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Förderung für die Pelletheizung

Fördermittel von BAFA und KfW kombinieren

Sanierungskosten
 
Bei Pelletheizungen handelt es sich um so genannte Biomasseanlagen, die über das Bundesamt für Wirtschaft- und Ausfuhrkontrolle (BAfA) im Rahmen des Marktanreizprogramms förderfähig sind. Darüber hinaus gibt es auch Fördermittel von der KfW. Experte Thomas Ogsoka mit den Einzelheiten.
Haus aus Euroscheinen auf HolzpelletsBild größer anzeigen
Sowohl BAfA als auch KfW greifen Hausbesitzern bei der Anschaffung einer Pelletheizung mit Förderung unter die ArmeFoto: Deutsches Pelletinstitut

Für Pelletheizungen mit einer Leistung von 5 kW bis 100 kW erhalten Hausbesitzer aus dem BAfA-Marktanreizprogramm eine Basisförderung von mindestens 3.000 Euro: Die Zuschusshöhe beträgt 36 Euro je Kilowatt installierter Nennwärmeleistung, mindestens aber 3.000 Euro für eine Pelletheizung und mindestens 3.500 Euro für eine Pelletheizung mit neu errichtetem Pufferspeicher (Speichervolumen von mindestens 30 l/kW). Für eine kombinierte Solarthermie-Anlage gibt es einen zusätzlichen Bonus in Höhe von 500 Euro.

Höherer Zuschuss für Pelletheizung mit Brennwerttechnik oder Partikelabscheidung
Wer eine Pelletheizung mit moderner Brennwerttechnik oder Partikelabscheidung nutzen möchte, kann sich über besonders attraktive Zuschüsse freuen. Die so genannte Innovationsförderung des BAFA gibt es für besonders emissionsarme oder energieeffiziente Pelletheizungen:

  • Für eine Pelletheizung mit Partikelabscheidung oder Brennwerttechnik beträgt der Zuschuss 80 Euro je kW, mindestens jedoch 4.500 Euro.
  • Für Pelletheizungen mit neu errichtetem Pufferspeicher von mindestens 30 l/kW beträgt der Zuschuss  80 Euro je kW, mindestens jedoch 5.250 Euro
  • Neu ab Januar 2016: Wer zusätzlich das gesamte Heizsystem auf Energieeffizienz optimiert, kann einen Zusatzbonus in Höhe von 20 Prozent sowie einen einmaligen Investitionszuschuss von 600 Euro für die notwendigen Maßnahmen zur Optimierung des Heizungssystems erhalten.

Eine Liste der förderfähigen Pelletheizungen finden Hausbesitzer auf der BAfA-Homepage. Für die BAfA-Förderung reichen Sie innerhalb von neun Monaten nach Inbetriebnahme der Pelletheizung den Förderantrag, die vom Installateur ausgefüllte Fachunternehmererklärung sowie die detaillierte Rechnung in Kopie beim BAfA ein.

Finanzieren lässt sich die Pelletheizung zinsgünstig über die KfW: Im Programm 167 Energieeffizient Sanieren Ergänzungskredit vergibt die KfW zinsgünstige Darlehen bis zu einer Höhe von 50.000 Euro pro Wohneinheit für die Umstellung der Heizungsanlage auf erneuerbare Energien. Das KfW-Programm lässt sich mit der BAfA-Förderung kombinieren. KfW-Förderung richtig beantragen

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Quelle: Sunshine Energieberatung GmbH / Energie-Fachberater.de
 
 
 
 

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