipskartonplatten. Die Kosten der Trittschalldämmung von unten durch eine abgehängte Decke belaufen sich auf rund 50 bis 125 Euro pro Quadratmeter, für 20 Quadratmeter kommen also 1.000 bis 2.500 Euro zusammen.
--> Wichtig zu wissen: Trittschall wandert nicht nur über die Decke selbst, sondern auch über angrenzende Wände. Abhängig von den örtlichen Gegebenheiten ist die Schutzwirkung der Maßnahme daher meistens geringer als bei der klassischen Trittschalldämmung im Fußbodenaufbau.
*Wir haben die Kosten für eine Trittschalldämmung sorgfältig recherchiert. Es handelt sich jedoch um Durchschnittswerte für eine erste Kalkulation. Je nach Region, Maßen und ausgewählten Materialien können die tatsächlichen Kosten auch davon abweichen. Sicherheit über die Kosten erhalten Sie nur mit einem Handwerker-Angebot.
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Nein, das ist in aller Regel nicht möglich. Wenn der Förderantrag gestellt und zugesagt wurde, bleibt der Antragsteller dafür ...
Antwort lesen »Um Fördermittel für die neue Heizung beantragen zu können, benötigen Sie zunächst ein Angebot von einem Fachhandwerker. Auf dieser Basis ...
Antwort lesen »Nachträglich ist das in aller Regel nicht möglich, denn für viele Förderangebote müssen Sie vor Maßnahmenbeginn einen Antrag stellen. ...
Antwort lesen »Grundsätzlich sollte das möglich sein. Denn viele Förderangebote, darunter auch die BEG-Förderung für Maßnahmen an Haus und Heizung, zielen ...
Antwort lesen »Hier entscheiden die Regelungen der Fördergeber. Aktuell gibt es keine bundesweite Förderung. Bietet Ihre Stadt oder Ihre Gemeinde eine ...
Antwort lesen »Sie bekommen Fördermittel für den Austausch der Fenster über das BAFA. Voraussetzung ist, dass die neuen Fenster einen U-Wert von 0,95 ...
Antwort lesen »Wenn Ihr Sohn als Eigentümer im Haus mit erstem oder alleinigem Wohnsitz gemeldet ist, kann er auch den Einkommens- und den ...
Antwort lesen »In § 51 GEG heißt es in Bezug auf Wohngebäude: "Bei der Erweiterung und dem Ausbau eines Gebäudes um beheizte oder gekühlte Räume darf ...
Antwort lesen »Gehen Sie wie geplant vor, können Sie die Angebote leider nicht kombinieren. Denn die EE-Klasse entspricht einer Förderung der Heizung. ...
Antwort lesen »Ja, als eingetragene Eigentümerin bekommt sie die Basisförderung in Höhe von 30 Prozent und den Effizienzbonus in Höhe von 5 Prozent. ...
Antwort lesen »Wenn Ihr Haus baurechtlich zwei Wohneinheiten hat, müssen Sie auch die Förderung der Heizung entsprechend beantragen. Das wirkt sich wie ...
Antwort lesen »Nach den FAQ zur BEG-Förderung sind relevante Haushaltsmitglieder, alle zum Zeitpunkt der Antragstellung in einer Wohneinheit mit Haupt- ...
Antwort lesen »In dieser Einbausituation wird es schwer werden, Wärmepumpen mit R32 als Kältemittel zu finden. Hintergrund ist die F-Gase-Verordnung, die ...
Antwort lesen »Hier ist eine pauschale Antwort leider nicht möglich. Grundsätzlich sind Umfeldmaßnahmen förderbar, wenn sie im Zuge einer förderbaren ...
Antwort lesen »In der Regel ist das nicht erforderlich. Das GEG schreibt die Dämmung vor, wenn Sie mehr als 10 Prozent der Fläche einer Bauteilgruppe (zum ...
Antwort lesen »Beantragen Sie Fördermittel für die Wärmepumpe, können Sie einen Zuschuss für drei Wohneinheiten beantragen. Dabei lassen sich Kosten von ...
Antwort lesen »Fördermittel für eine neue Heizung können nur Eigentümer eines Gebäudes beantragen. Nun gibt es zwei Möglichkeiten: Variante 1 - Die GmbH ...
Antwort lesen »In diesem Fall gelten die Vorgaben des GEG nicht und Sie müssen nicht dämmen. Die Dämmpflicht greift nur dann, wenn Sie Maßnahmen an den ...
Antwort lesen »Ja, auch in diesem Fall bekommen Sie Fördermittel für die neue Heizung. Wichtig ist, dass die neue Anlage den Vorgaben des Fördergebers ...
Antwort lesen »Für den Austausch des Wärmeerzeugers in einem bestehenden Gebäudenetz ist der Umbau eines Gebäudenetzes zu beantragen. Den Antrag richten ...
Antwort lesen »Das ist möglich, wenn Sie die Maßnahmen eindeutig trennen. Beantragen Sie 2026 zum Beispiel Fördermittel für den Fenstertausch im EG und ...
Antwort lesen »In vielen Fällen ist das möglich, da durch den Wegfall der Gasheizung die Grundlage der Belieferung entfällt. Eine pauschale Antwort können ...
Antwort lesen »Die Einblasdämmung am Mansarddach kann eine gute Lösung sein, um die Energieeffizienz und den Wärmeschutz zu verbessern. Wichtig ist aber ...
Antwort lesen »Das ist korrekt. Sie müssen einen geförderten iSFP in Auftrag geben. Auf dieser Basis können Sie dann den iSFP-Bonus bei der ...
Antwort lesen »Ja, das ist so möglich. Für den BAFA-Zuschuss werden die förderfähigen Kosten natürlich gekürzt, aber für den KfW-Ergänzungskredit ist es ...
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