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Bunte Mischung für die extensive Dachbegrünung

Mit Sedum und Samenmischung das Gründach gestalten

Ziel einer extensiven Dachbegrünung ist eine naturnahe Vegetation mit geringem Pflegebedarf. Die Pflanzen müssen gegen Frost und Trockenheit unempfindlich sein und mit geringem Nährstoffangebot auskommen. Besonders bewährt haben sich Samenmischungen und Sedumarten wie Kräuter. Bei entsprechender Dimensionierung, ausreichender Bewässerung und Nährstoffversorgung sind die Wachstumsbedingungen auf dem Dach fast so gut wie am Boden.

Schwerpunkt der Bauder Samenmischung sind Dachkräuter. Unterschiedliche Wuchshöhen, Blütenfarben- und zeiträume bieten über das Jahr ein abwechslungsreiches Vegetationsbild auf dem Dach. Die Sedumpflanzen tragen zwar zur Flächendeckung des Flachdachs bei, treten aber aufgrund ihrer geringeren Wuchshöhen nicht so stark auf dem Gründach in Erscheinung.

Standort, Witterung und nicht zuletzt die Form des Daches haben großen Einfluss auf die Entwicklung der einzelnen Arten und der gesamten Pflanzengesellschaft. Das Saatgut für die extensive Dachbegrünung ist entsprechend breit angelegt, um Arten für unterschiedlichste Standorte bereitzuhalten. Die tatsächliche Artenzusammensetzung auf dem Dach kann und darf objektbezogen stark variieren. Auch nach der Anfangsetablierung der ersten zwei Jahre kann sich die Vegetation auf dem Gründach noch weiter umbilden und weiterentwickeln.

Samenmischung: Pflegehinweise für die Dachbegrünung
Die größere Artenvielfalt der Samenmischung im Vergleich zu einer Sedumbegrünung führt von Anfang an zu einer dynamischeren Vegetationsentwicklung des Gründachs. Dazu kommen typische Bestandsumbildungen der ersten Jahre. Pionierpflanzen wie Mohn werden oft schon in der zweiten Vegetationsperiode komplett verdrängt. Andererseits können einwandernde Arten der Umgebungsflora die extensive Dachbegrünung zusätzlich bereichern. Entfernt werden muss nur für den Schichtenaufbau der Dachbegrünung, beziehungsweise die Funktionsfähigkeit der Dachabdichtung kritischer Fremdaufwuchs. Alles Andere kann und sollte auf dem Gründach toleriert werden.

Stark wuchernde Bestände auf dem Gründach können mit einer einfachen Pflegemaßnahme zurückgedrängt werden: Dazu genügen ein oder zwei tiefe Reinigungsschnitte der extensiven Dachbegrünung jährlich. Bester Zeitpunkt für einmaligen Rückschnitt ist Ende Juni. Bei zwei Schnittmaßnahmen Anfang Juni und Mitte September. Das Schnittgut der Dachbegrünung sollte entfernt werden. Durch den Reinigungsschnitt wird das Sedumwachstum des Gründachs gefördert. Samenmischungen verursachen also keinen höheren Pflegeaufwand als Sedumbegrünungen. Voraussetzung ist allerdings eine entsprechende Einstellung zum Vegetationsbild der Begrünung. So sind beispielsweise abgetrocknete Blütenstände kein Zeichen für unterlassene Pflege sondern unterstreichen den naturnahen Charakter der Dachbegrünung. So gesehen können die erforderlichen Pflegemaßnahmen für die Aufrechterhaltung einer Sedumbegrünung sogar weitaus höher sein.

Hier erfahren Sie mehr über die extensive Dachbegrünung von Bauder: Broschüre "Sedum-Kraut-Mischung für Extensivbegrünungen".

 
 
 
 
Quelle: Paul Bauder GmbH & Co. KG
 

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Kräuterpflanzen auf dem GründachBild größer anzeigen
Sedum- und Kräuterpflanzen sind die wesentlichen Bestandteile der Vegetation auf dem Gründach. Unterschiedliche Wuchshöhen, Blütefarben und Blütezeiträume bieten ein abwechslungsreiches Bild auf dem DachFoto: Paul Bauder GmbH & Co. KG
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