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04.03.2020
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Hybridheizung mit Pelletheizung

Solaranlage ist perfekter Partner für Holzpellets

Eine Pelletheizung erzeugt die Wärme doch schon zu 100 Prozent aus Erneuerbaren Energien - warum sollte man das Heizsystem denn noch ergänzen? Zum Beispiel, weil sich so Brennstoff einsparen und der Heizkessel in den warmen Monaten entlasten lässt. Perfekter Partner für die Pelletheizung ist eine Solaranlage. Alle Infos, Tipps und Förderung zur Hybridheizung mit Pelletheizung.

Bedienung PelletheizungBild größer anzeigen
Eine Solaranlage ist der perfekte Partner für einen PelletkesselFoto: Deutsches Pelletinstitut

Sowohl eine Pelletzentralheizung als auch ein Pelletofen kann perfekt mit einer Solaranlage kombiniert werden. Der Vorteil: In Monaten mit hoher Sonneneinstrahlung kann die Solaranlage das komplette Warmwasser erzeugen und bei Bedarf die Heizung unterstützen. Insgesamt kann so bis zu einem Drittel des Wärmebedarfs von der Sonne abgedeckt werden. Liefert die Sonne nicht ausreichend Energie, springt automatisch die Pelletheizung ein.

Pelletheizung mit Solarthermie
Die Solarthermie-Anlage ist ein Klassiker im Team Hybridheizung. Die Solarkollektoren übernehmen ganzjährig den Hauptteil der Wassererwärmung und können je nach Größe der Solarthermie-Anlage zusätzlich auch die Heizung unterstützen. Voraussetzung für diese Art der Hybridheizung ist ein sogenannter Kombispeicher. Mit ihm kann die Wärme aus Heizung und Solaranlage effizient genutzt werden, ohne allzu großen Platzbedarf. Gleichzeitig ist der Kombispeicher die Schnittstelle zwischen Solaranlage und Heizung - beide lagern hier Wärme zwischen, die bei Bedarf für Heizung und Warmwasser abgerufen werden kann. In den Sommermonaten übernimmt die Solaranlage komplett das Zepter und der Pelletkessel darf pausieren. Das spart Brennstoff und Kosten.

Pelletheizung mit Photovoltaik-Anlage
Wer schon eine Solarstrom-Anlage besitzt oder über die Installation nachdenkt, kann auch diese mit der Pelletheizung zu einer Hybridheizung kombinieren. Das Grundprinzip ist dieses: Immer wenn es Stromüberschüsse aus der eigenen Photovoltaik-Anlage gibt, wird der Stromüberschuss für Heizung und Warmwasser genutzt. Voraussetzung für eine Hybridheizung aus Pelletheizung und Photovoltaik ist ein Pufferspeicher plus Elektroheizstab. Überschüssiger Solarstrom wird dann genutzt, um den Pufferspeicher aufzuheizen. Steht kein Solarstrom zur Verfügung, springt die Pelletheizung ein. Ein Energiemanager (auch Home Energy Management System (HEMS) genannt) sorgt dafür, dass die zur Verfügung stehende Energie immer optimal verteilt wird.

Förderung für eine Hybridheizung mit Pelletheizung
Sogenannte EE-Hybridheizungen kombinieren ausschließlich Technologie-Komponenten zur thermischen Nutzung erneuerbarer Energien über eine gemeinsame Steuerungs- und Regelungstechnik. Das BAFA fördert solche Hybridheizungen mit bis zu 35 Prozent der förderfähigen Kosten. Wird eine alte Ölheizung außer Betrieb genommen, sind sogar bis zu 45 Prozent Zuschuss möglich. Voraussetzung für die Förderung ist, dass sowohl die Pelletheizung als auch die Solaranlage die technischen Mindestanforderungen des BAFA erfüllen.

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Quelle: Energie-Fachberater.de
 
 

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