18.01.2017
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Sanierung im Winter? Herausforderung angenommen!

Wer eiskalt plant, kann auch im Winter erfolgreich sanieren

Im Winter sehnen wir uns besonders nach Gemütlichkeit. Da klingt die Idee, sich ausgerechnet in dieser Jahreszeit an die Sanierung des Hauses zu machen, erst mal ungewöhnlich. Doch ungewöhnlich heißt nicht immer schlecht: Der Winter hat mit seinen Wetterbedingungen auch echte Vorteile für die Sanierung des Hauses. Eins brauchen Hausbesitzer für das Projekt Wintersanierung aber auf jeden Fall: Geduld.

Mildes Winter-Wetter ist perfekt für die SanierungBild größer anzeigen
Das trockene Winter-Wetter ist vorteilhaft für die SanierungFoto: mtc
Winter-Sanierung: Estrich beim TrocknenBild größer anzeigen
Es gibt gute Gründe für eine Sanierung im Winter. Der Estrich freut sich über die kalte Winterluft, die weniger Feuchtigkeit enthält, und trocknet schneller durchFoto: Deutsche Bundesstiftung Umwelt

Winterbaustellen haben einen schlechten Ruf. Denn die große Gefahr beim Bauen im Winter ist die Schimmelbildung. Das heißt aber nicht automatisch, dass modernisierungswillige Hausbesitzer im Winter nichts an ihrem Haus tun können. Mit der richtigen Vorbereitung und etwas mehr Geduld ist eine energetische Sanierung auch im Winter möglich - sofern das Wetter einigermaßen mitspielt.

Mildes Winter-Wetter ist perfekt für die Sanierung
Im Winter ist die Luft besonders trocken - das ist der große Vorteil. Da sie den Bauteilen in Windeseile die Feuchtigkeit entzieht, hilft die Winterluft den Bauteilen beim Trocknen. Das heißt also: Fenster auf bei der Winter-Sanierung und schon trocknen Estrich oder feuchtes Mauerwerk schneller und besser. Gelegentliches Heizen hilft zusätzlich. Um herauszufinden, wann der Trocknungsprozess abgeschlossen ist, hilft ein Blick auf das Hygrometer, das den Feuchtigkeitsgehalt in der Luft anzeigt. Als Richtwert gilt: Die Luftfeuchte solle nicht mehr als 80 Prozent betragen.

Frost ist absolutes K.O.-Kriterium
So lange kein Frost eintritt, steht einer Sanierung also nichts im Wege. Ein Temperatursturz bedeutet für die Sanierung im Winter allerdings das Aus. Baumaterialien wie Putze und Mörtel oder manche Kunst- und Klebstoffe reagieren empfindlich auf zu niedrige Temperaturen und verzeihen schon gar keinen Frost: Die Verarbeitung wird entweder fehlerhaft oder gar gänzlich unmöglich.

Ungeduldige haben bei der Winter-Sanierung das Nachsehen
Bei umfangreichen Sanierungsarbeiten ist im Winter unter Umständen Geduld gefragt. Väterchen Frost sollten Hausbesitzer bei der Sanierung auf keinen Fall herausfordern, denn hier drohen gewaltige Frostschäden. Im schlimmsten Fall können untemperierte Wasser- und Heizungsleitungen platzen. Die ungewollte Portion Extra-Feuchtigkeit kann weitere Materialschäden im Gemäuer oder im Estrich nach sich ziehen.

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Quelle: Deutsche Bundesstiftung Umwelt
 

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