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30.04.2026
mehr zu Photovoltaik
 

Was kostet ein Balkonkraftwerk und wann rechnet sich das?

Kosten machen sich schon nach wenigen Jahren bezahlt

Von Photovoltaik profitieren ohne großes Budget? Das geht mit einem Balkonkraftwerk! Die Preise für die Mini-Solaranlagen sind in den letzten fünf Jahren deutlich günstiger geworden. Gleichzeitig liefern die Anlagen heute mehr Leistung und können sich bereits nach drei bis fünf Jahren amortisieren.

Balkonkraftwerk vor Ferienhaus
Balkonkraftwerke sind in den letzten Jahren deutlich günstiger geworden und amortisieren sich im besten Fall schon nach drei bis fünf JahrenFoto: energie-fachberater.de

Ein Balkonkraftwerk mit einer Leistung von 600 Watt kostete im Jahr 2021 laut Daten von Verivox zwischen 600 und 1.200 Euro. Aktuell kosten Mini-Solaranlagen mit einer Leistung von 800 Watt hingegen nur noch 400 bis 800 Euro. Das entspricht einem Preisrückgang von rund einem Drittel innerhalb von fünf Jahren.

Dank Massenproduktion sind die Anschaffungskosten von Mini-Solaranlagen in den vergangenen Jahren stark gesunken. Hinzu kommt, dass die Geräte mittlerweile mit einer Leistung von 800 statt 600 Watt betrieben werden dürfen. Die Lieferung von steckerfertigen Balkonkraftwerken, die ohne Hilfe von Handwerkern direkt in Betrieb genommen werden können, ist heute Standard. All diese Faktoren machen die Anschaffung einer Mini-Solaranlage rentabler und einfacher.

Balkonkraftwerk liefert für rund 150 Euro Strom pro Jahr

Ein Balkonkraftwerk mit einer Leistung von 800 Watt kann unter idealen Bedingungen jährlich rund 760 Kilowattstunden (kWh) Strom erzeugen. Werden davon 60 Prozent (456 kWh) selbst verbraucht, ergibt sich bei einem durchschnittlichen Preis von 32,8 Cent pro kWh (durchschnittlicher Haushaltspreis Strom im April 2026) eine Ersparnis von rund 150 Euro pro Jahr.

In dieser Beispielrechnung haben sich die Anschaffungskosten nach drei bis fünf Jahren amortisiert. Läuft die Anlage 20 Jahre lang, werden rund 3.000 Euro Stromkosten eingespart. Und: Balkonkraftwerke können sich häufig sogar dann rechnen, wenn die Bedingungen nicht ideal sind – etwa bei ungünstiger Ausrichtung oder wenn ein Teil des erzeugten Stroms nicht selbst genutzt wird. In solchen Fällen verlängert sich dann lediglich die Amortisationszeit.

Der passende Standort ist entscheidend für den Ertrag
Für den Ertrag der Anlage ist vor allem der Standort ausschlaggebend. Die höchste Stromausbeute wird erreicht, wenn der Balkon nach Süden zeigt, die Module leicht geneigt installiert sind und es keine Verschattung gibt.

Ist der Balkon hingegen nach Norden ausgerichtet und können die Module nur senkrecht angebracht werden, liegt der Ertrag bei weniger als einem Drittel des möglichen Maximums. Doch selbst dann würden innerhalb einer typischen 20-jährigen Lebensdauer mehr Stromkosten eingespart als Balkonkraftwerke derzeit kosten.

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Quelle: Verivox / energie-fachberater.de
 
 

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