10 Jahre Ratgeber Sanierung

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Hackschnitzelheizung

Die Hackschnitzelheizung ist eine Variante der Holzheizung, als Brennstoff kommen Holzhackschnitzel zum Einsatz.

Wichtig für den effizienten Betrieb der Heizung ist die richtige Auslegung des Heizkessels für den Wärmebededarf.

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Hackschnitzelheizung
 
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Damit die Hackschnitzelheizung effizient arbeitet, sollte sie von einem Fachbetrieb richtig geplant werden
Damit die Hackschnitzelheizung effizient arbeitet, sollte sie von einem Fachbetrieb richtig geplant werdenFoto: KfW-Bildarchiv / Thomas Klewar

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Wirtschaftliche Wärmeversorgung mit Hackschnitzelheizung
Heizen mit Holz findet immer mehr Liebhaber, eine Variante der Holzheizung ist die Hackschnitzelheizung. Genau wie die Pelletheizung gehört sie zu den automatisch beschickten Biomasseheizungen. Holzhackschnitzel sind - bezogen auf den Heizwert - in der Regel der günstigste Holzbrennstoff. Dennoch sollten Hausbesitzer die Investition in eine Hackschnitzelheizung gut durchdenken. Die Kosten, der bauliche und logistische Aufwand sind, verglichen mit anderen Heizungen, vergleichsweise hoch, so dass Hackschnitzelheizungen oft eher in Mehrfamilienhäusern und Heizkraftwerken, die mehrere Häuser mit Nahwärme versorgen, zum Einsatz kommen. Erprobt sind Hackschnitzelheizungen seit langem im landwirtschaftlichen Bereich. Nichtsdestotrotz sind auch Hackschnitzelheizungen erhältlich, die sich für den Einsatz im Einfamilienhaus eignen. Die Heizungshersteller tragen dem Trend zur Holzheizung Rechnung und bieten inzwischen vermehrt kleinere Hackschnitzelheizungen an.

Natürlicher und preiswerter Brennstoff: Holzhackschnitzel
Für den Einsatz in Hackschnitzelheizungen kommen vor allem Waldrestholz und Schwachholz aus der Durchforstung, unbehandeltes Industrierestholz und Gebrauchtholz zum Einsatz. Angeboten werden die Holzhackschnitzel als reine "Sorten" oder Mischungen. Nicht alle angebotenen Hackschnitzel können jedoch in jeder Hackschnitzelheizung verfeuert werden. Deshalb sollten Hausbesitzer unbedingt darauf achten, dass die für sie verfügbaren Hackschnitzel in der gewählten Heizung auch eingesetzt werden können. Oft sind Hackschnitzelheizungen auch für den Betrieb mit Holpellets zugelassen.

Hackschnitzelheizung richtig planen
Eine Hackschnitzelheizung besteht aus Brennstofflager für die Holzhackschnitzel mit Befüllvorrichtung und Austragungssystem, Brennstoffförderung zur Feuerung, Hackschnitzelfeuerung und Heizkessel, Wärmeabgabesystem, Brauchwasserspeicher und Pufferspeicher, Schornstein und Ascheaustragssystem. Damit die Hackschnitzelheizung effizient arbeitet, sollte sie von einem Fachbetrieb richtig geplant werden. Wichtig ist dabei, dass die Leistung des Heizkessels zum Wärmebedarf des Hauses passt und dass die Hackschnitzelheizung einen hohen Wirkungsgrad hat (moderne Heizkessel erreichen mehr als 90 Prozent). Ebenso sollten Hausbesitzer sicherstellen, dass Holzhackschnitzel regional zur Verfügung stehen, damit die Brennstoff-Beschaffung einfach ist. Die Art des Heizkessels richtet sich schließlich auch danach, welche Hackschnitzelsortimente verfügbar sind. Dementsprechend wird die Holzheizung geplant und ausgelegt. Darüber hinaus sollte ausreichend Platz für die Lagerung der Holzhackschnitzel zur Verfügung stehen.

Emissionsanforderung für die Hackschnitzelheizung
Für die Emissionen einer Hackschnitzelheizung gelten genaue gesetzliche Anforderungen: Neu in Betrieb genommene Biomasseanlagen müssen ab 1. Januar 2015 die Emissionsanforderungen der Stufe 2 der 1. BImSchV (Erste Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes, Verordnung über kleine und mittlere Feuerungsanlagen) erfüllen. Informationen dazu erhalten Hausbesitzer zum Beispiel bei ihrem Bezirksschornsteinfegermeister.

Kosten für eine Hackschnitzelheizung
Der Betrieb einer Holzheizung ist durch preiswerte Brennstoffe meistens günstiger als eine klassische Öl- oder Gasheizung. Allerdings schlägt die Anschaffung mit deutlich höheren Kosten zu Buche. Für eine Hackschnitzelheizung im Ein- oder Zweifamilienhaus ist eine Investition von mindestens 10.000 bis 15.000 Euro erforderlich. Reduzieren lassen sich die Kosten mit der BAFA-Förderung für Hackschnitzelheizungen.


Quelle: www.Energie-Fachberater.de
 
 
 
 

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