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Barrierefrei Umbauen mit KfW-Förderung

Zinsgünstige Kredite und Zuschüsse für Barrierefreiheit

Sanierungskosten
 
Bis ins hohe Alter selbstbestimmt in den eigenen vier Wänden leben – dafür schafft ein barrierefreier Umbau die Voraussetzungen. Die KfW unterstützt solche Sanierungsvorhaben mit einer Förderung von bis zu 50.000 Euro Kredit im Programm 159 Altersgerecht Umbauen und Zuschüssen im Programm 455. Experte Alexander Neumann erläutert, welche Sanierungsmaßnahmen förderfähig sind.
Pläne für barrierefreien Umbau / GrundrissBild größer anzeigen
Pläne für den barrierefreien Umbau eines Hauses: Wer Barrieren reduziert, kann sein Eigenheim lange selbstbestimmt nutzen und Förderung bei der KfW beantragenFoto: KfW-Bildarchiv / Fotoagentur: photothek.net

Wer sein Haus oder die Eigentumswohnung barrierefrei umbaut, kann mit dem KfW-Kredit bis zu 100 Prozent der förderfähigen Investitionskosten finanzieren, dazu gehören auch Nebenkosten wie Planungs- und Beratungsleistungen. Maximal 50.000 Euro Förderkredit pro Wohneinheit gewährt die KfW-Bank im Programm 159. Den Antrag auf Förderung stellen Hausbesitzer über ihre Hausbank vor der Sanierung. 

Wer keinen Kredit benötigt, kann für die Sanierungsmaßnahmen zur Barrierefreiheit bei der KfW-Bank einen Zuschuss beantragen (Programm 455). Finanziert werden zehn Prozent der förderfähigen Investitionskosten (max. 5.000 Euro pro Wohneinheit). Alternativ können für den Förderstandard "Altersgerechtes Haus" Zuschüsse in Höhe von 12,5 Prozent der förderfähigen Investitionskosten bei der KfW-Bank beantragt werden (max. 6.250 Euro pro Wohneinheit).

Diese Sanierungsmaßnahmen in so genannten Förderbereichen werden von der KfW unterstützt

  • Wege und Maßnahmen im Wohnumfeld: dazu gehören Wege zum Haus, aber auch regelmäßig genutzte Stellplätze und Garagen sowie Abstellplätze für Kinderwagen, Rollator oder Rollstuhl
  • Eingangsbereich und Wohnungszugang: Abbau von Barrieren am Eingang, Schaffung von Bewegungsflächen, Wetterschutz
  • Überwindung von Niveauunterschieden: Aufzugsanlagen, Treppenlifte, Rampen, Umgestaltung von Treppen
  • Anpassung der Raumgeometrie: Änderungen am Grundriss von Wohn- und Schlafräumen, Flur und Küche, Verbreiterung der Türen, Schwellenabbau, Erschließung oder Schaffung von Terrasse, Loggia oder Balkon
  • Maßnahmen für barrierfreies Bad: Anpassung des Raumgrundrisses, Einbau einer bodengleichen Dusche, Erneuerung von WC, Waschbecken und Badewanne
  • Bedienelemente und Orientierung: Erneuerung der Bedienelemente, Einbau von Stütz- und Haltesystemen, intelligente Haustechnik
  • Umgestaltung von Gemeinschaftsräumen zum Mehrgenerationenwohnen

Die KfW-Förderung kann mit anderen öffentlichen Fördermitteln kombiniert werden, zum Beispiel mit der Förderung im Programm Energieeffizient Sanieren, und muss vor Beginn der Sanierung beantragt werden.

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Quelle: KfW / Energie-Fachberater.de
 
 
 
 

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