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Förderung für die Fassadendämmung

Anforderungen bei Fördermitteln sind schärfer als die der EnEV

Sanierungskosten
 
Die KfW vergibt für Hausbesitzer eine Förderung in Form von zinsgünstigen Krediten und Zuschüssen für die Fassadendämmung. Dabei kann die Dämmung im Rahmen einer kompletten Sanierung oder als einzelne Sanierungs-Maßnahme durchgeführt werden, erklärt Energieberater Alexander Neumann.
Euromünzen und EuroscheineBild größer anzeigen
Fördermittel für die Fassadendämmung stellt unter anderem die KfW zur VerfügungFoto: KfW-Bildarchiv / Fotograf: Thomas Klewar

Beachten müssen Hausbesitzer dabei, dass die Anforderungen der KfW für eine Förderung höher sind, als die Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV). So muss bei einer Fassadendämmung von außen ein U-Wert von 0,20 W/(m²K) erreicht werden, bei der Innendämmung von Denkmälern ist der maximale U-Wert mit 0,33 W/(m²K) vorgegeben. Wird bei zweischaligem Mauerwerk eine Kerndämmung nachträglich durchgeführt und dabei die bestehende Außenschale nicht entfernt, ist eine Förderung abweichend von den technischen Anforderungen für Außenwände möglich, wenn der Hohlraum vollständig mit einem Dämmstoff der Wärmeleitstufe 035 oder besser verfüllt wird.

Diese Förderprogramme kommen für die Fassadendämmung in Frage:

  • Energieeffizient Sanieren – Investitionszuschuss (Programmnummer 430): Gefördert werden zehn Prozent der Sanierungskosten, maximal 5.000 Euro pro Wohneinheit.
  • Energieeffizient Sanieren – Kredit (Programmnummer 151): Aus dem Programm erhalten Hausbesitzer zinsgünstige Darlehen für eine Sanierung zum KfW-Effizienzhaus. Maximal sind es 100.000 Euro pro Wohneinheit plus Tilgungszuschuss bis zu 27,5 Prozent der Kreditsumme (maximal 27.500 Euro), je nach erreichtem KfW-Effizienzhaus-Niveau.
  • Energieeffizient Sanieren - Kredit, Einzelmaßnahmen (Programmnummer 152): Die Förderung über zinsgünstige Darlehen beträgt bis zu 50.000 Euro pro Wohneinheit für einzelne Sanierungsmaßnahmen wie die Dämmung der Außenwände. Dazu kommt ein Tilgungszuschusses von 7,5 Prozent der Kreditsumme.

Der Antrag auf Förderung muss vor Beginn der Fassadendämmung eingereicht werden, außerdem ist die Einbindung eines Experten aus der Liste der Energieeffizienz-Experten für Förderprogramme des Bundes Pflicht. Arbeiten in Eigenregie werden nicht gefördert.

KfW-Förderung richtig beantragen.

Mehr Förderung bei Sanierung im Paket
Noch höhere Zuschüsse erhalten Hausbesitzer, wenn sie gleichzeitig mit der Fassadendämmung eine Lüftungsanlage einbauen. Für das so genannte Lüftungspaket gibt es im Kreditprogramm einen Tilgungszuschuss von 12,5 Prozent, maximal 6.250 Euro auf den Förderhöchstbetrag von 50.000 Euro pro Wohneinheit.

Wer die Sanierung aus eigenen Mitteln finanziert, kann einen Investitionszuschuss von 15 Prozent der förderfähigen Kosten von 50.000 Euro, maximal also 7.500 Euro Zuschuss pro Wohneinheit beantragen.

 
 
 
 
Quelle: Energie-Fachberater.de
 
 
 
 

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