10 Jahre Ratgeber Sanierung
24.05.2014
 

Dacheindeckung: Darauf sollten Hausbesitzer achten

So ist das Dach fit für die Zukunft und bleibt lange schön

Woran erkenne ich, ob mein Dach dicht ist? Wann ist es an der Zeit eine Dacheindeckung zu erneuern? Und sind Dachziegel oder Dachsteine die bessere Wahl? Wer sich diese Fragen auch schon einmal gestellt hat, findet hier die Antworten und Tipps, wie Hausbesitzer ihr Dach fit für die nächsten Jahrzehnte machen.

Sanierung der DacheindeckungBild größer anzeigen
Bei regelmäßiger Wartung haben Hausbesitzer lange Freude an ihrem Dach, Doch irgendwann wird die Sanierung der Dacheindeckung fälligFoto: KfW-Bildarchiv / Fotograf: Thomas Klewar

Eine hochwertige und unbeschädigte Dacheindeckung ist wichtig, damit das Dach Wind und Wetter trotzen kann. Doch jedes Dach hat nur eine begrenzte Lebensdauer. Ein Ziegeldach bleibt bis zu 50 Jahre lang funktionsfähig. Dachsteine halten im Schnitt ebenso lange durch. Etwas weniger, zwischen 30 und 40 Jahre, ist bei Faserzementplatten drin. Dachpappe hält am kürzesten mit 20 bis 35 Jahren. Ein Zinkdach hingegen kann gut und gerne hundert Jahre überdauern. Übrigens: Ein gut gewartetes Dach hält länger - wer den Herbst- und Frühjahrscheck ernst nimmt, hat also mehr von seiner Dacheindeckung.

Ein Dach muss dicht sein
Früher oder später wird jedoch eine Sanierung der Dacheindeckung fällig. Das ist spätestens dann der Fall, wenn das Dach nicht mehr dicht hält. Gibt es Lücken in der Dacheindeckung oder sind Dachziegel gebrochen, besteht Handlungsbedarf. Dann dringt Feuchtigkeit ins Innere vor, gut zu erkennen an dunklen Stellen oder sogar morschem Gebälk im Dachgeschoss. Wer sich nicht sicher ist, ob es Undichtigkeiten im Dach gibt, sollte den Dachboden bei starkem Regen inspizieren - besonders die gefährdeten Stellen rund um den Schornstein und die Dachfenster.

Die Qual der Wahl: Dachziegel, Dachstein, Dachbegrünung?
Dachziegel sind die am häufigsten anzutreffende Dacheindeckung. Sie müssen bei der Sanierung auch nicht unbedingt ausgetauscht werden. Sind sie noch gut in Schuss, reicht es, fehlende und defekte Dachziegel zu ersetzen und die Unterkonstruktion bzw. die Abdichtung zu erneuern. Wer eine neue Dacheindeckung will, steht vor der Wahl: Was soll es sein? Dachziegel, Dachsteine, Faserzement, Zink oder Schiefer - was passt, hängt vom Haus (Typ, Dachform, Statik etc) und von der Lage ab (Wetterzone, Bebauungsvorgaben) und natürlich auch vom Budget. Dachsteine sind beispielsweise preiswerter als Dachziegel, doch nur letztere bilden wie Zink die einzigartige Patina. Auch eine Dachbegrünung ist eine schöne Alternative zum traditionellen Dach. Wer wechseln will, sollte sich unbedingt von einem Dachdecker beraten lassen.
 
Bei Dachsanierung Dämmung nicht vergessen

Unabhängig von der Dacheindeckung gilt bei der Sanierung: Die Energieeinsparverordnung (EnEV 2014) muss berücksichtigt werden. Das heißt, wenn eine Dämmung noch gar nicht oder in keiner ausreichenden Form vorhanden, muss eine neue Dachdämmung her. Das Gute: Da das Dach ohnehin abgedeckt wird, können Hausbesitzer aus den Vollen schöpfen und ihr Dach mit einer Aufsparrendämmung - eventuell mit zusätzlicher Zwischensparrendämmung - ausstatten. So sind Undichtigkeiten auch in puncto Wärmeverlust kein Thema mehr, denn die vollflächige Dachdämmung hält die Heizwärme drinnen.

 
 
 
 
Quelle: Energie-Fachberater.de
 
 
 
 

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