10 Jahre Ratgeber Sanierung
21.01.2014
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Dachdämmung - welche Dämmung ist die richtige?

Das Dach von außen oder von innen dämmen?

Nicht nur, wer direkt unter dem Dach wohnt, ist froh über eine gute Dämmung. Eine Dachdämmung verbessert das Wohnklima im ganzen Haus. Gerade im Altbau hilft sie, Temperaturschwankungen auszugleichen und Energiekosten zu sparen. Soll eine Dachdämmung nachgerüstet werden, kann das als Aufsparrendämmung, Zwischensparrendämmung oder Untersparrendämmung passieren. Doch welche Dämmung ist die richtige? Unsere Tipps zur Auswahl.

Handwerker mit Maßstab auf DachbodenBild größer anzeigen
Soll der Dachboden einmal ausgebaut werden, ist die Ausparrendämmung die beste Lösung für die Dachdämmung, aber auch eine Zwischensparrendämmung oder Untersparrendämmung ist realisierbarFoto: KfW-Bildarchiv / Fotoagentur: photothek.net

Die nachträgliche Dachdämmung kann von innen oder außen erfolgen. Alle Dämmvarianten - ob auf, zwischen oder unter den Sparren - tragen zu einem angenehmeren Klima im Haus bei und minimieren so den Energiebedarf. Im Sommer verhindert die Dachdämmung, dass zu viel Hitze ins Haus dringt, im Winter hindert sie die Heizwärme daran, über das Dach zu entschwinden. Je nach Zustand des Daches, also der Dacheindeckung und - falls vorhanden - einer alten Dämmung, kommt eine Aufsparrendämmung, eine Zwischensparrendämmung oder eine Untersparrendämmung infrage.

Dachdämmung von außen oder innen?
Die Dachdämmung von außen kann als Aufsparrendämmung oder Zwischensparrendämmung realisiert werden. Beide Varianten bieten sich an, wenn ohnehin eine Dachsanierung ansteht, weil das Dach geschädigt wurde oder aus optischen Gründen neu eingedeckt werden muss. Im Zuge der Dachsanierung kann dann die neue Dämmung in das Dach eingebracht werden. Während bei der Zwischensparrendämmung der Dämmstoff von außen zwischen die Sparren eingebracht wird, wird die Aufsparrendämmung vollflächig auf dem Dach verlegt. Dann folgt die Neueindeckung. Besonders gute Ergebnisse lassen sich mit einer Kombination aus beidem erzielen. Der Vorteil der Aufsparrendämmung ist vor allem der vollflächige Wärmeschutz ohne Wärmebrücken.

Das Dach von innen dämmen: doppelt hält besser
Alternativ kann das Dach von innen gedämmt werden. Auch hier kommt eine Zwischensparrendämmung infrage, nur dass die Dämmung diesmal im Inneren des Hauses, also vom Dachboden aus, erfolgt. Der Vorteil der Zwischensparrendämmung von innen: Die Dacheindeckung bleibt intakt und muss nicht angerührt werden. Außerdem können geübte Heimwerker diese Form der Dachdämmung auch in Eigenregie übernehmen.

Untersparrendämmung reduziert Wärmebrücken
Zur Innendämmung gehört auch die Untersparrendämmung. Sie hat den Vorteil, dass der Bildung von Wärmebrücken vorgebeugt wird. Der Nachteil der Untersparrendämmung ist, dass durch sie Dachraum verloren geht. Eine dünne Untersparrendämmung ist aber oft die perfekte Ergänzung zu einer Zwischensparrendämmung. Fällt nämlich der Platz zwischen den Sparren zu gering für eine ausreichende Dämmung aus, kann mit der zusätzlichen Dämmschicht der gewünschte Wärmeschutz fürs Dach erreicht werden.

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Quelle: Energie-Fachberater.de
 
 
 
 

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