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Förderung für die neue Heizung

BAfA und KfW fördern moderne Heizkessel und Erneuerbare Energien

Vor allem für das Heizen mit erneuerbaren Energien wie Solarthermie, Pelletheizung, Hackschnitzelheizung und Wärmepumpe, aber auch für Hybridheizungen gibt es zahlreiche Möglichkeiten der Förderung. Experte Thomas Ogsoka erklärt, wer welche Fördermittel bereit stellt und was Hausbesitzer bei der Förderung beachten müssen.
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Hausbesitzer, die Förderung für ihre neue Heizung beantragen möchten, sollten sich rechtzeitig über die Bedingungen informierenFoto: KfW-Bildarchiv / Fotoagentur: photothek.net

Oberstes Gebot für Hausbesitzer, die Förderung für ihre neue Heizung beantragen möchten: rechtzeitig informieren! Denn Förderung gibt es von verschiedenen Stellen und zu unterschiedlichen Bedingungen. Oft müssen technische Mindestanforderungen eingehalten werden und meistens muss die Förderung vor Beginn der Heizungsmodernisierung beantragt werden. Deshalb gilt: Sobald feststeht, welche Art der Heizung in Frage kommt, den Heizungsinstallateur oder Energieberater auf Fördermittel ansprechen und über die Voraussetzungen der Förderung informieren. Denn dann können die Investitionskosten mit Fördermitteln deutlich gesenkt werden.

Diese Möglichkeiten gibt es bei der Förderung der Heizung

  • Förderung für Gasheizung und Ölheizung: Solo werden Gasheizung und Ölheizung nicht mehr gefördert. Wer aber eine Hybridheizung mit Gas installiert, kann beim BAFA einen Zuschuss beantragen. Für Eigentümer mit Ölheizung ist die hohe Austauschpämie des BAFA attraktiv.
  • Für die Förderung einer Pelletheizung stehen Fördermittel von der KfW und vom BAfA zur Verfügung. Die KfW vergibt zinsgünstige Darlehen, das BAfA Förderung in Form von Zuschüssen. Beide Möglichkeiten der Förderung lassen sich kombinieren.
  • Förderung für die Wärmepumpe: Auch für die Wärmepumpe kann die Förderung von KfW und BAfA kombiniert werden. Die KfW vergibt zinsgünstige Darlehen für die Finanzierung, das BAfA Zuschüsse.
  • Förderung für Hackschnitzelheizung und Scheitholzheizung: Das BAfA vergibt für emissionsarme Holzheizungen attraktive Zuschüsse.
  • Förderung für die Optimierung der Heizung: Ob neue Heizungspumpe, hydraulischer Abgleich oder Generalüberholung der Heizungsanlage - für die Optimierung der Heizung gibt es einen Zuschuss der KfW.

Oft wird die neue Heizung auch auf regionaler Ebene gefördert. Wer sich rechtzeitig zum Beispiel bei seiner Kommune und beim Energieversorger informiert, kann auch hier Zuschüsse erhalten. Mit einer Fördermittelberatung können Hausbesitzer diese Zuschüsse optimal ausschöpfen.

Wer keine Förderung in Anspruch nehmen möchte und den Heizungstausch aus eigenen MItteln finanziert, hat die Möglichkeit, die Sanierungskosten von der Steuer abzusetzen.


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Quelle: Energie-Fachberater.de
 

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