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Expertenwissen

Dachbodendämmung mit Einblasdämmung

Möglichkeiten, Vorteile, Nachteile und Kosten

Dämmung
 
Ob verfüllte Hohlräume in der Holzbalkendecke oder Dämmschicht auf der obersten Geschossdecke: Die Dachbodendämmung kann einfach und schnell mit einer Einblasdämmung realisiert werden. Dabei wird die Decke meistens von oben (Spitzboden) oder von außen (über eine Dachöffnung) verfüllt. Als Dämmstoffe kommen zum Beispiel Zellulose oder feine Glasfasern zum Einsatz. Ein Überblick zu den Vorteilen, Nachteilen und Kosten.
Dachbodendämmung: offen aufgeblasene EinblasdämmungBild größer anzeigen
Eine Möglichkeit der Einblasdämmung: Der Dämmstoff wird offen in der nötigen Schichtdicke auf die oberste Geschossdecke aufgeblasenFoto: einblasdaemmung.de
Holzbalkendecke: Hohlräume werden mit Einblasdämmung verfülltBild größer anzeigen
Am unkompliziertesten funktioniert die Einblasdämmung, wenn der Dachboden als Holzbalkendecke ausgebildet ist. Dann gibt es fast immer einen verfüllbaren HohlraumFoto: einblasdaemmung.de

Vorteil der Einblasdämmung: Die Dachbodendämmung ist relativ schnell und kostengünstig erledigt. Die Kosten liegen im Durchschnitt zwischen 15 und 25 Euro je Quadratmeter – abhängig sind die Kosten von der Schichtdicke, der Deckengröße und dem gewählten Dämmstoff für die Einblasdämmung.

Möglichkeiten der Dachbodendämmung mit Einblasdämmung
Eine typische Holzbalkendecke im Altbau hat zwischen den Balken meistens einen so genannten Einschub oder Blindboden - das sind Bretter zwischen den Balken, auf denen eine Schüttung aus Bauschutt, Lehm oder Schlacke liegt. Unter diesem Einschub befindet sich eine vier bis zwölf Zentimeter dicke Hohlschicht, die nach unten durch die Zimmerdecke abgeschlossen ist. Diese Luftschichten in der Holzbalkendecke können mit wenig Aufwand mit einer Einblasdämmung vollständig gedämmt werden. Die komplette Verfüllung aller Hohlräume verbessert nicht nur günstig den Wärmeschutz (einschließlich des sommerlichen Wärmeschutzes), sondern auch den Schallschutz deutlich und ist ausreichend, um die Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) an die Dachbodendämmung zu erfüllen. Diese Dämmung aller Hohlräume ist übrigens auch dann sinnvoll, wenn oben auf dem Boden Dämmplatten verlegt werden sollen. Denn wenn die Luft in den Hohlräumen unter der Dämmung zirkulieren kann, bleibt die Dämmung darüber oft wirkungslos.

Alternativ zu dieser Zwischendeckendämmung ist bei massiven Decken auch eine Aufdeckendämmung mittels Einblasdämmung möglich. Dazu wird der Dämmstoff offen in der nötigen Schichtdicke auf die oberste Geschossdecke aufgeblasen und eventuell noch gegen Verwehungen mit einem Klebstoff oder (bei Zellulose) mit Wasser abgesprüht.

Einblasdämmung ist nichts für Heimwerker
Der Nachteil: Wer bei der Dachbodendämmung selbst Hand anlegen möchte, hat mit einer Einblasdämmung schlechte Karten. Die Maschinentechnik anzuschaffen lohnt sich nur für den Fachbetrieb. Dieser kennt auch die vielen scheinbar unbedeutenden Details, die den nachhaltigem Erfolg der Dämmung ausmachen.

Am unkompliziertesten funktioniert die Einblasdämmung, wenn der Dachboden als Holzbalkendecke ausgebildet ist (dann gibt es fast immer einen verfüllbaren Hohlraum) oder im Falle einer Massivdecke, wenn der Dachboden nicht genutzt und betreten werden soll. Wer den Massivdecken-Dachboden nach der Dämmung noch betreten will und auf die Einblasdämmung nicht verzichten möchte, der sollte Laufstege um Beispiel aus Stützen und OSB-Platten montieren oder vom Einblasbetrieb montieren lassen.

 
 
 
Quelle: Energie-Fachberater.de / Einblasdaemmung.de
 

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