Das Testergebnis bei den Wärmepumpen kann Eigentümer mit der Technik versöhnen: Alle sechs Modelle können ein Einfamilienhaus beheizen – mit Einschränkungen sogar ein schlecht gedämmtes mit klassischen Heizkörpern. Vier Modelle schneiden gut ab, Testsiegerin ist die Wärmepumpe von Viessmann. Die Pumpen von Daikin und Mitsubishi schneiden befriedigend ab. Ein klimaschonendes Kältemittel verwenden drei der getesteten Luftwärmepumpen.
Unterschiede bei der Effizienz (und damit bei den Heizkosten)
Der Unterschied liegt vor allem in der Effizienz der Wärmepumpen, also wie viel Strom für den Betrieb benötigt wird. In einem mittelmäßig gedämmten Haus mit 140 Quadratmetern Wohnfläche braucht die effizienteste Pumpe weniger als 5.000 Kilowattstunden pro Jahr, das Schlusslicht mehr als 6.500. Legt man einen Strompreis von 40 Cent je Kilowattstunde zugrunde, macht das einen Unterschied von gut 600 Euro im Jahr. Allerdings kostet das beste Modell im Test auch doppelt soviel wie das Schlusslicht. Welche Wärmepumpe sich am Ende rechnet, hängt also auch von der Laufzeit und dem Strompreis ab.
Auf klimaschonendes Kältemittel achten
Künftig sollen Wärmepumpen mit klimafreundlichen Kältemitteln laufen, deshalb gibt es dafür einen Bonus bei der Förderung. Drei der getesteten Wärmepumpen nutzen so ein Kältemittel bereits.
Betriebsgeräusche auf dem Prüfstand
Auch der Schallpegel der Wärmepumpen wurde geprüft, denn oft gibt es Ärger mit den Nachbarn, wenn die Wärmepumpe als zu laut empfunden wird. Vier der sechs getesteten Wärmepumpen schneiden in der Geräuschprüfung gut ab, zwei befriedigend. Tipp des Testleiters zum Thema Schallschutz: Vor dem Einbau sollte man prüfen, wie viel Abstand die Wärmepumpe zum Nachbargrundstück halten muss und wie sie ausgerichtet ist. Schallschutzhauben können Geräusche dämpfen, Standfüße Vibrationen mindern.
Der vollständige Wärmepumpen-Test findet sich in der Ausgabe 10/2023 der Zeitschrift test und unter www.test.de/waermepumpen
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