10 Jahre Ratgeber Sanierung
06.10.2014
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Pelletofen: Angenehme Strahlungswärme und Heizkomfort

Holzpellets sorgen unkompliziert für warme Räume

Heizen mit Holz erlebt eine Renaissance, davon zeugt auch das Interesse vieler Hausbesitzer für einen Pelletofen. Optisch unterscheidet sich ein Pelletofen kaum von einem Kaminofen, als Brennstoff kommen Holzpellets zum Einsatz. Liebhaber schätzen die schnelle Wärmeabgabe und angenehme Strahlungswärme. Der Pelletofen kann leicht montiert werden und sorgt für komfortables Heizen, ein wasserführendes Modell ergänzt perfekt die Heizung.

Paar am Kaminfeuer vom PelletofenBild größer anzeigen
Angenehme Strahlungswärme plus Heizkomfort: Für jede Wohnsituation findet sich der passende Pelletofen. Wasserführende Öfen lassen sich sogar ins Heizsystem integrierenFoto: Deutsches Pelletinstitut

Verschiedenste Modelle ermöglichen es, dass für so gut wie alle Wohnsituationen und Bedürfnisse der richtige Pelletofen zur Verfügung steht: Einzelofen oder wasserführender Pelletofen, Heizeinsatz für den Kachelofen, Kaminofen oder Heizkamin. Wichtig ist, dass der Pelletofen richtig ausgelegt ist und zum Bedarf der Nutzer passt - dann kann er effizient und komfortabel für angenehme Wärme sorgen. Die Befeuerung erfolgt automatisch und die Wärme lässt sich bei vielen Ofenmodellen gezielt steuern. So werden die Pellets bei jeder Leistung optimal verbrannt und sorgen für gleichbleibende Wärme. Der eingebaute Brennstoffbehälter fasst bis zu 50 Kilogramm Pellets, die aus handlichen Säcken befüllt werden. Die automatische Zündung erfolgt mit einem kleinen elektrischen Heizelement in wenigen Minuten bei minimalem Stromverbrauch.

Pelletofen hat Platzvorteil
Kommt aus Platzgründen keine Pelletheizung in Frage, kann ein Pelletofen als Alternative zum Einsatz kommen. Der Vorteil ist, dass kein großer Lager- oder Heizungsraum erforderlich ist. In der Regel erwärmt ein Pelletofen einzelne Räume wie Küche oder Wohnraum und sorgt dort für gemütliche Feuerstellen-Atmosphäre. Das spart auch Heizkosten, denn in der Übergangszeit bleibt die normale Heizung aus. Ist das Haus schon umfassend saniert und weist nur noch einen geringen Energiebedarf auf, kommt ein Pelletofen auch als Hauptwärmequelle in Frage. Da das Pelletlager in den Pelletofen integriert ist, ist der Ofen allerdings etwas größer als ein herkömmlicher Kaminofen.

Wasserführender Pelletofen unterstützt die Heizung und spart Heizkosten
Besonders empfehlenswert, um Heizkosten zu sparen, ist ein wasserführender Pelletofen. Dieser kann in das Heizsystem eingebunden werden, so dass eine Hybridheizung entsteht. Der wasserführende Pelletofen speist über einen Wärmetauscher einen Teil der Verbrennungswärme in den Pufferspeicher ein, so dass die Wärme im ganzen Heizungssystem zur Verfügung steht. In einem sanierten Haus mit geringem Wärmebedarf kann ein wasserführender Pelletofen in Kombination mit einer Solarthermie-Anlage auch die komplette Wärmeversorgung eines Hauses übernehmen. Im Sommer, wenn der Pelletofen ausgeschaltet ist, wird das Warmwasser ausschließlich solar erwärmt. Reicht die Leistung der Solaranlage nicht aus, heizt automatisch der Ofen nach.

Pelletofen leicht im Altbau nachrüsten
Bevor Hausbesitzer einen Pelletofen kaufen, sollten sie sich über die Anforderungen und den Bedarf Gedanken machen: Welche Fläche soll beheizt werden? Gibt es schon einen Kaminanschluss? Auch ein Blick auf die Emissionswerte ist Pflicht: Denn für so genannte Einzelraumfeuerungsanlagen gelten strenge Anforderungen an Schadstoffausstoß und
Wirkungsgrad. Wer ab dem 1. Januar 2015 ein neues Gerät kauft, muss die Emissionsgrenzwerte der Stufe 2 der 1. Verordnung zum Bundes-Immissionschutzgesetz (1. BImschV) beachten (davor gilt Stufe 1). Eine entsprechende Bescheinigung des Herstellers muss dem Schornsteinfeger vorgelegt werden. Besonders emissionsarme Pelletöfen sind mit dem Blauen Engel gekennzeichnet. Ist der richtige Pelletofen gefunden, lässt sich die Installation innerhalb eines Tages bewältigen. Nach der Inbetriebnahme sollte der Pelletofen einmal jährlich eine Grundreinigung erhalten.

Kosten für einen Pelletofen
Die Kosten für einen leistungsfähigen Pelletofen variieren je nach Bauart und Ofenmodell. Im Schnitt beginnen die Preise bei rund 2.500 Euro, ein wasserführender Pelletofen schlägt mit Kosten ab circa 4.000 Euro zu Buche.

Förderung für einen wasserführenden Pelletofen
Aus dem Marktanreizprogramm (MAP) des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) erhalten Hausbesitzer auch eine Förderung: Für einen wasserführenden Pelletofen gibt es einen Zuschuss von 2.000 Euro. Bedingung ist, dass der Pelletofen automatisch beschickt wird, eine Leistungs- und Feuerungsregelung sowie eine automatische Zündung besitzt. Wird zum Pelletofen noch eine Solarthermie-Anlage kombiniert, erhalten Hausbesitzer zusätzlich einen Kombinationsbonus in Höhe von 500 Euro.

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Quelle: Energie-Fachberater.de
 
 
 
 

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