18.03.2019
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Die Trends für die Heizung 2019/2020

Digitale Heizung, Hybridheizung und Wärmepumpen für den Altbau

Vernetzte Heiztechnik im Smart Home steht derzeit im Mittelpunkt aller Heizungstrends. Sie soll es möglich machen, Wärme, Strom und Mobilität zu koppeln. Auf der Messe ISH in Frankfurt haben die Heizungshersteller darüber hinaus jede Menge Lösungen gezeigt, die Altbauten energieeffizienter und emissionsärmer machen. Unter anderem spezielle Wärmepumpen für den Altbau mit hohen Vorlauftemperaturen. Die wichtigsten Heizungstrends.

Digitale Heizung im Smart Home auf der ISH 2019Bild größer anzeigen
Die digitale Heizung im Smart Home steht derzeit im Mittelpunkt aller Heizungstrends. Sie ermöglicht die Koppelung von Wärme, Strom und MobilitätFoto: Energie-Fachberater.de
Wärmepumpe für den Altbau ISH 2019Bild größer anzeigen
Wärmepumpen mit hohen Vorlauftemperaturen eignen sich auch für den Altbau und können nicht nur mit Flächenheizung, sondern auch mit Heizkörpern wirtschaftlich betrieben werdenFoto: Energie-Fachberater.de
Kaminöfen am Buderus messestand ISH 2019Bild größer anzeigen
Einzelfeuerstätten wie Kaminöfen, Pelletöfen und Kachelöfen können heute in die intelligente Infrastruktur bestehender oder neuer Heizsysteme integriert werdenFoto: Energie-Fachberater.de

Digitale Heizung und Vernetzung im Smart Home
Schwerpunktthema ist die vernetzte Heiztechnik im Smart Home. Sie ist wichtig für die Kopplung von Wärme, Strom und Mobilität und bietet den Bewohnern deutlich mehr Komfort. Gesteuert wird das Zusammenspiel von moderner Heiztechnik mit Erzeugern und weiteren Verbrauchern über ein sogenanntes Home Energy Management System (HEMS). Dieser Energiemanager koordiniert das Zusammenspiel zum Beispiel von Photovoltaik-Anlage, Wärmepumpe und Solarstromspeicher. Das erhöht die Wirtschaftlichkeit des Gesamtsystems.

Hybridheizung in allen Variationen
Eine Hybridheizung ermöglicht hohe Effizienzgrade und die Einbindung erneuerbarer Energien. Viele Hybridheizungen basieren inzwischen auf einer Wärmepumpe. Sie übernimmt die Wärmeversorgung in Zeiten mit geringem Wärmebedarf. Einen hohen Wärmebedarf wie etwa im Winter federn dann wahlweise Gasheizung, Holzheizung oder Ölheizung ab. Wer sich ein hohes Maß an Unabhängigkeit wünscht, kombiniert die Wärmepumpe mit einer Photovoltaik-Anlage.

Wärmepumpen für den Altbau
Während sich die Wärmepumpe im Neubau längst als Heizung durchgesetzt hat, gibt es im Altbau Nachholbedarf. Neu entwickelte Wärmepumpen können das jetzt ändern, denn mehrere Hersteller haben Geräte speziell für die Sanierung gezeigt. Durch hohe Vorlauftemperaturen ist bei diesen Wärmepumpen nicht unbedingt eine Flächenheizung für den wirtschaftlichen Betrieb erforderlich, sondern auch der Einsatz in Häusern mit Heizkörpern möglich. Diese Wärmepumpen meistern auch winterliche Temperaturen. Erweitert werden können kann das Heizsystem mit Solarthermie, einem Kaminofen oder auch einem anderen Wärmeerzeuger.

Heizen mit Holz
Aktuelle Untersuchungen zeigen, dass mit einem zusätzlichen Kaminofen oft der Energieverbrauch im Haushalt steigt. Doch das muss nicht sein, wenn der Ofeneinsatz gut geplant wird! Einzelfeuerstätten können heute in die intelligente Infrastruktur bestehender oder neuer Heizsysteme integriert werden. Daneben sind Regionalität, Versorgungssicherheit und wohliges Flackern im Wohnraum nach wie vor starke Argumente für Kamin, Kachelofen und Pelletofen. Möglich ist zum Beispiel die Kombination einer Wärmepumpe oder Solarthermie-Anlage mit einer modernen Feuerstätte - so speisen sich Raumheizung und Warmwasser fortlaufend aus erneuerbaren und CO2-neutralen Energien und die Feuerstätte kann bei kalten Außentemperaturen das Heizsystem sinnvoll unterstützen.

Während Kamin- und Pelletöfen freistehende Einzelfeuerungen sind und schnell auf- und abgebaut werden können, handelt es sich bei Heizkaminen und Kachelöfen um individuell gestaltete Anlagen, die vom Ofenbauer in Handarbeit gesetzt werden. Alle diese Festbrennstoffgeräte lassen sich parallel zu einer Wärmepumpe oder Solarthermie-Anlage betreiben oder sogar zu einem Gesamtsystem verbinden. 

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Quelle: Energie-Fachberater.de / ISH / BDH / ZVSHK
 

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