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04.02.2021
mehr zu Pelletheizung
 

Förderung für die Pelletheizung - Zuschuss oder Förderkredit

iSFP-Bonus und Extra-Bonus für emissionsarme Anlagen

Die Pelletheizung gehört zu den sogenannten Biomasseheizungen - die Wärme für Heizung und Warmwasser stammt komplett aus erneuerbaren Energien. Bei der Finanzierung werden Hausbesitzer mit Förderung unterstützt: Es gibt einen Zuschuss vom BAFA sowie einen Förderkredit von der KfW. Alternativ steht der Steuerbonus zur Verfügung. Alle Infos und Details zur Förderung für die Pelletheizung.

Haus aus Euroscheinen auf Holzpellets
Die neue Heizung soll eine Pelletheizung sein? Der Zuschuss vom BAFA und ein Förderkredit der KfW erleichtern die FinanzierungFoto: Deutsches Pelletinstitut

1. BAFA-Zuschuss für die Pelletheizung
Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) stellt einen attraktiven Zuschuss für die Pelletheizung zur Verfügung: Die Förderung beträgt 35 Prozent der förderfähigen Kosten. Zusätzliche sind verschiedene Bonus-Zahlungen möglich, so dass der maximale Zuschuss 55 Prozent der Kosten beträgt:

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Diese Voraussetzungen gelten für die Förderung der Pelletheizung:

  • Der "jahreszeitbedingte Raumheizungsnutzungsgrad" ƞs (= ETAs) gemäß Öko-Design-Richtlinie förderfähiger Biomasseanlagen muss bei durchschnittlichen Klimaverhältnissen mindestens 78 % erreichen.
  • Alternativer Nachweis für Anträge bis 31.12.2022: Der Kesselwirkungsgrad muss mindestens 90 % betragen. Bei Pelletöfen mit Wassertasche muss der feuerungstechnische Wirkungsgrad mindestens 91 % betragen.
  • Einhaltung der Emissionsgrenzwerte: Kohlenmonoxid: 200 mg/m3 bei Nennwärmeleistung, 250 mg/m3 bei Teillastbetrieb (soweit Brennstoffe nach § 3 Abs. 1 Nr. 8 der 1. BImSchV eingesetzt werden), staubförmige Emissionen: 15 mg/m³; bei Innovationsbonus Biomasse 2,5 mg/m3
  • automatische Beschickung
  • Leistungs- u. Feuerungsregelung sowie automatische Zündung
  • Pufferspeicher-Volumen von mindestens 30 Liter je kW Nennwärmeleistung
  • Hydraulischer Abgleich der Heizungsanlage

Eine Liste der förderfähigen Pelletheizungen finden Sie hier.

Was kostet eine Pelletheizung? Hier können Sie kostenfrei und unverbindlich Angebote für Ihre neue Heizung einholen.

Wie wird der BAFA-Zuschuss für die Pelletheizung beantragt?
Der Antrag auf Förderung muss unbedingt vor der Auftragsvergabe online beim BAFA gestellt werden! Für die Antragstellung wird ein detaillierter Kostenvoranschlag benötigt. Da die im Antrag angegebenen Kosten später nicht erhöht werden können, sollten Eigentümer darauf achten, dass das Angebot alle nötigen Positionen und Arbeiten enthält.

2. KfW-Förderung zur Finanzierung der Pelletheizung
Wer zusätzlich zum BAFA-Zuschuss eine Finanzierung für die neue Pelletheizung benötigt, kann einen zinsgünstigen Kredit im KfW-Programm 167 "Energieeffizient Sanieren - Ergänzungskredit" beantragen. Bis zu 50.000 Euro Kredit pro Wohneinheit gibt es hier für die Umstellung der Heizungsanlage auf erneuerbare Energien. Das Programm lässt sich mit der BAFA-Förderung kombinieren. Dabei darf die Summe aus Kredit und Zuschuss aber die Gesamt­kosten der Heizungs­erneuerung nicht über­steigen. Achtung: Auch die KfW-Förderung muss vor der Installation der Pelletheizung beantragt werden! Die technischen Mindestanforderungen sind die gleichen wie beim BAFA-Zuschuss.

Hinweis: Mitte 2021 ändert sich die Förderung der KfW. Hier finden Sie einen Überblick zur Bundesförderung für effiziente Gebäude.

3. Alternative zur Förderung: Steuerbonus für die Sanierung
Wer die Förderung von KfW oder BAFA nicht in Anspruch nehmen möchte, kann die Kosten für die neue Pelletheizung von der Steuer absetzen. Verteilt auf drei Jahre wird die Einkommensteuer entsprechend reduziert, was bis zu 20 Prozent der Gesamtkosten abdecken kann. Es müssen die gleichen technischen Mindestanforderungen wie bei BAFA und KfW erfüllt werden, die fachgerechte Umsetzung muss ein Fachbetrieb bescheinigen. Da der BAFA-Zuschuss deutlich höher ist als der Steuerbonus, lohnt sich diese Variante in der Regel nur, wenn Hausbesitzer vergessen haben, den Antrag auf Förderung rechtzeitig zu stellen und eine ausreichend hohe Steuerschuld vorhanden ist.

Wichtig: Hausbesitzer können entweder die Förderung oder den Steuerbonus in Anspruch nehmen, eine Kombination ist nicht möglich.

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Quelle: energie-fachberater.de / BAFA / KfW
 
 

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