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WDVS

Ein Wärmedämm-Verbundsystem (WDVS) ist die wirtschaftlichste und effizienteste Form der Fassadendämmung.

Besonders für die Dämmung von Putz- oder Ziegelfassaden bietet sich ein Wärmedämm-Verbundsystem an.

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WDVS
 
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Auch ein WDVS aus natürlichen Dämmstoffen - wie hier Holzfaserplatten - sorgt für besten Wärmeschutz
Auch ein WDVS aus natürlichen Dämmstoffen - wie hier Holzfaserplatten - sorgt für besten WärmeschutzFoto: UdiDÄMMSYSTEME GmbH
Alte WDVS müssen nicht abgerissen und entsorgt werden! Eine Aufdoppelung ermöglicht die Verbesserung des Wärmeschutzes
Alte WDVS müssen nicht abgerissen und entsorgt werden! Eine Aufdoppelung ermöglicht die Verbesserung des WärmeschutzesFoto: DEUTSCHE ROCKWOOL GmbH & Co. KG

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Aktuelles

Wirtschaftliche und effiziente Fassadendämmung: Wärmedämm-Verbundsystem (WDVS)
Bei einer Putz- oder Ziegel-Fassade eignet sich zur Fassadendämmung ein Wärmedämm-Verbundsystem (WDVS). Die Fassadendämmung mit einem WDVS ist die wirtschaftlichste und effizienteste Art des Wärmeschutzes für die Fassade. Schon seit 40 Jahren kommt diese Methode der Fassadendämmung zum Einsatz. Das liegt nicht nur am guten Preis-Leistungs-Verhältnis, sondern auch an der Effizienz: Wird das WDVS fachgerecht angebracht, lassen sich Wärmebrücken damit wirksam vermeiden und beste Dämmwerte erreichen. Der oft kritisierte "Schießscharteneffekt" (wenn die Fenster zu tief in der Fassade sitzen und dadurch klein und dunkel wirken) lässt sich übrigens vermeiden, wenn die Fenster im Zuge der Fassadendämmung gleich mit erneuert und in die Dämmebene versetzt werden. Auch das Thema Algen auf WDVS ist viel diskutiert. Verhindern lässt sich Algenbewuchs, wenn ein Putz zum Einsatz kommt, der Feuchtigkeit auf natürliche Weise regulieren kann. Die Fassadendämmung mit Wärmedämm-Verbundsystem braucht viel Erfahrung und erfordert eine fachgerechte Umsetzung, die nur ein Fachbetrieb leisten kann. Das WDVS sollte daher nicht in Eigenregie angebracht werden.

WDVS: Fassadendämmung mit System
Ein Wärmedämm-Verbundsystem ist kurz gesagt eine verputzte Dämmung der Außenwand. Sie wird von verschiedenen Herstellern als komplettes System angeboten, bei denen alle Komponenten (Dämmung, Unterputz mit Armierungsgewebe, Oberputz, Kleber und Dübel) aufeinander abgestimmt sind. Deshalb sollten bei der Fassadendämmung auch genau diese Komponenten verwendet werden, um Schäden zu vermeiden. Die Systeme unterscheiden sich durch das Material der Dämmung, die Art der Befestigung und den Putz. Es dürfen nur bauaufsichtlich zugelassene Systeme an der Fassade angebracht werden. Um das WDVS richtig zu befestigen, müssen im Vorfeld einige Faktoren geklärt werden: Wie ist der Untergrund der Fassade beschaffen? Welcher Dämmstoff wird verwendet und wie sieht die Beschichtung aus? Daraus ergibt sich dann die Anbringung des WDVS: Möglich ist die Verklebung des Wärmedämm-Verbundsystems auf ebenem Untergrund, eine Verdübelung, wenn das Haus häufig Wetterextremen ausgesetzt ist, oder eine Verklebung plus Verdübelung bei hohem WDVS-Gewicht und Altbauten sowie die mechanische Befestigung mit Schienen bei starken Unregelmäßigkeiten.

Der richtige Dämmstoff für das Wärmedämm-Verbundsystem
Für die meisten eigentümer:innen ist WDVS gleichbedeutend mit Styropor als Dämmstoff. Dabei ist das nur eine von vielen Möglichkeiten. Wärmedämm-Verbundsysteme mit mineralischen Dämmstoffen (wie Glaswolle oder Steinwolle) sind genauso erhältlich wie WDVS, die komplett aus nachwachsenden Rohstoffen bestehen (zum Beispiel Holzfaserplatten). Wie dick die Dämmung sein muss, ergibt sich aus den Anforderungen des Gebäudeenergiegesetzes (GEG 2020) an die Fassadendämmung.

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Kosten für ein WDVS
Für ein gängiges Wärmedämm-Verbundsystem müssen Eigentümer:innen ab circa 80 Euro pro Quadratmeter inklusive Montage kalkulieren. Wie hoch die Kosten ausfallen ist abhängig von der baulichen Situation, dem gewählten Dämmstoff und der gewünschten Beschichtung. Senken lassen sich die Kosten mit einer Förderung für die Fassadendämmung.

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Sanierung von WDVS
Die ersten Wärmedämm-Verbundsysteme sparen schon viele Jahre Energie und sind in die Jahre gekommen. Diese müssen aber nicht teuer entfernt und entsorgt werden! Spezielle Systeme zur Sanierung stellen die Leistungsfähigkeit des alten WDVS wieder her und sorgen per Aufdoppelung sogar noch dafür, dass sich der Wärmschutz des alten Wärmedämmverbundsystems verbessert.


Quelle: energie-fachberater.de
Anleitung zur Beantragung von Fördermitteln für die Fassadendämmung
 
 

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    WDVS
     

    FAQ Brandschutz und Fassadendämmung

    Wärmedämm-Verbundsystem (WDVS) mit vielen Dämmstoffen sicher

    Ist meine Fassadendämmung im Brandfall sicher? Facts rund um den Brandschutz bei Wärmedämm-Verbundsystemen (WDVS) mit Polystyrol.   

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    Neue Regeln für Brandschutz bei Fassadendämmung aus Styropor

    Diese Brandriegel sind jetzt in WDVS Pflicht

    Damit Wärmedämm-Verbundsysteme (WDVS) sicherer werden, gelten seit Anfang 2016 neue Regeln zum Brandschutz. Der Einbau bestimmter Brandriegel ist jetzt vorgeschrieben.   

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  • Rechts-Tipp
    Grundstücksgrenze
     

    Fassadendämmung auf der Grenze nur ausnahmsweise möglich

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    Viele Hausbesitzer möchten ihr Haus mit einer fachgerechten Fassadendämmung vor Wärmeverlusten schützen. Bei einem freistehenden Haus ist das kein Problem. Es lässt sich ringsum mit einer Dämmung einpacken. Was aber, wenn das Haus auf der Grenze steht? Darf die gedämmte Fassade nach der Sanierung ...   

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  • Praxis-Tipp
    Wärmebrücke
     

    Wärmebrücken an der Außenwand beseitigen

    Lückenlose Fassadendämmung vermeidet Wärmeverluste

    Zugluft, kalte Oberflächen, feuchte Stellen, Schimmel - diese Probleme kennen Altbau-Bewohner zu Genüge. Die Ursache sind oft so genannte Wärmebrücken an der Außenwand. Als Wärmebrücke bezeichnet man den Bereich an Bauteilen eines Hauses, durch den die Wärme schneller nach außen transportiert wird ...   

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