10 Jahre Ratgeber Sanierung

Foto: Energie-Fachberater.de/Schiedel

Schornstein

Wird die Heizung erneuert, muss meistens auch der Schornstein saniert und an das neue Heizsystem angepasst werden.

Ein dreizügiger Schornstein aus Keramik eignet sich für alle Brennstoffe, Hausbesitzer bleiben bei der Heizung flexibel.

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Die Schornstein-Sanierung ist oft fällig, wenn die Heizung erneuert wird
Die Schornstein-Sanierung ist oft fällig, wenn die Heizung erneuert wirdFoto: Erlus AG

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Dreizügiger Schornstein hält alle Heizoptionen offen
Bei Umbau oder Sanierung des Hauses muss an vieles gedacht werden, denn die Entscheidungen wirken sich in den kommenden Jahrzehnten direkt aus. Doch wer kann jetzt sagen, welcher Brennstoff für die Heizung künftig in Frage kommt? Deshalb sollten Hausbesitzer bei Heizung und Schornstein auf maximale Flexibilität und Versorgungssicherheit achten. Mit einem dreizügigen Schornstein halten sie sich alle (Heiz)Optionen auch für die Zukunft offen und müssen bei einem Brennstoff-Wechsel nicht teuer nachrüsten. Ein dreizügiger Schornstein aus Keramik eignet sich für alle Brennstoffe. So können auch Pelletheizung, Kaminofen und Kachelofen in das Heizsystem integriert werden.

Aufbau eines dreizügigen Schornsteins
Zwei Rauchzüge des dreizügigen Schornsteins sind für Heizung sowie Kamin- oder Kachelofen bestimmt. Im dritten Zug, dem Leitungsschacht, finden die Rohre und Leitungen der Solaranlage Platz. Zusätzlich versorgt der Leitungsschacht die Feuerstätten unabhängig von der Raumluft mit Frischluft. Als Material für die Rauchrohre wählen Hausbesitzer am besten Keramik. Denn keramische Rauchzüge sind robust, säure- und hitzebeständig und bleiben auch nach einem Rußbrand funktionsfähig.

Schornsteinsanierung: Diese Materialvarianten gibt es
Für die Schornsteinsanierung werden verschiedene Materialien angeboten: Edelstahl, Keramik und Kunststoff. Kunststoffrohre sind sehr leicht und flexibel, eigenen sich aber nur für Abgastemperaturen bis maximal 150 Grad. Damit kommen sie nur für Gas- oder Öl-Brennwertheizungen in Frage. Edelstahlrohre eigenen sich grundsätzlich für alle Heizungsvarianten, nach einem Rußbrand bei Holzheizungen sind sie allerdings korrosionsanfällig. Keramische Systeme sind dagegen universell einsetzbar und gelten als optimales Schornsteinmaterial auch bei Holzheizungen. Meistens lässt sich der Schornstein innerhalb von ein bis zwei Tagen sanieren beziehungsweise auch nachrüsten.

Nachrüstung des Schornsteins für Öl- und Gas-Brennwertheizung
Wird die Heizung erneuert, muss in den meisten Fällen auch der Schornstein saniert und an das moderne Heizsystem angepasst werden. Das ist auch der Fall, wenn Hausbesitzer sich bei der Ölheizung oder Gasheizung für Brennwerttechnik entscheiden. Denn durch das im Brennwert-Betrieb entstehende Kondenswasser kann der alte Schornstein versotten. Meistens muss dann aber nicht der gesamte Schornstein erneuert werden, oft lässt sich ein Kunststoff- oder Edelstahlrohr nachträglich in den bestehenden Schornstein einziehen und dieser so für die Brennwertheizung ertüchtigen.

Kosten für die Schornsteinsanierung
Die Schornsteinsanierung schlägt je nach baulichen Gegebenheiten, Rohrlänge, Material und Handwerkerkosten mit sehr unterschiedlichen Kosten zu Buche. Am günstigsten ist in der Regel das Einziehen eines Edelstahlrohrs, die Kosten hierfür belaufen sich ab 600 Euro. Mindestens 1.000 Euro plus Handwerkerkosten kostet ein Keramik-Schornstein, den unbedingt ein Fachmann einbauen sollte. Flexible Edelstahl- oder Kunststoffleitungen können bei einem geraden Schornstein und handwerklichem Geschick auch selbst eingezogen werden. Übrigens: Wird der Schornstein im Rahmen der Heizungserneuerung saniert, können Hausbesitzer die Kosten mit einer Förderung für die Schornsteinsanierung reduzieren.


Quelle: www.Energie-Fachberater.de
 
 
 
 

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