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Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)

Mit dem Erneuerbare-Energien-Gesetz soll der Anteil erneuerbarer Energien an der Stromversorgung gesteigert werden.

Unter anderem legt es die Einspeisevergütung für Strom aus Photovoltaik fest. Seit 1. August 2014 gilt ein neues EEG.

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Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)
 
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Lohnt sich die Photovoltaik-Anlage auf dem Hausdach noch? Immerhin: Besitzer kleiner Photovoltaik-Dachanlagen müssen auch nach der Novelle keine EEG-Umlage auf den Eigenverbrauch zahlen
Lohnt sich die Photovoltaik-Anlage auf dem Hausdach noch? Immerhin: Besitzer kleiner Photovoltaik-Dachanlagen müssen auch nach der Novelle keine EEG-Umlage auf den Eigenverbrauch zahlenFoto: KfW-Bildarchiv / Fotograf: Thomas Klewar

Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) soll Ausbau erneuerbarer Energien steuern
Das novellierte Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ist seit dem 1. August 2014 rechtskräftig. Es betrifft die Stromerzeugung aus Solarstrom, Windenergie, Wasserkraft oder Bioenergie. Zugeschnitten ist es auf die erwünschte Rolle der erneuerbaren Energien als Hauptpfeiler der deutschen Stromversorgung und dominierende Energiequelle der Zukunft. Mit den Regelungen des EEG soll der Kostenanstieg der Energiewende gebremst und der Ausbau der erneuerbaren Energien gesteuert werden.

Einspeisevergütung für Photovoltaikanlagen im EEG geregelt
Um die Kosten für den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien zu bremsen, wurde im neuen EEG unter anderem die Einspeisevergütung für Strom aus Photovoltaik-Anlagen neu geregelt und abgesenkt. Neuanlagen erzielen einen Erlös von 12,31 Cent /kWh (Stichtag 1.3.2016) und folgen dem Prinzip des "atmenden Deckels". Dabei wird die Vergütung je nach Geschwindigkeit des bundesweiten Zuwachses monatlich angepasst. Die jeweilige Einspeisevergütung aus dem Monat der Installation wird im EEG für 20 Jahre garantiert.

EEG-Umlage auch auf Eigenverbrauch / Ausnahme: Kleine und bestehende Photovoltaik-Anlagen
Besitzer von neuen Photovoltaik-Anlagen, die den Solarstrom selbst verbrauchen, müssen für jede Kilowattstunde Eigenverbrauch einen Teil der EEG-Umlage von derzeit 6,24 Cent entrichten. 2016 sind das 35 Prozent, ab 2017 sind 40 Prozent der Umlage zu zahlen. Private Hausbesitzer trifft diese Regelung allerdings in der Regel nicht, denn der Photovoltaik-Eigenverbrauch wird bei kleinen Photovoltaik-Anlagen mit einer Anlagengröße von weniger als zehn Kilowatt installierter Leistung nicht belastet.

Bestandsschutz für bestehende Photovoltaik-Anlagen
Photovoltaik-Anlagen, die vor dem 1. August 2014 in Betrieb genommen wurden, genießen Bestandsschutz. Auch sie sind von der EEG-Umlage auf den Eigenverbrauch befreit, wenn sie schon vorher ihren Solarstrom selbst genutzt haben. Das gilt auch bei Modernisierung und Erweiterung der Photovoltaik-Anlage, wenn die Anlagenleistung – zum Beispiel durch den Einsatz modernerer Solarmodule – dabei um höchstens 30 Prozent steigt.


Quelle: www.Energie-Fachberater.de
 
 
 
 
 
 

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