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06.02.2020
mehr zu Pelletheizung
 

Förderung für die Pelletheizung

Zuschuss vom BAFA und Kredit der KfW kombinieren

Die Pelletheizung gehört zu den sogenannten Biomasseheizungen - die Wärme für Heizung und Warmwasser stammt komplett aus erneuerbaren Energien. Bei der Finanzierung werden Hausbesitzer mit Förderung unterstützt: Es gibt einen Zuschuss vom BAFA sowie einen Förderkredit von der KfW. Alternativ steht der Steuerbonus zur Verfügung. Alle Infos und Details zur Förderung für die Pelletheizung.

Haus aus Euroscheinen auf HolzpelletsBild größer anzeigen
Die neue Heizung soll eine Pelletheizung sein? Der Zuschuss vom BAFA und ein Förderkredit der KfW erleichtern die FinanzierungFoto: Deutsches Pelletinstitut

1. BAFA-Zuschuss für die Pelletheizung
Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) stellt einen attraktiven Zuschuss für die Pelletheizung zur Verfügung: Die Förderung beträgt bis zu 35 Prozent der förderfähigen Kosten, ein Zuschuss in Höhe von 45 Prozent der Kosten ist möglich, wenn eine alte Ölheizung ersetzt wird.

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Diese Voraussetzungen gelten für die Förderung der Pelletheizung:

  • mindestens 5 kW Nennwärmeleistung
  • Bestimmung für den Einsatz naturbelassener Biomasse gemäß § 3 Abs. 1 Nr. 4, 5, 5a, 8 oder 13 der Verordnung über kleine und mittlere Feuerungsanlagen (1. BImSchV)
  • Einhaltung der Emissionsgrenzwerte: Kohlenmonoxid: 200 mg/m3 bei Nennwärmeleistung, 250 mg/m3 bei Teillastbetrieb (soweit Brennstoffe nach § 3 Abs. 1 Nr. 8 der 1. BImSchV eingesetzt werden), staubförmige Emissionen: 20 mg/m3
  • Der Kesselwirkungsgrad muss mindestens 89 % betragen. Bei Pelletöfen mit Wassertasche muss der feuerungstechnische Wirkungsgrad mindestens 90 % betragen.
  • Hydraulischer Abgleich der Heizungsanlage

Eine Liste der förderfähigen Pelletheizungen finden Sie hier.

Wie wird der BAFA-Zuschuss für die Pelletheizung beantragt?
Der Antrag auf Förderung muss unbedingt vor der Auftragsvergabe online beim BAFA gestellt werden! Für die Antragstellung wird ein detaillierter Kostenvoranschlag benötigt. Da die im Antrag angegebenen Kosten später nicht erhöht werden können, sollten Eigentümer für ihre Angaben einen Puffer einplanen und die veranschlagten Kosten großzügig aufrunden.

2. KfW-Förderung zur Finanzierung der Pelletheizung
Wer zusätzlich zum BAFA-Zuschuss eine Finanzierung für die neue Pelletheizung benötigt, kann einen zinsgünstigen Kredit im KfW-Programm 167 "Energieeffizient Sanieren - Ergänzungskredit" beantragen. Bis zu 50.000 Euro Kredit pro Wohneinheit gibt es hier für die Umstellung der Heizungsanlage auf erneuerbare Energien. Das Programm lässt sich mit der BAFA-Förderung kombinieren. Dabei darf die Summe aus Kredit und Zuschuss aber die Gesamt­kosten der Heizungs­erneuerung nicht über­steigen. Achtung: Auch die KfW-Förderung muss vor der Installation der Pelletheizung beantragt werden! Die technischen Mindestanforderungen sind die gleichen wie beim BAFA-Zuschuss.

3. Alternative zur Förderung: Steuerbonus für die Sanierung
Wer die Förderung von KfW oder BAFA nicht in Anspruch nehmen möchte, kann die Kosten für die neue Pelletheizung von der Steuer absetzen. Verteilt auf drei Jahre wird die Einkommensteuer entsprechend reduziert, was bis zu 20 Prozent der Gesamtkosten abdecken kann. Es müssen die gleichen technischen Mindestanforderungen wie bei BAFA und KfW erfüllt werden, die fachgerechte Umsetzung muss ein Fachbetrieb bescheinigen. Da der BAFA-Zuschuss deutlich höher ist als der Steuerbonus, lohnt sich diese Variante in der Regel nur, wenn Hausbesitzer vergessen haben, den Antrag auf Förderung rechtzeitig zu stellen und eine ausreichend hohe Steuerschuld vorhanden ist.

Wichtig: Hausbesitzer können entweder die Förderung oder den Steuerbonus in Anspruch nehmen, eine Kombination ist nicht möglich.

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Quelle: Energie-Fachberater.de / BAFA / KfW
 
 

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