10 Jahre Ratgeber Sanierung
27.06.2014
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Richtig Lüften im Sommer

Schimmelgefahr: Nie bei großer Hitze lüften!

Was im Winter zu wenig vorhanden ist, gibt es im Sommer im Übermaß: Hohe Luftfeuchtigkeit macht die Hitze um so unerträglicher. Richtiges Lüften kann da helfen - gewusst wie! Unsere Tipps für die optimale Sommer-Lüftung sorgen für ein Maximum frische Luft im Haus und lassen Sie auch in der größten Hitze noch durchatmen.

Mann lesend vor FensterBild größer anzeigen
Im Sommer gilt: Tagsüber bleiben die Fenster geschlossen. Lüften sollte man besser am späten Abend oder am frühen MorgenFoto: KfW-Bildarchiv/ Fotoagentur: photothek.net

Im Sommer gelten andere Regeln beim Lüften als im Winter. Denn wenn die starke Sonne den ganzen Tag auf das Haus scheint, erwärmen sich Innenräume viel stärker als in der schwachen Wintersonne. Auch draußen ist es heiß. Es reicht also nicht einfach, die Fenster nach Belieben aufzureißen . oft strömt dann noch schwülere, stickigere Luft herein.

Im Sommer nur morgens und abends lüften
Damit das Haus möglichst kühl bleibt und beim Lüften auch wirklich frische, kühle Luft hereinströmt, sollten Hausbesitzer nur am späten Abend oder in den frühen Morgenstunden die Fenster öffnen – eben dann, wenn die Außentemperaturen deutlich abgesunken sind. Lüften heißt in diesem Fall am besten Querlüften. Das ist die effektivste Maßnahme, um auch im Hochsommer noch frische, kühle Luft in die Wohnräume zu bekommen. Tagsüber, wenn es draußen richtig heiß ist, sollten die Fenster und Türen weitestgehend geschlossen bleiben. So kann keine warme Luft ins Haus strömen das Haus übermäßig aufheizen.

Richtig lüften: Im Keller besonders wichtig
Falsches Lüften kann gerade im Keller zu echten Problemen führen, den dort steigert es das Schimmel-Risiko. Wer an warmen Tagen den Keller lüftet, lässt oft ein Übermaß an Feuchtigkeit ins Haus, die an den kühlen Kellerwänden kondensiert und dann im Keller steckt. Hausbesitzer sollten sich deshalb vom besonders muffigen Geruch im Sommer nicht zum spontanen Lüften “verführen” lassen. Besser ist es, Temperatur und Luftfeuchtigkeit genau zu checken und erst bei idealen Voraussetzungen zu lüften: Die Luft draußen sollte deutlich trockener sein als im Keller und zudem merklich kühler. Mindestens fünf Grad Celsius weniger sind notwendig. Ist das der Fall, darf kräftig stoßgelüftet werden.

Außerdem hilft das gegen stickige Räume im Sommer:

  • Je mehr Sonnenlicht in die Räume gelangt, desto starker heizen sie sich auf. Tagsüber gilt deshalb nicht nur Fenster zu, sondern auch Rollläden runter.
  • Feuchte Tücher oder Bettlaken vor Fenstern und Türen helfen die Temperatur zu senken: Beim Trocknen wird der Luft Wärme entzogen und die Räume kühlen ab. Ein Ventilator verstärkt den Effekt.
  • Schwere Teppichböden wirken wärmedämrund und sollten im Sommer verschwinden.
  • Unnötige Elektrogeräte sollten während der heißen Jahreszeit ausgeschaltet bleiben.

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Quelle: Energie-Fachberater.de
 
 
 
 

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