10 Jahre Ratgeber Sanierung
01.10.2015

Feuchtigkeit ist Ursache Nummer eins für Schimmel-Befall

An diesen Stellen wird Feuchtigkeit im Haus gerne zum Problem

Schimmel im Haus und Feuchtigkeit gehen Hand in Hand. An feuchten, kühlen Stellen kann sich Schimmel besonders gut entfalten. Er befällt Silikonfugen im Bad genauso gerne wie Fensterlaibungen oder Kellerräume. Wer dem Schimmel einen Riegel vorschieben will, sollte die Spur der Feuchtigkeit verfolgen. Schwachstellen, an denen Feuchtigkeit typischerweise ins Haus eindringt, gibt es genug.

Schimmel an Wand hinter SchrankBild größer anzeigen
Vor allem in der kalten Jahreszeit ist Feuchtigkeit ein Problem in vielen Häusern. Oft ist Schimmel die FolgeFoto: Torsten Dzeik

Feuchtigkeit kann von allen Seiten ins Haus dringen und damit die Basis für Schimmel-Wachstum schaffen. Kritische Stellen, an denen Feuchtigkeit besonders oft zum Problem wird, sollten die Bewohner deshalb stets im Auge haben. Hier die wichtigsten Schwachstellen im Überblick:

Das Fundament & der Keller
Im Erdreich ist jede Menge Feuchtigkeit gespeichert. Deshalb ist das Fundament besonders gefährdet, weil es ständig Feuchtigkeit ausgesetzt ist. Gerade Altbauten sind zudem oft schlecht oder gar nicht zum Erdreich hin abgedichtet. Der Feuchtigkeit ist so Tür und Tor geöffnet. Die Folge: Feuchte Wände im Keller, an denen sich Schimmel besonders wohl fühlt.

Das Dach & der Dachboden

Nicht nur von unten, auch von oben findet die Feuchtigkeit ihren Weg ins Haus. Das Dach kann, weil es Wetterkapriolen direkt ausgesetzt ist, zur Schwachstelle werden. Ein fehlender, defekter oder verrutschter Ziegel reicht aus und schon dringt Feuchtigkeit in die Konstruktion ein. Wichtig sind deshalb eine intakte Dacheindeckung, eine gute Abdichtung und eine fachgerechte Dämmung. Denn auch Fehler bei der Ausführung der Dachdämmung können Feuchtigkeitsschäden und Schimmel zur Folge haben.

Das Badezimmer
Im Badezimmer werden die Bewohner selbst oder aber schadhafte oder falsch installierte Wasserleitungen zum Problem. Wird ein Rohrbruch oder ein Leck in der Leitung nicht schnell genug bemerkt, kann Schimmel der direkte Begleiter der austretenden Feuchtigkeit sein. Auch mangelndes Lüften zeigt im Bad schnell seine unangenehme Wirkung und begünstigt das Schimmel-Wachstum in Fliesenfugen oder an der Tapete. Und für Heimwerker nicht zu vergessen: Bohrlöcher müssen gerade im Bad immer sorgfältig abgedichtet werden, damit kein Wasser in die Wände eindringen kann.

Die Fenster
Auch um alte, undichte Fenster bildet sich gern Schimmel. Der Grund: Die Fenster und Fensterlaibungen sind ständig kühl, so dass sich die in der Luft enthaltene Feuchtigkeit an ihnen niederschlägt. Wichtig ist deshalb auch bei neuen Fenstern, dass sie nicht ständig auf Kipp stehen, weil auch dann die Wände rund ums Fenster zu stark auskühlen.

 
 
 
Quelle: Energie-Facheberater.de
 
 
 
 

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