10 Jahre Ratgeber Sanierung
05.07.2016
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Sonnenschutzverglasung und Rollladen halten Hitze im Rahmen

Fenster und Türen gegen Sonneneinstrahlung abschirmen

Fenster und Verschattung tragen viel dazu bei, dass Hausbesitzern in den eigenen vier Wänden die Sommerhitze nicht den Kopf verdreht. Besonders wirksam sind Fenster mit Sonnenschutzverglasung, aber auch Rollladen, Jalousie und Markise helfen, die Hitze im Rahmen zu halten. Wichtig: Wer auch an Hochsommertagen einen kühlen Kopf bewahren will, sollte den Sonnenschutz passgenau genau auf die jeweiligen Gegebenheiten des Hauses zuschneiden.

Frau lesend auf Sofa vor Fenster mit RollladenBild größer anzeigen
Mit einem Rollladen am Fenster können Hausbesitzer die Hitze einfach aussperrenFoto: Bundesverband Rollladen + Sonnenschutz

Mit einer maßgeschneiderten Sonnenschutz-Lösung schlagen Hausbesitzer der Sommersonne ein Schnippchen. Dabei ist Ganzheitlichkeit gefragt: Die ideale Ergänzung zu einer guten Wärmedämmung sind neue Fenster mit Sonnenschutzverglasung. Wenn diese dann noch mit den passenden Beschattungs-Elementen ausgestattet werden, steht angenehmen sommerlichen Stunden zu Hause eigentlich nichts mehr im Wege. Besonders komfortabel ist übrigens die automatische Steuerung von Beschattung, Sicht- und Sonnenschutz.

Bei Fenster auf Sonnenschutzverglasung setzen
Egal ob Neubau oder Sanierung - bei Fenstern geht der Trend hin zu großen Glasflächen. Möglichst viel Tageslicht soll ins Haus. Im Sommer kann das zum Problem werden, weil die Fensterflächen die Aufheizung des Hauses fördern. Besonders große Fensterflächen, die Richtung Süden ausgerichtet sind, benötigen einen starken Schutz vor der Sonne. Praktisch sind da Fenster, die schon über einen integrierten Sonnenschutz verfügen. Fenster mit Spezialverglasung halten bis zu 80 Prozent der Sonnenenergie vom Eindringen ins Haus ab. Denn die Sonnenschutzverglasung kann Sonnenstrahlen reflektieren oder Wärmestrahlung absorbieren.

Rollladen hält Sonne besser ab als Jalousie
Bei Fenstern, die nach Norden, Osten oder Westen liegen, reichen herkömmliche Sonnenschutz-Produkte in der Regel aus. Markise, Rollladen, Raffstore, Jalousie - die Auswahl ist groß und die Installation bzw. Investition lohnt sich durchaus. Der Vorteil: Sie können je nach Bedarf genutzt werden. Im Winter profitieren Hausbesitzer so von solaren Wärmeeinträgen über die Fenster, im Sommer werden die Schotten einfach dicht gemacht. Doch schützen alle gleich gut vor Hitze? Mitnichten! Wer die Sonne wirklich aussperren will, sollte Produkte wählen, die außen liegen. Denn Beschattungssysteme, die außen am Fenster angebracht werden, schützen viel besser vor Hitze: Sie können bis zu 75 Prozent des solaren Wärmeeintrags abfedern.

Jalousie besser für sonnenarme Teile des Hauses
Weniger wirkungsvoll sind innenliegende Jalousien oder Rollos. Sie sind nicht so gut für den Hitzeschutz geeignet. Muss darauf zurückgegriffen werden, sind helle und beschichtete Ausführungen im Vorteil. Sie reflektieren die Hitze besser und reduzieren die Sonneneinstrahlung immerhin noch um rund 25 Prozent. Damit ist diese Beschattungsart für weniger besonnte Fassaden und Dachbereiche geeignet. Der Vorteil von Jalousien liegt in ihrer Variabilität: Die Lamellen der Jalousie lassen sich entweder per Hand, per Knopfdruck mit elektrifizierten Elementen oder auch vollautomatisch in die gewünschte Position bringen. So lassen sie in Frühjahr, Herbst und Winter, wenn die Sonne als Wärme- und Lichtspender gefragt ist, viel davon ins Haus.

Plissee bringt Sicht- und Sonnenschutz in Einklang
Das Plissee, auch Faltstore genannt, ersetzt schon an vielen Fenstern Rollos, Jalousien und Vorhänge. Während blickdichte Plissees sich im Bad gut machen und abdunkelnde Varianten im Schlafzimmer zum Einsatz kommen, sollten Hausbesitzer für den Sonnenschutz auf eine Perlexbeschichtung achten. Zusätzlich zur Sonnenschutz-Beschichtung sind dann weitere Eigenschaften wie Sichtschutz (blickdicht), Eignung für Feuchträume, Abdunklung und sogar Brandsicherheit möglich. Sonnenschutz-Plissees sind auf der Rückseite mit einem dünnen Perlexfilm ausgestattet – dadurch wird das Sonnenlicht stärker reflektiert und absorbiert, als bei normalen Plissees. So entsteht in den Wohnräumen weniger Hitze. Erwünscht ist das vor allem bei Räumen im Dachgeschoss und Zimmern, in denen geschlafen wird. Plissees sind maßgefertigt für alle Fensterarten und Fensterformen erhältlich, so dass sich auch bei ungewöhnlicher Fensteranordnung ein Sonnenschutz nachrüsten lässt. Höhe und Position der Plissees am Fenster können individuell eingestellt werden. Bei der Optik sind Hausbesitzer übrigens trotz Hitzeschutz flexibel. Hitzereflektierende Plissees gibt es in vielen verschiedenen Farben, Designs und Optiken.

Markise ist perfekte Ergänzung für Balkon und Terrasse
Natürlich ist es schön, wenn das Haus im Sommer wohltemperierte Räume zum Abkühlen bietet. Doch auch Balkon und Terrasse wollen genutzt werden. Eine Markise verlängert den angenehmen, schattigen Bereich nach draußen hin und sorgt dafür, dass die Lieblingsplätze am Haus von der sengenden Sonne verschont bleiben. Und mit der Wahl der passenden Stofffarbe sorgen sie zusätzlich für schöne Lichteffekte im Terrassen- oder Balkonbereich.

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Quelle: Verband Fenster + Fassade (VFF) / Energie-Fachberater.de
 
 
 
 

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