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Abdichten von Fenster und Tür drückt Heizkosten

Dichtungsbänder schließen Fugen und Spalten

Zugluft
 
Mit der Abdichtung von Fenster- und Türfugen erzielt man in älteren Häusern aus den 60er und 70er Jahren beachtliche Heizkosten-Einsparungen. Bei einem Haus mit vielen undichten Fenstern mit breiten Spalten lassen sich die Heizkosten durch Dichtstreifen um bis zu 20 Prozent reduzieren. Bei drei Millimeter breiten Spalten können Berechungen zufolge in vier Jahren rund 150 Euro Heizkosten eingespart werden, bei größeren Spaltenbreiten entsprechend mehr, erklärt Energieberater Rolf-Peter Weule.
Thermografie einer Haustür ohne AbdichtungBild größer anzeigen
Eine Haustür ohne Abdichtung führt zu Wärmeverlusten (roter / dunkel-oranger Bereich in der Thermografie) und höheren HeizkostenFoto: tesa SE
Thermografie einer Haustür mit AbdichtungBild größer anzeigen
Die Wärmebildkamera bringt die Wahrheit an den Tag: Die mit Richtstreifen abgedichtete Tür lässt deutlich weniger Zugluft ins HausFoto: tesa SE

Wenn rasche Abhilfe nötig ist, also der nächste Winter schon vor der Tür steht, sind statt Fenstertausch oder neuer Haustür effektive Zwischenlösungen gefragt. "Das Abdichten von Fenster- und Türspalten ist eine einfache und kostengünstige Maßnahme gegen feuchte Zugluft", erklärt Energieberater Weule. Fenster und Türen sind im Laufe der Jahre hohen Belastungen ausgesetzt. Witterungseinflüsse sorgen dafür, dass sich das Material ausdehnt, quillt oder sich zusammenzieht, das Öffnen und Schließen führt zu mechanischen Belastungen. Temperaturschwankungen beeinflussen vor allem Kunststoffrahmen, Holzrahmen sind feuchtigkeitsanfällig und können sich verziehen. Diese Belastungen hält nach Erfahrungen des Energieberaters kein Material auf Dauer unbeschadet aus. Das führt dazu, dass sich Fenster und Türen nicht mehr richtig schließen lassen. Durch Ritzen, Fugen, Spalten schleichen sich dann Feuchtigkeit und Kälte in Haus und Wohnung.

Dichtungsband für Fugen bei Fenstern und Türen
Dagegen helfen laut Energieberater Weule selbstklebende Dichtstreifen, die Fenster- und Türspalten schließen und den Wärmeverlust im Haus vermindern. Hausbesitzer haben die Wahl zwischen Gummiprofilen und Dichtungsbändern aus Schaumstoff, abhängig von der abzudichtenden Spaltenbreite sowie der gewünschten Haltbarkeit und Qualität. Gummidichtungen mit verschiedenen Profilen eignen sich für Spaltenbreiten von einem bis fünf Millimeter. Sie weisen eine hohe Witterungs-, Temperatur-, UV- und Ozonbeständigkeit auf und haben eine lange Haltbarkeit.

Für besonders große Spalten sollte man Hohlprofil-Gummidichtungen verwenden. Schaumstoff-Dichtungen sind weich und hoch elastisch und passen sich kleinen und mittleren Spalten, auch mit unterschiedlichen Abständen, von drei bis 3,5 Millimeter an. Die Haltbarkeit beträgt hier zwei bis vier Jahre. Für undichte Türen gibt es auch spezielle Türdichtschienen, die an der Türunterkante angebracht werden. Sie eignen sich je nach Ausführung für unebene Böden, Textilböden oder glatte Böden.

Dichtung sorgfältig anbringen
Die entsprechenden Produkte sind in der Regel selbstklebend und lassen sich auch leicht wieder entfernen. Sie werden einfach auf die Innenkante des Fensterflügels, in den Fenster- beziehungsweise Türfalz geklebt. "Vor der Montage muss die Klebefläche aber gründlich gereinigt werden. Die Bänder sollten so verklebt werden, dass an den Ecken keine Ritzen bleiben", beschreibt Energieberater Weule die Feinheiten.

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Quelle: www.Energie-Fachberater.de
 
 



 
 

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