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29.01.2020
mehr zu Dämmung
 

Förderung für die Dämmung des Hauses

Zinsgünstige KfW-Kredite und Zuschüsse erleichtern Finanzierung

Eine Dämmung des Hauses spart Heizkosten, egal ob sich Hausbesitzer für eine Dachdämmung, Fassadendämmung, Dachbodendämmung oder Kellerdeckendämmung entscheiden. Doch eine umfassende Dämmung für das Haus verursacht auch Kosten! Deshalb sollten sich Hausbesitzer unbedingt rechtzeitig um eine Förderung für die Dämmung kümmern. Ein Überblick zu den Möglichkeiten der KfW-Förderung und zum Steuerbonus.

Haus aus Fünfzig-Euro-ScheinenBild größer anzeigen
Egal ob Zuschuss oder zinsgünstiger Kredit - die KfW-Förderung für die Dämmung muss vor Beginn der Sanierung beantragt werden Foto: KfW-Bildarchiv / Fotograf: Thomas Klewar

Der wichtigste Tipp in Sachen Förderung: Wer eine Förderung für die Dämmung seines Hauses beantragen möchte, muss sich rechtzeitig informieren! Die meisten Hausbesitzer nehmen für die Dämmung eine Förderung der KfW in Anspruch, sie stellt im Programm "Energieeffizient Sanieren" zinsgünstige Kredite und Zuschüsse zur Verfügung. Die Bedingung: Die Förderung muss vor Beginn der Sanierung beantragt werden und die technischen Mindestanforderungen der KfW müssen erfüllt werden. Und die sind strenger als die Vorgaben der Energieeinsparverordnung (EnEV), das sollten Hausbesitzer wissen und beachten. Pflicht bei der KfW-Förderung ist auch die Einbindung eines Sachverständigen aus der Liste der Energie-Effizienz-Experten. Er füllt alle Anträge aus und erstellt die nötigen Bescheinigungen.

Diese Möglichkeiten gibt es bei der KfW-Förderung der Dämmung

  1. Zinsgünstiger Kredit im Programm "Energieeffizient Sanieren" 151/152: Vor allem bei umfangreichen Sanierungsmaßnahmen benötigen Hausbesitzer oft einen Kredit für die Finanzierung. Über die KfW sind zinsgünstige Kredite verfügbar - bis zu 120.000 Euro für die Sanierung zum KfW-Effizienzhaus und bis zu 50.000 Euro für Einzelmaßnahmen sind möglich. Der große Vorteil beim KfW-Kredit: Eigentümer müssen nicht den gesamten Kredit zurückzahlen, sondern erhalten sogar noch einen Tilgungszuschuss: Die Spanne reicht von 20 % (max. 10.000 Euro) für Einzelmaßnahmen bis hin zu 40 % (max. 48.000 Euro) für ein KfW-Effizienzhaus 55. Wer wissen möchte, ob das günstiger ist als das Angebot von der Hausbank, kann den KfW-Vorteilsrechner nutzen.
  2. Zuschuss im Programm "Energieeffizient Sanieren - Investitionszuschuss" 430: Wer keinen Kredit benötigt, kann einen Zuschuss für die Dämmung bei der KfW beantragen. Der Zuschuss beträgt bis zu 48.000 Euro (bis zu 40 % der Kosten) für die Sanierung zum KfW-Effizienzhaus oder maximal 10.000 Euro (20 % der Kosten) für Einzelmaßnahmen.

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Alternative zur KfW-Förderung ist Steuerbonus für die Sanierung
Wer keine Förderung der KfW in Anspruch nehmen möchte, kann zwischen 2020 und 2029 seine Sanierungskosten von der Steuer absetzen. Verteilt auf drei Jahre wird die Einkommensteuer entsprechend reduziert, was - je nach Steuerschuld - bis zu 20 Prozent der Gesamtkosten abdecken kann. Maximal können innerhalb von drei Jahren 40.000 Euro von der Steuer abgesetzt werden. Das lohnt sich vor allem für Eigentümer, die die Sanierung aus Eigenmitteln finanzieren und viel Einkommensteuer zahlen. Ein Energieberater/Sachverständiger ist hierfür nicht verpflichtend, aber dennoch müssen die gleichen technischen Mindestanforderungen wie bei der KfW-Förderung erfüllt werden! Die fachgerechte Umsetzung muss der Fachbetrieb bescheinigen.

Wichtig: Hausbesitzer können entweder die KfW-Förderung oder den Steuerbonus in Anspruch nehmen, eine Kombination ist nicht möglich!


Förderprogramme auch von Ländern und Kommunen
Darüber hinaus sind auch regionale Förderprogramme vorhanden, viele Städte und Gemeinden, aber auch Bundesländer fördern die Dämmung. Auch hier gilt: Informieren lohnt sich - sowohl beim Bauamt vor Ort als auch bei der entsprechenden Landesbank! Wer für seine Dämmung eine Förderung beantragen möchte, informiert am besten rechtzeitig seinen Energieberater, damit dieser alles Nötige veranlassen kann. Dann können die Kosten für die Dämmung mit einer Förderung deutlich gesenkt werden.

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Quelle: Energie-Fachberater.de
 
 

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