Irrtum1: Steckersolar lohnt sich nur für Eigentümer:innen
Stimmt nicht! Dieses Vorurteil hält sich hartnäckig, ist jedoch längst überholt. Steckersolargeräte sind gerade für Mieter:innen attraktiv, weil keine großen baulichen Veränderungen nötig sind. Die Module lassen sich an Balkonen oder auf Terrassen betreiben und benötigen wenig Platz. Häufig wird angenommen, dass Vermieter:innen grundsätzlich die Installation verbieten können, doch das stimmt so nicht mehr. Seit einer Gesetzesänderung im Jahr 2024 dürfen Vermieter:innen Steckersolargeräte nicht mehr so einfach ablehnen. Eine Ablehnung beispielsweise nur aus optischen Gründen ist nicht mehr zulässig. Für Mieter:innen bedeutet das eine erhebliche Vereinfachung. Zudem kann das Modul beim Umzug einfach demontiert und mitgenommen werden.
Irrtum 2: Die Anmeldung beim Netzbetreiber ist kompliziert
Nein! Früher war die Anmeldung tatsächlich aufwendiger. Seit 2024 wurde das Verfahren jedoch stark vereinfacht. Es ist nur noch ein kurzes Online-Formular bei der Bundesnetzagentur im Marktstammdatenregister erforderlich. Für Nutzer:innen entsteht dadurch kaum Aufwand. Das Steckersolargerät kann so in wenigen Minuten angemeldet werden. Oft wird die Anmeldepflicht noch mit Zulassungen oder Genehmigungen verwechselt. Doch ein Steckersolargerät darf grundsätzlich installiert werden. Die Anmeldung ist lediglich eine erforderliche "Info" an die Bundesnetzagentur, keine Erlaubnis. Der lokale Netzbetreiber erhält die Information aus dem Markstammdatenregister.
Irrtum 3: Für ein Balkonkraftwerk braucht man ein Spezialkabel
Trifft nicht zu! Eine gängige Meinung ist, dass ein Steckersolargerät nur mit einem sogenannten Wieland-Einspeisestecker betrieben werden darf. Das war früher häufig eine Empfehlung, ist heute aber nicht mehr zwingend erforderlich. Inzwischen erlauben die neue technische Produktnorm und viele Netzbetreiber auch den Betrieb über einen handelsüblichen Schuko-Stecker. Die Schuko-Lösung ist für Verbraucher:innen oft einfacher und kostengünstiger Entscheidend ist, dass das Gerät sicher angeschlossen wird. Der Wechselrichter muss dazu die in der Norm genannten Sicherheitsstandards erfüllen. Dennoch gibt es weiterhin Situationen, in denen ein Wieland-Stecker gefordert ist, etwa wenn eine höhere Solarmodul-Leistung angeschlossen werden soll.
Irrtum 4: Balkonbrüstungen aus Holz oder Stahl sind ungeeignet
Fast nie! Viele halten nur Betonbrüstungen für stabil genug. Moderne Montagesysteme ermöglichen jedoch sichere Befestigungen an verschiedenen Materialien. Holzbrüstungen können mit Klemmen oder Bügeln ausgestattet werden, die die Struktur nicht beschädigen. Stahlgeländer eignen sich ebenfalls gut für spezielle Halterungen. Die Voraussetzung ist immer eine stabile Grundkonstruktion. Wichtig ist, dass das Modul nicht wackelt oder schwingen kann. Der Markt bietet zahlreiche Befestigungslösungen für unterschiedliche Balkontypen an.
Irrtum 5: Steckersolar lohnt sich nur, wenn man tagsüber Zuhause ist
Nicht korrekt! Dieser Irrtum basiert auf der Annahme, dass man Strom nur spart, wenn man aktiv Geräte nutzt. Tatsächlich haben fast alle Haushalte eine annähernd konstante Grundlast. Dazu gehören Kühlschrank, Gefrierschrank, Router, Smart-Home-Geräte und Standby-Verbraucher. Diese laufen unabhängig von der Anwesenheit der Bewohner:innen. Ein Balkonkraftwerk senkt genau diese Grundlast ab. Wenn die Sonne scheint, liefert ein Steckersolargerät tagsüber kontinuierlich Strom, der sofort genutzt wird. Zudem können Geräte wie Waschmaschinen oder Ladegeräte bei Bedarf so programmiert werden, dass sie tagsüber bei Abwesenheit der Bewohner:innen laufen.
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Installieren Sie eine weitere Wärmepumpe als Ergänzung zur bestehenden und haben Sie noch förderbare Kosten übrig, können Sie für die neue ...
Antwort lesen »Eine Förderung ist hier nur möglich, wenn auch ein Fördertatbestand besteht. Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten. Zum einen können Sie ...
Antwort lesen »Nach FAQ zur BEG-Förderung dürfen Sie auf eigenes finanzielles Risiko bereits vor dem Erhalt der Förderzusage mit dem Vorhaben beginnen. In ...
Antwort lesen »Bei der BAFA kommt es immer auf das Antragsjahr an. Pro Kalenderjahr und Wohneinheit können Sie Kosten in Höhe von 30.000 Euro geltend ...
Antwort lesen »Sie können hier die Basisförderung sowie den Wärmepumpenbonus für das gesamte Haus beantragen (Kosten: max. 30.000 + 15.000 Euro). Bei ...
Antwort lesen »Das ist pauschal nicht möglich. Denn die Kosten für Estrich und Flächenheizung lassen sich nur bei der KfW-261-Förderung ansetzen, wenn ...
Antwort lesen »Wenn Sie statt der Sole- nun eine Luft-Wasser-Wärmepumpe einbauen lassen möchten, handelt es sich laut FAQ Punkt 1.8 nicht um eine ...
Antwort lesen »Nein, das ist in aller Regel nicht möglich. Wenn der Förderantrag gestellt und zugesagt wurde, bleibt der Antragsteller dafür ...
Antwort lesen »Um Fördermittel für die neue Heizung beantragen zu können, benötigen Sie zunächst ein Angebot von einem Fachhandwerker. Auf dieser Basis ...
Antwort lesen »Nachträglich ist das in aller Regel nicht möglich, denn für viele Förderangebote müssen Sie vor Maßnahmenbeginn einen Antrag stellen. ...
Antwort lesen »Grundsätzlich sollte das möglich sein. Denn viele Förderangebote, darunter auch die BEG-Förderung für Maßnahmen an Haus und Heizung, zielen ...
Antwort lesen »Hier entscheiden die Regelungen der Fördergeber. Aktuell gibt es keine bundesweite Förderung. Bietet Ihre Stadt oder Ihre Gemeinde eine ...
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Antwort lesen »Ja, als eingetragene Eigentümerin bekommt sie die Basisförderung in Höhe von 30 Prozent und den Effizienzbonus in Höhe von 5 Prozent. ...
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Antwort lesen »Hier ist eine pauschale Antwort leider nicht möglich. Grundsätzlich sind Umfeldmaßnahmen förderbar, wenn sie im Zuge einer förderbaren ...
Antwort lesen »In der Regel ist das nicht erforderlich. Das GEG schreibt die Dämmung vor, wenn Sie mehr als 10 Prozent der Fläche einer Bauteilgruppe (zum ...
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