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Förderung für die Wärmepumpe

Fördermittel von KfW und BAfA kombinieren

Sanierungskosten
 
Der Bund fördert Wärmepumpen zum Beispiel über das Marktanreizprogramm (MAP) des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAfA). Hierbei müssen jedoch verschiedene technische Bedingungen eingehalten werden. Zusätzlich gibt es Fördermittel von der KfW. Experte Thomas Ogsoka erklärt die Details.
Spielzeughaus auf 100-Euro-ScheinenBild größer anzeigen
Wenn Hausbesitzer eine Wärmepumpe installieren wollen, sollten sie sich vorher über die vielfältigen Möglichkeiten der Förderung schlau machenFoto: KfW-Bildarchiv / Fotoagentur: photothek.net

Eines der Kriterien für die BAfA-Förderung von Wärmepumpen ist die Jahresarbeitszahl (JAZ). Dieser Wert spiegelt das Verhältnis zwischen aufgenommener elektrischer Energie und abgegebener Wärmeenergie. Je höher also die Jahresarbeitszahl ist, desto effizienter läuft die Anlage. Eine Förderung über das Marktanreizprogramm ist ab einer Jahresarbeitszahl von 3,5 (Luft-Wasser-Wärmepumpe) bzw. 3,8 (Wasser-Wasser- und Sole-Wasser- Wärmepumpe) möglich. Auch im Bereich der Wärmepumpe sind über das Marktanreizprogramm verschiedene Boni vorgesehen, so zum Beispiel wenn zusätzlich zur Wärmepumpe ein neuer Pufferspeicher mit einem Mindestvolumen vom 30l/kW installiert wird. Dann gibt es einen Speicherbonus von 500 Euro. Ebenso 500 Euro Bonusförderung kommt dazu, wenn die Wärmepumpe mit einer Solarthermie-Anlage kombiniert wird. Voraussetzung für die BAFA-Förderung ist, dass die alte Heizung eine Gasheizung oder Ölheizung war.

BAfA-Basisförderung für die Wärmepumpe

  • Elektrisch betriebene Luft/Wasser-Wärmepumpe bis 20 kW --> 1.300 Euro Basisförderung
  • Wasser/Wasser- oder Sole/Wasser-Wärmepumpe bis 10 kW --> 4.000 Euro Basisförderung, für jedes weitere kW kommen noch 120 Euro hinzu
  • 4.500 gibt es vom BAFA sogar, wenn gleichzeitig die dazugehörigen Erdsondenbohrungen ausgeführt werden, sowie für Sorptionswärmepumpen und gasmotorische Wärmepumpen.
  • Neu ab Januar 2016: Wer zusätzlich das gesamte Heizsystem auf Energieeffizienz optimiert, kann einen Zusatzbonus in Höhe von 20 Prozent sowie einen einmaligen Investitionszuschuss von 600 Euro für die notwendigen Maßnahmen zur Optimierung des Heizungssystems erhalten.

Eine Liste der förderfähigen Wärmepumpen finden Sie auf der BAfA-Homepage. Für die BAfA-Förderung reichen Sie innerhalb von neun Monaten nach Inbetriebnahme der Wärmepumpe den Förderantrag, die vom Installateur ausgefüllte Fachunternehmererklärung sowie die detaillierte Rechnung in Kopie beim BAfA ein.

KfW-Förderung zur Finanzierung der Wärmepumpe
Finanzieren lässt sich die Wärmepumpe mit einem zinsgünstigen Darlehen der KfW: im Programm 167 Energieeffizient Sanieren Ergänzungskredit. Bis zu 50.000 Euro pro Wohneinheit gibt es hier für die Umstellung der Heizungsanlage auf erneuerbare Energien. Das Programm lässt sich mit der BAfA-Förderung kombinieren.

Auf regionaler Ebene wird die Wärmepumpentechnologie vor allem durch Energieversorgungsunternehmen gefördert.

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Quelle: Sunshine Energieberatung GmbH / www.Energie-Fachberater.de
 
 
 
 

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