Ist der Einsatz eines Batteriespeichers immer sinnvoll?
Nein. Ein Standard-Solarmodul misst rund 1,10 Meter mal 1,70 Meter. Nur wenn zwei Module gut ausgerichtet platziert werden können, sollte man über einen Speicher nachdenken. Der Grund: Ein gut ausgerichtetes Modul mit einer Leistung von 400 Wattpeak produziert pro Jahr in etwa 280 Kilowattstunden (kWh) Strom. Hiervon können in der Regel rund 200 Kilowattstunden direkt im Haushalt verbraucht werden, da jeder Haushalt einen sogenannten Grundbedarf von etwa 50 bis 150 Watt hat, der durch den Dauerverbrauch von Kühlschrank, Internetroutern und anderen Geräten im Standby-Modus verursacht wird. Damit werden rund 80 kWh in das öffentliche Stromnetz eingespeist und aufgrund der bestehenden gesetzlichen Regelungen nicht vergütet.
Das heißt: Mit einem Speichermodell von zwei Kilowattstunden könnte man potenziell diese 80 kWh pro Jahr "retten". Legt man einen Strompreis von 33 Cent pro kWh an, würden die 80 Kilowattstunden pro Jahr eine mögliche jährliche Mehreinnahme von 26 Euro darstellen. Ein Speicher mit zwei Kilowattstunden Batteriekapazität müsste also rund 20 Jahre laufen, bevor sich die Kosten amortisiert haben. Wirtschaftlich betrachtet zahlt sich bei einem Standardmodul die Investition in einen Batteriespeicher damit nicht aus. Das Gleiche gilt bei einem jährlichen Stromverbrauch von unter 1500 kWh pro Jahr, auch hier ist der mögliche finanzielle Gewinn durch einen Speicher gering.
Wann lohnt sich ein Batteriespeicher? 3 Anwendungsfälle und Optionen
Wie klärt man für sich, ob ein Batteriespeicher in Betracht kommt?
Um abzuschätzen, ob sich ein Steckersolargerät zusammen mit einem Speicher lohnt, kann der Online-Steckersolarsimulator der HTW Berlin helfen. Hiermit können die verschiedenen Varianten unter den tatsächlich vorhandenen Bedingungen (jährlicher Stromverbrauch, Ausrichtung der Module, Verschattung, Kosten des Steckersolargerätes und des Speichers) miteinander verglichen werden. So finden Interessierte ihre optimale Lösung.
Wenn man allerdings ohne großen Aufwand an der Energiewende teilnehmen möchte, und auch ohne größere Überlegungen einen kleinen wirtschaftlichen Gewinn einfahren will, empfiehlt sich nach wie vor ein Steckersolargerät ohne Speicher. Die Kilowattstunden, die ohne Vergütung ins Netz gehen, werden schließlich von anderen verbraucht und insgesamt wird so der Anteil der Sonnenenergie im Netz erhöht.
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