10 Jahre Ratgeber Sanierung
10.03.2015
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KfW-Förderung für mehr Einbruchschutz

Zuschuss oder Kredit für sicheres Eigenheim

Mit einer KfW-Förderung zeigen Hausbesitzer nicht nur hohen Heizkosten die rote Karte, sondern auch Einbrechern. Denn mit ihren Zuschüssen und zinsgünstigen Krediten fördert die KfW auch mehr Einbruchschutz für das Eigenheim. Mit einer Förderung als Finanzspritze können die typischen Schwachstellen am Haus beseitigt werden.

KfW-Infografik Altersgerechtes HausBild größer anzeigen
Vieles, was das Eigenheim barrierefrei macht, kommt auch der Sicherheit zu Gute. Mit der KfW-Förderung für den altersgerechten Umbau lässt sich auch der Einbruchschutz verbessernFoto: KfW Bankengruppe

Achtung: Die Mittel für Einbruchschutz aus dem Bundeshaushalt sind für 2016 aufgebraucht. Seit Mitte September 2016 gibt es deshalb Zusagen für die Förderung in Form von Zuschüssen nur noch unter Vorbehalt! Anträge können gestellt werden, die Zuschüsse werden dann erst 2017 ausgezahlt. Die Kredite sind davon aber nicht betroffen.


Schwachstelle 1: Haustür
Einbruchhemmenden Haustüren halten einer Gewalteinwirkung deutlich länger Stand. Wer seine Haustür erneuert, sollte deshalb nicht nur auf Energieeffizienz, sondern auch auf die Widerstandsklasse achten. Die Polizei empfiehlt Haustüren an einer Widerstandsklasse RC2. KfW-Förderung für den Einbau neuer Haus- und Wohnungstüren gibt es im Rahmen der Programme Energieeffizient Sanieren und Altersgerecht Umbauen. Wer nur den Einbruchschutz seiner Haustür verbessern möchte (neue Haustür oder Nachrüstung der alten Haustür), kann im Programm Altersgerecht Umbauen dafür vor der Sanierung einen Zuschuss in Höhe von 10 Prozent beantragen. Alle wichtigen Fragen & Antworten zur Förderung für die Haustür haben wir in FAQ zusammengestellt.

Schwachstelle 2: Fenster im Erdgeschoss und Terrassentür
Nicht umsonst werden für das Erdgeschoss und Zimmer im Souterrain einbruchhemmende Fenster und Fenstertüren empfohlen. Die extra stabile Rahmenkonstruktion, mehrere Maueranker, Scheiben aus Sicherheitsglas und abschließbare Griffe leisten gute Dienste bei einem Einbruchversuch. Zusätzliche Sicherheit bringen außen liegende Rollläden. Die Polizei empfiehlt Fenster ab Widerstandsklasse RC2. Die KfW vergibt ihre Förderung im Programm Energieeffizient Sanieren für den Einbau oder die Aufarbeitung von Fenstern sowie den nachträglichen Einbau von Rollläden und Fenstergittern. Wer ein elektrisches Antriebssystem bei Rollläden nachrüstet, erhält im Rahmen eines barrierefreien Umbaus die KfW-Förderung. Wer nur den Einbruchschutz seiner Fenster verbessern möchte (neue Fenster oder Nachrüstung der alten Fenster), kann im Programm Altersgerecht Umbauen dafür vor der Sanierung einen Zuschuss in Höhe von 10 Prozent beantragen.

Schwachstelle 3: Beleuchtung
Ein dunkles Grundstück ist einladend für Einbrecher. Leicht zugängliche Fenster und Türen sollten deshalb beleuchtet werden. Wer zusätzlich Bewegungsmelder verwendet, erhöht die Chance, dass Nachbarn oder Passanten auf Einbrecher aufmerksam werden. Deshalb gibt es die KfW-Förderung im Programm Altersgerecht Umbauen auch für Bewegungsmelder, Systeme zur Einbruchs- und Überfallmeldung und die Beleuchtung des Eingangsbereichs. Der Zuschuss in Höhe von 10 Prozent muss vor Beginn der Arbeiten beantragt werden!

Schwachstelle 4: Bewohner öffnen den Einbrechern selbst die Tür
Der beste Einbruchschutz ist unwirksam, wenn die Bewohner den Einbrechern unwissentlich selbst die Haustür öffnen. Für mehr Sicherheit sorgen da Weitwinkelspione, Gegensprechanlagen oder Videokameras im Eingangsbereich. Wer die Sicherheit so verbessert, kann im Programm Altersgerecht Umbauen dafür vor der Sanierung einen Zuschuss in Höhe von 10 Prozent beantragen.

Diese Einzelmaßnahmen für mehr Einbruchschutz werden von der KfW gefördert

  • Einbau einbruchhemmender Haus- und Wohnungseingangstüren nach DIN EN 1627 oder besser
  • Einbau von Nachrüstsystemen für Haus- und Wohnungseingangstüren (z. B. Türzusatzschlösser, Querriegelschlösser mit/ohne Sperrbügel)
  • Einbau von Nachrüstsystemen für Fenster (z. B. aufschraubbare Fensterstangenschlösser, drehgehemmte Fenstergriffe, Bandseitensicherungen, Pilzkopfverriegelungen)
  • Einbau einbruchhemmender Gitter und Rollläden
  • Einbau von Einbruchs- und Überfallmeldeanlagen (z. B. Kamerasysteme, Panikschalter, Personenerkennung an Haus- und Wohnungstüren, intelligente Türschlösser)
  • Einbau von Türspionen
  • Baugebundene Assistenzsysteme (z. B. (Bild-)Gegensprechanlagen, Bewegungsmelder, Beleuchtung, baugebundene Not- und Rufsysteme)

Für alle Maßnahmen für mehr Einbruchschutz gilt: Die Arbeiten müssen von einem Handwerksunternehmen ausgeführt werden und der Zuschuss vor Beginn der Arbeiten beantragt werden. Maximal sind 1.500 Euro Zuschuss möglich.

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Quelle: KfW / Energie-Fachberater.de
 
 
 
 

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