10 Jahre Ratgeber Sanierung
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Wann lohnt sich ein Solarstromspeicher?

Eigenverbrauch von Solarstrom mit Batteriespeicher verdoppeln

Solar
 
Je teurer der Strompreis und je niedriger die Einspeisevergütung, umso mehr lohnt sich der Eigenverbrauch von Solarstrom aus der eigenen Photovoltaik-Anlage. Doch nicht immer wird der Strom genau dann gebraucht, wenn die Sonne die Anlage auf Hochtouren laufen lässt. Mit einem Batteriespeicher lässt sich der Solarstrom "zwischenlagern". Photovoltaik-Experte Matthias Dörr erklärt, wann sich für Hausbesitzer ein Solarstromspeicher lohnt.
Solarspeicher: Lithium-Ionen-Speicher für SolarstromBild größer anzeigen
Solarstromspeicher wie dieser Lithium-Ionen-Speicher lohnen sich für Hausbesitzer, die den Strom aus ihrer Photovoltaik-Anlage selbst nutzen wollenFoto: IBC Solar

Wer einen Solarspeicher an die Photovoltaik-Anlage koppelt, kann den Eigenverbrauch von Solarstrom mehr als verdoppeln. Das heißt auch, dass der Strombezug vom Energieversorger um bis zu 60 Prozent sinkt. Hausbesitzer machen sich damit unabhängiger von steigenden Strompreisen.

Speichertechniken für Solarstromspeicher
Überwiegend werden derzeit Blei-Batterien genutzt. Diese haben zwei Nachteile: Die Lebensdauer ist auf circa 2.000 Ladezyklen begrenzt und die Entladetiefe beträgt 50 Prozent, so dass nur die Hälfte des gespeicherten Solarstroms zum Eigenverbrauch zur Verfügung steht. Effizienter und langlebiger sind Lithium-Ionen-Batterien, die aber noch sehr teuer sind. Dafür können aber 90 Prozent des gespeicherten Solarstroms genutzt werden, die Lebensdauer liegt bei rund 6.000 Ladezyklen. Die Anschaffungskosten für einen Solarspeicher für ein Einfamilienhaus liegen zwischen 6.000 und 15.000 Euro.

Die Anschaffung eines Solarstromspeichers lohnt sich für Hausbesitzer, wenn

  • Hausbesitzer eine Photovoltaik-Anlage neu anschaffen.
  • der Strom aus der Photovoltaik-Anlage überwiegend selbst verbraucht werden soll.
  • Hausbesitzer sich vom Energieversorger und steigenden Strompreisen unabhängig machen wollen.
  • Hausbesitzer sicher gehen wollen, dass der verbrauchte Strom tatsächlich "sauber" erzeugt wurde und aus Erneuerbaren Energien stammt.
  • Hausbesitzer die hohen Anschaffungskosten mit KfW-Förderung drücken (Programm Erneuerbare Energien "Speicher" 275)
  • ein Speicher mit hoher Lebensdauer gewählt wird.

Wenn die Photovoltaik-Anlage schon länger betrieben und der erzeugte Strom nicht selbst verbraucht wird, ist die Nachrüstung eines Solarspeichers erst nach Ablauf der garantierten Einspeisevergütung zu empfehlen. Für diejenigen, die bereits eigenen erzeugten Solarstrom verbrauchen, lohnt die Anschaffung schon heute.

 
 
 
Quelle: www.Energie-Fachberater.de
 
 
 
 

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